ramo de olivo

 

 

 

 

- Daimiel -

 

nuestro pueblo

 

-> http://www.casaruralquijoteysancho.com/secciones/pueblo.htm

 

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Flagge zeigen

Kleine Flamme, große Pfanne. - Gib´ Olivenöl hinein.

Eine feingehackte Zwiebel; etwas größer darf sie sein.

Diese läßt Du langsam garen. Die Kartoffel ist geschält.

Schneide sie in kleine Würfel, ordentlich und abgezählt;-)

Diese gibst Du zu den Zwiebeln, rührst das Ganze erst mal gut.

Danach soll der Pfannendeckel halb bedecken gold´ne Glut.

Teile eine Aubergine, die Zucchini noch dazu,

auch in winzig kleine Würfel. Das gelingt Dir ja im Nu.

Füge beides in die Pfanne, gebe wenig Salz hinein.

Das Sofrito-Durcheinander darf zunächst zufrieden sein.

 

Hiernach nimm die zweite Pfanne, füge wenig Öl hinein.

Brate darin Knofizehen, gerne dürfen´s Dreie sein,

fein gehackt zu gold´nen Düften. Gleich daneben brätst Du auch

kleine Paprika in Streifen, grüne scharfe - das ist Brauch.

Und daneben - auch in Streifen - feuerrot und süß und spitz,

die Pimientos del Piquillo. - Ist gewiß kein Farbenwitz.

Zum Servieren -> Fantasía, denn die Augen essen mit.

Eine bunte Farbenflagge - Grün und Gold und Rot hält fit.

Buen provecho - gutes Munden. Farben-Schmaus ist schnell gemacht.

Für den kleinen Pausenhunger ist die Köstlichkeit gedacht.

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Arti schocken;-) Tortilla mit Weißbrot und Rosado

Nimmst Dir erst mal die Garnelen. Circa Viertel Kilo reicht.
Diese sind vorab zu schälen, und zu garen. Träufelst leicht
wenig Saft von der Zitrone, vorher beißt Du feste rein.
Denn beim Kochen soll "man“ lächeln, soll gesund und munter sein;-)

Holst Dir dann die Artischocken, aus der Dose, circa vier.
Danach mache eine Pause, setzt Dich hin und trink´ ein Bier;-)
Such´ Dir danach eine Pfanne, die beschichtet ist und lädst
dann die köstlichen Garnelen in Olivenöl und brätst
diese - aber nicht zu lange - nur ein wenig lecker an.
Und dann pfeifst Du noch ein Liedchen, das Garnelen locken kann;-)

Danach nimmst Du ein paar Eier, vier bis fünfe reichen aus.
Salze diese dann mit Maßen, Pfeffer dran sofern im Haus.
Hiernach heißt es erst mal rühren, und dann gießt Du mit Bedacht,
das Gerührte auf Garnelen. Wenig Hitze - habe Acht,
denn in zwei bis drei Minuten, stocken Eier ganz gewiß.
Darauf legst Du Artischocken, denn das gibt dem Ganzen Biß.

All das garst Du dann zusammen, nur wie lange, frag´ mich nicht.
Warte, denn Du wirst es merken. Setz´ ein Schmunzeln auf´s Gesicht;-)
Und dann holst Du Dir ´nen Teller, groß genug, damit er paßt.
Legst ihn über Pfannenladung, ohne Zittern, ohne Hast,
wendest Du das feine Essen, denn die and´re Seite will
schließlich auch gebacken werden. Sechs Minuten halte still.

Nimmst Dir dann ´nen neuen Teller, wenn die Sache fertig ist.
Läßt sie sachte darauf gleiten, weil Du ja ein Profi bist.
Stell´ Dir vor, da läg´ ´ne Torte, schneide die Tortilla so,
daß die ander´n auch ´was kriegen, die Garnelen sind dann froh.
Vorher warst Du schon beim Bäcker, Weißbrot liegt ja schon bereit.
Und als Vino ein Rosado. Danach wird es höchste Zeit,
Deinen Gästen noch zu wünschen: Buen provecho! Setz´ Dich zu.
Und dann plauscht ihr noch ein bißchen. Der Garnelen-King bist Du.

