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mis padres
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Conchi & Rolf
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Vater´s
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Lieblingsgedicht
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† 07.01.2003
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Der Liebe zartes Band
Im einen Du, im andern ich,
zwei Räume, eine Wand;
dazwischen eine Tür, die schweigt;
sie läßt uns unerkannt.
Ich klopfe an, Du rührst Dich nicht,
Du fürchtest ein Gefühl.
Und dennoch gebe ich nicht auf;
die Liebe ist mein Ziel.
Daß keine Antwort mich erreicht,
läßt mich nicht mutlos sein.
Es ist Dein Recht, warum auch nicht,
das sehe ich wohl ein.
Die Liebe aber, wenn sie echt,
strebt nicht nach Reaktion,
sie liebt und fragt dabei auch nicht
nach einem Gegenlohn.
Sie nimmt nur wahr und öffnet sich,
empfindet ohne Zwang.
Sie wendet sich dem andern zu
und läßt ihm seinen Gang.
Mit Achtsamkeit und Zärtlichkeit,
bedingungslos im Ja,
genügt sie sich und gibt sich selbst
und ist ganz einfach da.
So klopf´ ich an ein zweites Mal,
und diesmal öffnest Du
die Tür um einen kleinen Spalt
und machst sie nicht mehr zu.
Der Spalt reicht aus, die Liebe strömt
durch ihn hindurch zu Dir,
wie milder, frischer Frühlingswind
und wie ein Gruß von mir.
Im einen Du, im andern ich,
zwei Räume, eine Wand,
und eine Tür, durch die sich zieht
der Liebe zartes Band.
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Sag´s nicht!
Sag´s nicht, wenn sie Dich erfüllt. Worte können kaum erzählen,
wenn ihr wahres Wesen blüht. Laß Momente wortlos wählen,
wie sie unbefangen nährt Augenblicke ungezwungen;
ohne etwas zuzutun, hat natürlich sie durchdrungen
jenen Flügelschlag, der tanzt, wenn die Seele spürt ein Singen,
Spuren dabei hinterläßt, welche niemals ganz verklingen.
Wo die Wunden sind vernarbt, wirst Du stärker sie empfinden,
denn je tiefer sie durchlebt, um so voller wird sie künden,
was Lebendigkeit bewirkt. Eines wird vom andern zeugen.
Doch die Narbe wird sich stets jenem Unfaßbaren beugen,
das sich nicht besitzen läßt, sondern wohnt in dem Genügen,
wo Erwarten stille schweigt, wird es von allein sich fügen.
Bist Du auch im Außen reich, kannst Du niemals sie bezahlen;
magst vergnügen Dich im Schein, doch sie zeigt sich nicht in Schalen.
Sie verbirgt sich in dem Kern, wo ein Nutzen nicht erzwungen,
sondern in dem stillen Tun vom Ergebnis wird besungen.
Wenn der Abend künden kann, was im Morgen noch verborgen.
Einfach danken muß er dann, selbst für undankbare Sorgen.
Suche nicht, sie findet sich nicht in Greif- und Sichtbarkeiten.
Weder rauben läßt sie sich, noch im Blenden sich verleiten.
Und sie findet ihren Ort nicht in jedes Menschen Seele,
denn sie ist ein Teil von ihr; niemals hört sie auf Befehle.
Wo Du Pflichten gerne tust, wird sie gerne Dich begleiten,
wie ein leises kleines Glück, werden Winkel bald sich weiten.
Ihre Saiten sind gestimmt von geduldigem Erkennen.
Unbeendet bleibt ihr Lied, denn es läßt sich nicht benennen.
Manchmal findest Du sie blüh´n in dem Schönen and´rer Wesen.
Wo sie teilen, teile sie! Solches Teilen ist erlesen!
Denn sie schenkt Gelegenheit, sich im Lernen zu erweisen,
wo es nicht als Last geseh´n, wird es ein Erkennen speisen.
Gerne wohnt die Fröhlichkeit, in der Nähe ihrer Blicke.
Augen-Blicke bergen sie auf den Schwingen stiller Glücke.
Wenn die Melodie erklingt, kannst Du sie Dir nicht verdienen,
denn sie wird im Herzen Dir, von der Freude Dir beschienen.
Halte inne, horche auf, denn ihr feines, zartes Klingen
liegt im eig´nen Kämmerlein und in manchen kleinen Dingen...
