Muschel, Tiger und Tango
¡Las imágenes de la galería necesitan por lo menos la versión de Flash 9.0.28!
Instala la versión más reciente de FlashPlayer.
.
♦
.
Katzen-Frühstück;-)
Was ja sonst die Morgenstund,
hatte Tango heut´ im Mund,
denn für ihn war´s sicher Gold.
Dem sei hier Respekt gezollt:
Sitze sinnend am PC.
Denke so bei mir: Juchhe!
Welch ein sonnig schöner Tag!
Was der heut wohl bringen mag?
Und ich ahne Böses nicht,
als am Fenster das Gesicht
meiner Katze jäh erscheint,
starr, als hätt´ sie mich gemeint.
Augen aufgerissen weit. -
Knurrt - als wär´ sie nicht gescheit.
Schwarzes Fell ist aufgestellt.
Fehlt nur, daß sie auch noch bellt.
Krallen drohend ausgefahr´n.
Welch ein seltenes Gebar´n.
Ohren spitz, empfangsbereit,
Mäulchen aufgesperrt und breit.
Und dazwischen grau und grün,
fast ein Sandwich, wie es schien:
Eine dicke fette Maus,
Sichtlich war´s mit ihr schon aus.
Dazu Kleeblatt als Dekor.
Tango hat beim Fraß Humor!
Und als wär´ das nicht genug,
wollt´ er ´rein mit Beutezug.
Doch ich hatte schon mein Mahl,
daher gönnt´ ich ihm die Wahl.
Stunde später an der Tür,
dafür hab´ ich ein Gespür,
lag nicht etwa halbe Maus,
sondern nur das Kleeblatt aus;-)
Somit weiß ich jetzt Bescheid,
hege keinen Futterneid.
Doch mit Teilen ist da nix.
Dieses lernte ich heut´ fix.
Die Moral von der Geschicht:
Blättchen Glück, das für sich spricht.
.
♦
.
Tiersprechstunde
Ich befürchte ja, mein Kater wird so langsam schon senil,
denn er plappert und er nörgelt ohne Pause viel zu viel.
Dabei frißt der kleine Quengler und betrinkt sich ganz normal,
und die Mäuse halten stille, bis zuende ist die Qual.
Weder Flöhe noch ´ne Zecke ist zu Gast in unserm Haus.
Draußen jagt er, drinne pennt er sich danach so richtig aus.
Auch die andern beiden Katzen wundern sich schon lang, warum
dieser Kater ohne Anlaß maunzt die ganze Zeit herum.
Selbst beim wohlig langen Strecken und beim Gähnen: Stets Miau.
Nur beim Bücken läßt er´s bleiben, konzentriert sich ganz genau.
Machen Sie sich keine Sorgen, altersmäßig ist´s normal.
So wie bei den alten Leuten, ist es manches Mal der Fall,
daß von denen, deren ganzes Leben war ein Plappern nur,
die verschleppen das dann weiter, plappern fort in einer Tour.
Ähnlich ist es mit dem Nörgeln, schau´n Sie sich doch híer;-) mal um.
Manche alten Brummelköppe maunzen ständig dumm herum.
Da ist leider nix zu machen, knuddeln Sie ihn öfter ab,
jagen Sie ihn durch die Hütte, und dann bleibt er gut auf Trab
und vergißt von Zeit zu Zeiten, daß das Leben viel zu schön,
um sich plappernd oder nörgelnd um sich selber nur zu drehn.
.
♦
.
Kraul´ und wisch´!
Egal, wohin ich gehe,
es geht der Kater mit.
Und - wie ich ihn verstehe -
erhält er SO sich fit.
Er merkt sich meine Plätze,
und findet meine Spur.
Sobald ich mich ´mal setze,
dann heißt es Streicheln nur.
Und würd´ ich dort verweilen,
er blieb´ am selben Ort.
Und doch: ich muß enteilen,
sonst komm´ ich nicht mehr fort.
So gerne ich auch bliebe,
der Haushalt ruft - die Pflicht.
Bei aller Katzenliebe,
der Kater hilft ja nicht.
Im Gegenteil, er räkelt
sich dann auf Stuhl und Tisch.
Und wenn ich dann gemäkelt,
dann meint er: „Kraul´ und wisch´!“
.
♦
.
.
♦
.
Katzenansprüche
Komm dem Kätzchen nicht zu nahe!
Denn es kratzt Dich sonst und faucht,
weil es scheu und eigenwillig
seine Katzenfreiheit braucht.
Nur sein Herrchen darf es kraulen,
darf es nehmen auf den Arm,
denn in seiner trauten Nähe
fühlt es sich beschützt und warm.
Seine Hände dürfen streicheln,
bis es schnurrend sich ergibt,
weil es seine unbeschreiblich
sanften, zarten Hände liebt.
Katzenselig ihm verfallen,
schmiegt es sich behaglich an,
weil es sich bei keinem andern
so geborgen wissen kann.
Komm dem Kätzchen nicht zu nahe,
bleibe seinen Krallen fern!
Denn es will und kann nur einem,
seinem Herrchen angehör´n.
.
♦
.
Magic
Ein Häuflein Elend, grau und weiß gefleckt,
vor Kälte zitternd, kauernd und verschreckt,
so saß das kleine Knäuel plötzlich da;
ich traute selbst nicht dem, was dann geschah,
denn schneller, als ein Blitz vermag zu blitzen,
da hatt´ ich´s jäh auf meiner Schulter sitzen.
Sich an mich krallend, wollt´ es nicht entrinnen.
Entgeistert mußte ich mich erst besinnen,
und kurz entschlossen packt´ ich´s am Genick
und dachte: So, das ist jetzt Dein Geschick!
Ich sorgte für ein Stückchen feine Wurst
und auch ein Schälchen Wasser für den Durst.
Noch scheu beschnupperte der kleine Gast
den Bissen und verschlang ihn dann mit Hast.
Bis heute sind wir beide nun vereint,
und Kater Magic ist ein treuer Freund.
.
♦
.
ramo de olivo

