felshuette
DIE Entscheidung!
Phari muß Entscheidung treffen, viele tausendmal am Tag.
Manchmal ohne es zu merken, weil Gewohnheit darin lag.
Heute morgen zieht er grübelnd seine Schuh von gestern an.
Hat es unbewußt entschieden, ist er doch ein Saubermann.
Schließlich muß er Häusle bauen, Heirat planen will er bald.
Danach soll er Geld anlegen, wohnt ja im Entscheidungswald.
Welche Ringe soll er kaufen? Hilfe! Auswahl ist so groß.
Morgen gibt es wieder Neues. - Das ist sein Entscheidungs-Los.
All die vielen Möglichkeiten! Welches ist die beste Wahl?
Phari bringt das aus der Ruhe, dieser Zwang - Entscheidungsqual.
Vieles muß er überdenken, durchgespielt zuerst im Kopf.
And´res packt er ohne Wägen und entschlossen bei dem Schopf.
Wird die Lösung ihm genügen, die er gestern noch entschied?
Oder gibt es and´re Wege, die problemgeplagt er mied?
Hat er alle Oder, Aber wirklich im Detail bedacht?
Hat er letztes Lebens-Update sinn-entschlossen schon gemacht?
Geht er bei Entscheidungs-Fällen mehr nach seinem Bauchgefühl
oder Kosten-Nutzen-Rechnen? Kennt er überhaupt sein Ziel?
Und die Folgen der Entschlüsse, die er dabei mitgefällt?
Hat er sich der Hauptentscheidung für das Jenseits schon gestellt?
Zu belanglos, nicht so wichtig. Dafür - meint er - hätt´ er Zeit.
Hingehalten, aufgeschoben. Heute ist er nicht bereit...
...denkt er morgens. Und am Abend liegt er auf dem Sterbebett.
Denn er traf die Fehlentscheidung, überholte - weil´s so nett -
erst den Traktor, dann den Flitzer, dann die Böschung vor dem Baum
mit den vielen bunten Äpfeln der Entscheidung. Wie im Traum
überholte ihn sein Leben. - „Letzte Chance“, haucht der Tod:
Hast Du endlich Dich entschieden? Willst Du Hölle oder Gott?
Und es ist, als stünde Jesus neben seinem Bett, so still.
So als ob er fragen wollte, ob er JETZT Ihm folgen will.
Schließlich ist es DIE Entscheidung über seine Ewigkeit.
Wird er Jesu Hand ergreifen, wenn die Seele ringt und schreit,
sich verzweifelnd sterbend windet, weil ihm DIE Entscheidung fehlt?
Oder hat er sich am Ende ganz umsonst durchs Sein gequält
und entschieden und erwogen und bestimmt und festgelegt.
Nur die wichtigste Entscheidung hat er ewig weggefegt...
Wo willst Jenseits Du verbringen? Triffst Du die Entscheidung nicht,
wird sie über Dich getroffen, vor dem weißen Thron-Gericht.
„Erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt …“ - aus Jos. 24
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Donnerlittchen!
Sie hockt im Walde, so für sich hin,
um Sinn zu suchen, der war nicht drin
im tiefen Walde, versteckte sich,
so dachte sie sich: Du kannst auch mich.
Da zog Gewitter, im Anzug ein,
der Donner grollte: Das darf nicht sein!
So hock´ Dich nieder, sonst treff´ ich Dich,
und laß die Frechheit, sonst kannst Du mich!
Ja, Donnerlittchen! So laß mich doch!
Der Sinn ist schuldig, der sich verkroch.
Drum ziehe weiter, und denk daran,
Du wirst es bleiben, der mich mal kann;-)
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o. T.
Rastlos grübelnd sitzt er schon seit Tagen
vor dem Fenster, blickt hinaus aufs Meer.
Früher ließ er sich von Wellen tragen.
Heute bleibt er leer.