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Thunfisch-Häppchen

Eine Zwiebel, eine Möhre und ein duftend´ Lorbeerblatt,

dazu Hälfte der Zitrone, die es SO schon in sich hat.

Nägeli hineingestochen -> eine Nelke, ist ja klar.

All das legst Du in Cazuela, einen Topf, der sauber war;-)

Wasser mit den Leckereien bringst Du zum Erhitzen nun.

Mit ´nem halben Gläschen Vino. Weißer wird sein Bestes tun.

Wenn´s beginnt, im Topf zu Kochen, fügst Du Thunfischfleisch* dazu.

Dieses ist zuvor gestückelt. Bei Ventresca geht´s im Nu.

Fünf Minuten läßt Du´s kochen. Danach stellst Du Hitze aus.

Läßt das Ganze erst mal kühlen, und genießt den Duft im Haus.

 

Danach nimmst Du eine Platte, legst den Thunfisch fein zurecht.

Den benetzt Du mit Aceite, das Olivenöl** ist echt!

Streust ein wenig Salz darüber und Gewürze obendrein,

wie zum Beispiel Pfeffersorten aller Farben - das darf sein.

Eine Folie deckst Du drüber, ein paar Stunden läßt Du´s ziehn.

Und dann holst Du ein paar Freunde, oder schickst es gleich nach Wien;-)

Denn es ist ein Gaumenkitzel, ob als Thunfisch im Salat,

oder auch als kleine Häppchen, wenn die Canapés parat.

 

* Thunfisch, das Bauchfleisch -> Ventresca de Atun Claro

- schmeckt auch pur hervorragend!

** Olivenöl Virgen Extra (nussig, ein wenig pikant)

- vollwertig und ungefiltert

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Knuspergenuß - "Rot-Gold-Rot"

Vier Tomaten - große, reife - sind zu raspeln für´s Gericht.

Stell´ sie danach an die Seite. Auftritt haben sie noch nicht.

Das Olivenöl - das beste - gibst Du in die Pfanne rein.

Die Tomaten läßt Du „schwimmen“ - feurig soll das Essen sein.

Lorbeerblättchen, dann das Pulver, mit dem Namen Pimentón

mit dem Paprika-Aroma -> kleiner, halber Löffel von.

Scharfe Sache nur für Starke, weckt die Geister, Lebensglut;-)

Läßt den trägsten Schlumpf erwachen, und er fühlt sich danach gut;-)

Für die schärferen Kaliber kommt noch eine pizca zu,

Prise Pfeffer von Cayena - und dann bist Du fit im Nu.

Einen halben kleinen Löffel Zucker tust Du auch noch rein.

Danach rührst Du diese Sauce, hin und wieder, das muß sein,

Dieses tust Du nur solange, bis zum Drittel reduziert.

Pfanne nimmst Du dann vom Feuer. Sauce wird noch nicht serviert!

Denn Du gibst noch ein paar Tropfen Essig von Jerez dazu.

Dann versuchst Du abzuschmecken. Achte bloß auf Deine Schuh;-)

 

Danach schneidest Du Patatas - halbes Kilo, das genügt -

ohne sie zuvor zu schälen. - Würfel schneidest Du vergnügt;-)

Diese brätst Du, bis sie golden - glanz-doradas, knusprig-fein.

Streust ein wenig Salz darüber. Lädst Dir ein paar Freunde ein.

Und servierst die Goldkartoffeln mit der Sauce und ´nem Saft.

Das bringt Feuer in die Glieder! Hochgenuß mit scharfer Kraft!

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Sandía con Fantasía

Erst besorgst Du Dir SANDÍA -> Watermelon, groß und frisch.

Diese wäschst Du erst mal gründlich, legst sie dann auf einen Tisch.

Nimmst zur Hand Dir einen Marker, zeichnest einen Korb darauf.

Läßt den Rand ein wenig breiter. Die Sandía nimmt´s in Kauf;-)

Und mit einem Duffelmesser schneidest Du das Körbchen aus.

Fingerspitzenfeingefühlig holst Du dann das Fruchtfleisch raus.

Nicht das Ganze! Zentimeter von der frischen Frucht bleibt dran.

Aus dem so Herausgepulten machst Du Dir Figuren dann.

Kugeln, Würfel, was auch immer Phantasie Dir legt in Sinn.