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Herz mit viel Platz
für Joshua, meinen Neffen
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Du fragtest mich: “Liebst Du die Sonne?”
Ich sagte: “Ich mag auch den Mond,
der neben Millionen von Sternen
in leuchtender Dunkelheit wohnt.”
Du fragtest mich: “Liebst Du den Frühling?”
“Genau wie die herbstliche Pracht,
die sterbend das Leben verkündet,
es reicher und lohnender macht.”
Du fragtest mich, ob ich Dich lieb hab´.
Welch zaghaft bezweifelnder Satz!
Mein Herz hat für viele ein Plätzchen,
doch Du hast den erstgrößten Platz.
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Maler mit Humor
Schmunzelnd kam er von der Quelle, die sich Kummerquelle nennt.
Zählte dort die heit´ren Stunden, die das Leben ihm vergönnt.
Traurigkeit, sie saß daneben, Ernst als dritter in dem Bund,
und dahinter, in der Ecke, tat sich Glauben schweigend kund.
Aus der Quelle rannen Tränen - still - das Weinen klang wie Trost.
Doch die heit´ren Lebensstunden, wurden eisern ausgelost.
Und er legt´ sie in ein Bündel, dessen Last ihn nie gebeugt.
Denn es wurde mitgetragen, von Geduld, die das bezeugt.
Alles nahm er, wie gegeben, weise war der Maler stet.
Niemand hört´ ihn je belehren, denn sein Leben war Gebet.
Keinen tat er je verbessern, denn er war bescheiden, klug.
Hatte immer gute Worte für die andern und ertrug
manche Zeiten tiefen Leidens, überwand sie, weil das Glück,
als sein treuer Wegbegleiter, gab ihm Freude bald zurück.
Wo die andern ernst sich nahmen, nahm er gern sich auf den Arm.
Denn die Gabe seines Herzens, hielt des Maler´s Seele warm.
Er durchschaute alle Dinge, so als wären sie aus Glas.
Dabei legt´ er an sich selber, nie an andere das Maß.
Er war frei in seinem Geiste. Phantasie, sie gab ihm Kraft.
Und er hat in tiefsten Stunden oft das größte Werk geschafft.
Seine Gabe war erhaben, souveräner als Vernunft.
Und sie gab so manchem Zweifeln eine bergend´ Unterkunft.
Manchmal hatt´ er nichts zu lachen, doch er tat es trotzdem, g´rad.
And´re damit anzustecken, war ihm niemals je zu fad.
Die Musik in seinen Farben, wie ein Leuchten klingt sie leis´.
Denn der Maler des Humores wurde niemals je ein Greis.
Er bewahrte sich das Kinde, das so unbefangen lacht.
Damit hat er vielen Menschen bunte Freude oft gemacht.
Sonnenschein in seinen Farben weckten Wärme, bargen Licht.
Und die überwund´nen Sorgen zählte weiser Maler nicht.
Herzensgüte, Nächstenliebe lebte er im Leben vor,
Seine Werke können schmunzeln, weil Humor er nie verlor...
Mi Abuelo war mein Opa. Manches hat er mich gelehrt.
Seine Bilder bergen Lächeln, Traurigkeit, die unbeschwert.
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Ein Teil von Dir
Auf meiner Schulter lag ein Haar,
nicht lang, schneeweiß und still;
ich dachte, daß es Deines war,
ganz offenbar, und es ist klar:
Ein Haar tut, was es will.
Da legt´ ich´s sacht in meine Hand,
von dort auf einen Platz,
worauf sich gar nichts sonst befand,
so wie ein kostbar-zartes Band,
ein Teil von Dir, ein Schatz.
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Daß Du lachen kannst
aus vollem Herzen,
daß Du ohne Grund
verstehst zu scherzen,
daß Du Freude zeigst,
so herrlich offen,
daß Du immer neu
beginnst zu hoffen,
daß Du Tränen nie
versuchst zu halten,
daß Du stehen kannst
zu Deinen Falten,
daß Du ohne Scheu
bekennst ein Fehlen,
daß Du mutig bist,
mein Herz zu stehlen.
Alles dies, und mehr
von Deinen Gaben,
macht es mir so leicht,
Dich lieb zu haben.
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ramo de olivo