Fieberhafte Ungeduld der Seele
scheint des immersatten Blickes Leid.
Aeolsharfen klingen wie Befehle,
weil die Leere schreit.
Statt die Fülle einmal zu verlassen,
die ihm früher Quelle war in Not,
zehrt die Überfülle im Verblassen
an des Geistes Brot.
Hätte er das Meer vermissen müssen
durch der Hände stetig rege Tat,
wäre Muße eingekehrt im Wissen,
daß sie jenen naht,
die nicht alles suchen zu ergründen.
Im Er-Warten stellt sich Starre ein.
Es begehrt, sofort ein Ziel zu finden,
um den kalten Stein
seines Herzens mit der Glut zu füllen,
die die Wellen einstmals inspiriert.
Solch Verlangen läßt sich niemals stillen,
weil die Gier verliert.
Sich dem Leben gier-los hinzugeben,
läßt die Wellen tanzen ohne Flucht,
meidet Warten durch das Stillestehen
in der Seele Sucht,
festzuhalten - augenblick-gebunden -
was sich frei bewegen will im Tun.
Darin kann sich neue Kraft bekunden,
um im Sein zu ruh´n.
Ein Begegnen läßt sich nicht erzwingen
auf der kurzen Lebenswanderschaft.
Manchmal heißt Er-leben loszulassen
für die Heute-Kraft.
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Sardinenöffner-Tipp - unkomplizierte Kurzfassung;-)
Eine Sardinendose zu öffnen, ist - trotz Ring-Pull-System - eine äußerst gefährliche Angelegenheit, und muß daher dringend mal zur Sprache gebracht werden, damit sich im häuslichen Umfeld keine weiteren Unfälle ereignen. Vor dem Öffnen einer solchen Dose, sollten selbstverständlich sämtliche, zur Verfügung stehenden, Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, um auch ja kein Risiko beim gewagten Erschließen einzugehen.
Zunächst mal haben die o.g. Dosen ganz klar -> VOLL des Öles zu sein; das ist die erste und wichtigste Voraussetzung. Dabei kommt es nicht so sehr auf die Ölsorte an, es darf also Olivenöl oder auch ein anderes Öl sein, auf jeden Fall so richtig voll ölig; so rutschig wie Schmierseife in einer Knastdusche halt... oder so;-) Der Gefahrengrad hängt sicher auch mit der Größe der Dose zusammen. Hier dürfen aber NUR und ausschließlich die kleinsten Sardinendosen geöffnet werden. Da gibt es kein Vertun. Und wer DAS schon nicht befolgen will, der hat hier eh nix verloren, wenn er einen ernsthaften Sardinendosenöffner-Tipp sucht. Wo kommen wir denn hin, mach´ ich mir hier die Mühe, alles ordentlich aufzuschreiben, um in Nächstenliebe die Mitmenschen vor evtl. Gefahren zu warnen, und dann wird einfach eine große Dose genommen. Nein - und nochmals nein! Dafür gibt´s schließlich das Forum „Suche und Biete“. Ich mache mich doch hier nicht zum Dosenöffner! So, und da gezz nurmehr jene hier lesen, die -> Ernst genannte Tipps zu schätzen wissen, nimmt das fortens auch wieder geordnete Tipp-Bahnen an.
Im Folgenden werden die nötigen Apparate aufgezählt, die ALLE vor Ort sein müssen, bevor überhaupt daran gedacht werden kann, eine Sardinendose zu öffnen. Des Weiteren werden einige hilfreiche Tricks genannt, die alle einzeln ausprobiert werden sollen, denn sonst dauert es ja noch bis Weihnachten, bis so eine Dose endlich auf ist. Mit anderen Worten: Den einzelnen Schritten muß nachgekommen werden, um möglichst schnell zum Ziel zu gelangen, nämlich -> eine kleine Sardinendose zu öffnen, die - um das nochmals deutlichst festzuhalten -> VOLL Öl zu sein hat!