Dafür hast Du ja ein Händchen. Deshalb kriegst Du das auch hin!

 

Stell Dir nun ´ne große Schüssel gleich daneben, möglichst bunt.

Augen sollen mitgenießen, das hält Herz und Geist gesund!

Jeweils eine halbe Tasse, erst den Zucker dann den Saft,

einmal von der Apfelsine, danach der Limone Kraft.

Diese Dreie gut vermischen, und jetzt kommt der Frische-Clou,

denn Du gibst noch zwei Melonen, schon gestückelt, fein dazu.

Honigsüße plus Sandía. Und das Wasser läuft im Mund,

doch Du mußt Dich noch gedulden, denn es geht noch richtig rund.

Von den Trauben ohne Kerne gibst Du nun ein Kilo rein,

ebenso ein Kilo Fresas - rote Beeren müssen sein.

Danach alles gut vermischen. -> In den Kühlschrank eine Zeit.

Zum Servieren liegen Früchte dann im Körbchen schon bereit.

Dazu Eis in bunten Sorten, gute Stimmung, Gastlichkeit.

Deine Freunde werden´s danken. Früchte im Sandia-Kleid.

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Kein Scherz;-)

Bocadillo aus Chiabatta - bitte öffne es nicht ganz!

Denn sonst kippt Dir alles runter, und das Grün verliert den Glanz;-)

Lege kleine, feine Blättchen Rúcola gekonnt hinein.

Nicht das ganze Brötchen stopfen, denn sonst kommt ja nix mehr rein.

Danach wasche einen Apfel, golden muß er sein und reif.

Schneide ihn in feine Scheiben, ohne Kerne. Dabei pfeif´

Dir ein fröhlich Frühlingsliedchen, dieses bitte stets in Dur.

Denn sonst wird der Apfel sauer, und er bleibt es dann auch stur;-)

Auf die grünen, zarten Blättchen legst Du Apfelscheiben drauf.

Danach mache - immer pfeifend - einen kurzen Dauerlauf.

Denn die Kalorienbombe geht mit Nüssen ins Gewicht.

Streu sie über Apfelscheiben; diese stört das sicher nicht.

Mit ´nem Löffel dann bestreichst Du eine Brötchenhälfte leicht

mit Agavensirup - köstlich - was der andern noch nicht reicht.

Denn die zweite Knusperhälfte, die bestreichst Du - ohne Scherz -

mit ´ner Lage Salsa Pesto. Und dann beißt Du rein - mit Herz.

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Felshütten-Sangría

Die Erfrischung für den Sommer heißt Sangría Española.
Wenig brauchst Du nur zu nippen, und dann willst Du nie mehr Cola.
Sie mit Maßen zu genießen, kann der Siesta Flügel geben.
So ein Schläfchen kann beleben, und Du stehst nicht mehr daneben;-)
Vino Tinto * - eine Flasche, dann zwei Liter guten Sprudel**.
Sein Geschmack nach Apfelsinen bringt den Wein so recht in Strudel.
Läßt Du bitte Deine Finger von den beiden guten Tropfen!
Denn sonst bist Du vorher knülle und verlierst noch Malz und Hopfen.

Erst mal kommt das Vorbereiten und das Obst-in-Stücke-Schneiden.
Kerne und die andern Krümmel kann Sangría gar nicht leiden!
In die große Bowlenschale kommen diese guten Früchte -
die Rezepte von den Deutschen sind ja oftmals nur Gerüchte;-)
Einen Apfel und zwei Kiwis - selbstverständlich alles schälen -
eine große Apfelsine, zwei Bananen wirst Du wählen.
Dázu fügst Du all die Früchte, die Dir sonst am besten munden.
Wenn sie in der Schale liegen, wird es Zeit sie abzurunden;-)
Vino Tinto -> siehe unten, dazu Gläschen guten Brandy,
halbes Glas von Vino Dulce. - Wart´ mal kurz, ich bin am Handy;-)


So, jetzt muß ich mich erst fassen, war ja nur ein kurzes Päuschen;
´ne Bekannte war am Hörer, leider völlig aus dem Häuschen.
Ja, genau, der Zucker fehlte. Hierbei liegt´s an Dir zu süßen.
Abzuschmecken wäre dienlich; das ist sicher zu begrüßen.
Ohne weiteres Betrinken, gibst Du Schale nun zum Kühlen.
Dies am besten übers Nächtle. Laß das Obst im Weine wühlen.
Kurz bevor am nächsten Tage Freunde kommen zum Erleben,
brauchst Du nur noch Limo-Flasche** der Naranja beizugeben.
Beides noch mal gut vermischen, und dann nicht mehr lange fragen.
Schwätzchen halten beim Genießen, und -> Die Finger weg vom Wagen!

* ¾ Liter Vega Sicilia ist eine sehr gute Wahl!
** 2 Liter z.B. auch Gaseosa

KEINE EISWÜRFEL IN DIE SANGRÍA!!!

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Jamón Serrano auf Pilzen mit Endiviengrün

Wasche erst die Champiñones. Nimm die größten die es gibt.

Drei mal hundert Gramm der Frischen oder Ceps* - so wie´s beliebt.

La Lechuga von Endivien - Escarola - schneide fein,

ebenso das Kraut Rapunzel oder Kresse darf hinein.

Vier Tomaten, wirklich mini - cóctel nennen sie sich hier.

Petersilie fein zerkleinern. Danach holst Du das Geschirr.

Dafür brauchst Du großen Teller. Pilze legst Du an den Rand,

einzeln wie in Treppenlagen, bis zur Mitte, ganz gewandt.

In der Mitte dann das Grüne. Und da hast Du den Salat;-)

Danach brätst Du einen Ajo, Knofizehe. Leg´ parat

hundert Gramm von Pata Negra***. Brate ihn in Streifen mit.

Dies im Öl von den Oliven. Denn der Schinken ist der Hit!

Langsam läßt Du Öl erhitzen, wenig Essig** tust Du rein;

dazu dann die Petersilie, etwas Salz darf auch hinein.

Mit Tomaten dekorierst Du Deine Platte. Das muß sein.

Und den Schinken mit der Salsa gibst Du übers Ganze. - Wein

darfst Du selber Dir nun wählen, Appetit und Brot dazu.

Diese Platte ist der Hamma, und gelingt Dir auch im Nu.

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*Ceps - Boletus edulis

** Vinagre de Jerez

*** Jamón Serrano oder ein ähnlicher Schinken

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Estrellas de Nieve

Viertel Kilo Schweineschmalzes - dazu Eier, ganze drei.
Davon nimmst Du nur das Gelbe. Bitte zitter´ nicht dabei;-)
Beides fügst Du nun zusammen, mit ´nem Schuß Anis** dazu.
Hiervon nur ein süßes Schlückchen, denn sonst bist Du blau im Nu;-)
Presse danach die Zitrone; gebe Saft in selben Topf.
Hundertzwanzig Gramm an Zucker. Das behältst Du doch im Kopf?
Diesen streust Du in die Masse. Danach halbes Kilo Mehl.
Das sind viele Kalorien; daraus mach´ ich keinen Hehl.
Jede Zutat, die Du beifügst, rührst Du gründlich einzeln ein,
nimmst das Klare von den Eiern - schaumgeschlagen muß es sein -
gibst es dann zuletzt zur Masse, und vermengst das Ganze gut.
Hiernach trinkst Du Dir ein Käffchen mit Zitrone, das gibt Glut;-)
Breite dann das gut Verrührte auf der Arbeitsplatte aus.
Dabei darfst Du auch mal Naschen, schließlich tust Du´s ja zuhaus´.
Einen Zentimeter Dicke hat der Teig, der ausgelegt,
wartet auf die Corta-Pastas. Sterne stechen, ganz gepflegt.
Und zum Sterne-Dekorieren, legst Du eine Mandel drauf.
Eine in die Sternen-Mitte. - Paß beim Zielen bitte auf;-)
Danach lege helle Sterne auf ein dunkles Ofenblech.
Dieses schiebst Du in den Ofen**, und dann gehst Du erst mal wech,
um die Enkel herzulocken. Zehn Minuten hast Du Zeit,
denn die Kekse sind fast fertig, etwas abgekühlt bereit,
sie in Zucker kurz zu stippen; beide Seiten funkeln weiß.
Und dann gilt es -> Kekse essen auf Abuela´s Stern-Geheiß.

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