Unentbehrliche Gegenstände, die auf keinen Fall fehlen dürfen:
- 8 bis 10 Zeitungen (wenn möglich mit Bildern und ohne Witzeseite)
- eine Schürze, die nur verkehrt herum angezogen werden darf, also das untere, breite Teil nach oben... oder so;-)
- ein Motorradhelm
- gefütterte Schutzhandschuhe (in der Kettensägenabteilung sicher zu erstehen)
- eine Musikkassette mit Marschmusik
Vorsichtsmaßnahmen, die ausnahmslos ergriffen werden müssen:
- ein Wischmopp mit Beiwagen zum Auswringen (vorher sind ganz klar die entsprechenden Gebrauchsanweisungen aufmerksam zu studieren)
- ein Eimer Wasser mit Waschmittel drin
- Küchentücher (am besten direkt ein ganzer Haufen davon)
- eine Kiste mit Mullbinde
- ein Kasten Verbandmaterial
- ein kleiner Handkoffer voll Pflaster (in allen Größen; bitte OHNE Teddies drauf)
- eine Eso-CD mit Heilungs- und Engelsgedöns (hier sollte eine möglichst monotone und einlullende Stimme draufgesprochen haben, evtl. von noch lebenden Angehörigen)
Die Vorkehrungen sind alle getroffen? Nun, dann kann es ja endlich zur Sache gehen mit den Gebrauchsanweisungen.
1. Der Eimer und die Schürze werden in Reichweite gestellt bzw. gelegt.
2. Die Marschmusikkassette wird eingelegt, aber volle Pulle, um sich auf den, ein klein wenig komplizierten, Prozeß schon mal marschblasend einzustimmen und zweifelsohne auch zur besseren Konzentration und Zusprache von Mut und Tapferkeit in Bezug auf diese extrem diffizile Angelegenheit.
3. Die Zeitungen sind unter den Arm zu klemmen -> den linken Arm wohlgemerkt! Den rechten bitte erst mal nur in die Seite stemmen, ohne sich an den Speckrollen festzuhalten.
4. Jetzt ist der Moment gekommen, Richtung Küche zu defilieren. Links-Zwo-Drei-Vier usw. Also im Grunde so ähnlich wie ein Big Spendersoldat bei der Truppenaufmarscheröffnung. (Kann vorher vor dem Spiegel mit Souffleuse geübt werden, am besten eignet sich die Schwiemu dafür.)
5. Ganz wichtiger Punkt: Das Gelächter der evtl. Anwesenden -> sofort und möglichst überzeugend martialisch ausschalten oder gänzlich ignorieren, zumindest so tun als ob.
6. Den gesamten Küchenboden mit dem Zeitungspapier abdecken, hier jeweils nur DREI Seiten nehmen, und diese einzeln an der Fußleiste mit Kleber befestigen.
7. Wenn diese Vorbereitungen alle abgeschlossen sind, sich umsichtig und wachsam jenem Möbelstück nähern, in dem sich die Sardinendosen befinden.
8. Die Füße an den Hacken mit den Zeitungen zusammenschlagen, und auf eigenes Kommando und im Takt der Marschmusik sich einen kräftigen Ruck - Richtung Küchentischkante gehend - geben, wobei sich dreimal gesagt wird: „Es wird schon nix schiefgehen.“
Und hier kommt auch schon der Eimer zum Einsatz, der direkt vor dieser verflixten Küchentischkante steht und über den gestolpert wird, wobei der Knöchel volle Kanne gegen die Tischkante stößt. Nach einer äußerst kurzen Verschnaufpause, in der sich schon durchs Lauschen auf die Marschmusik neuer Mut zugesprochen wird: Mit neuer Entschlossenheit die Schranktür öffnen und beherzt eine Sardinendose herausnehmen. Bevor die Schutzhandschuhe übergezogen werden, wird der Ring-Pull-Deckel mit dem Nagel des Zeigefingers der -> rechten Hand hervorgezogen.
Und an dieser Stelle kommen die Pflaster zum Einsatz, denn der Nagel knickt oben rechts um und piekst rückwärts in den Finger rein, so daß ein Tropfen Blut zu sehen ist. Also -> sofort mehrere Pflaster aller Größen drüberkleben und einmal ordentlich durchseufzen, bevor es weitergeht. Nach einem Mal etwas erleichtertem Durchatmen, das ohne Tränen vonstatten gehen sollte, wird nun der Nagel des Mittelfingers der rechten Hand genommen, um den Sardinendosenring zu heben und nach vorn zu ziehen... oder nach hinten, je nach Blickwinkel. Die zweite Hälfte des Pflasterkoffers wird jetzt gebraucht, weil dem Mittelfingernagel dasselbe Unheil widerfährt wie dem Nagel des Zeigefingers der rechten Hand. -
Da die Nerven nun schon ein klein wenig den Kopf hängen lassen, wird jetzt die Spitze eines Kartoffelmessers genutzt, um den Dosen-Ring leicht nach oben zu heben. Dies aber nur ein klein wenig, denn während das Messer noch den Ring hebt, werden die Schutzhandschuhe angezogen, um weitere unnötige Verletzungen an den Fingern zu vermeiden. Jetzt kommt der wirklich schwierige Teil der Öffnungsplackerei. Denn beim Ziehen des Rings mit den behandschuhten Fingern schwappt beim Öffnen ein klein wenig Öl aus der Dose heraus, wodurch diese lästige Sardinendose schliddernd aus den Händen rutscht. Dabei wirkt das daraus tropfende Öl derart ölig, daß die Dose irgendwie in der hintersten Ecke der Küche zum Daniederliegen kommt, wobei sich auf dem Weg (oder Flug) dorthin das noch verbleibende Öl an die herumstehenden Möbel, Wände und sogar bis an die Decke verspritzend verteilt.
Gezz nicht mich schimpfen, wegen der ausgelegten Zeitungen über Boden und Teppich, denn ich kann schließlich nicht wissen, daß sich das Öl gerade NICHT auf dem Boden ergießt. Außerdem ist die Kleidung ja - dank der verkehrt herum angezogenen Schürze - unbeölt geblieben.
Als nächstes heißt es -> Sardinen einsammeln, und zwar von Wänden, Arbeitsfläche und Decke, wobei genau zu diesem Zeitpunkt der Wischmopp zum Einsatz kommt. Denn an der Decke hat sich eine einzelne Sardine festgeklammert, und DIE gilt es nun, mithilfe des Mopps-Stieles zu ent-kleben, um sie dann - ganz vorsichtig und sachte - auf einen Teller zu legen, in den ein paar Tropfen Öl gegeben werden - dies einzig zum langsamen und behutsamen Ent-Simulieren.
Nach Ausführen aller o.g. Schritte, werden zunächst die Zeitungen vom Boden aufgehoben, mit dem Wischmopp und dem Eimer sämtliche Flächen geputzt, sich der Schürze entledigt sowie des Helmes, der ja zum Schutz des Gesichtes vor Ölflecken diente.
Als ob ich es geahnt hätte, wurde natürlich mal wieder nicht die Gebrauchsanweisung des Putzbeiwagens - wie oben erwähnt - genauestens studiert, so daß nun beim Auswringen des Lappens das Wasser über die Ufer schwappt und ein Ausrutschen auf der Pfütze - aus vollkommen -> eigenem Verschulden - nicht mehr ausgewichen werden kann. Aber genau für diesen Fall wurde ja zu Beginn die Kassette mit dem Eso- und Engelsgedöns eingeplant, die jetzt eingelegt werden darf, um sich durch die daraus hauchende Stimme wieder ein wenig beruhigen zu können, und sich erleichtert der übrig gebliebenen Sardine auf dem Teller zu widmen...
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ramo de olivo

