ER sitzt im selben Boot!
Was auch immer auf Dich zukommt, ging zuerst an Gott vorbei.
Ist Dein Boot bereits am Sinken, sitzt Er immer mit dabei.
Wenn Du Seine Näh´ nicht spürest, denke stets getrost daran:
Seine Augen wachen über Dir und jeden andern dann.
Wenn Er etwas angefangen, führt Er´s bis zu Ende aus,
auch wenn alle Höllenmächte schrecken Dich mit Angst und Graus.
Trotz vermeintlich mancher Siege eines Feindes zeigt Er Dir:
Er wird Oberhand behalten. Das bezeuge ich Dir hier!
Doch Er tut´s zu Seinen Zeiten. Manchmal magst Du mutlos sein,
ganz am Ende, tief am Boden. Dennoch greift Er immer ein!
Alles hat Er in Kontrolle, und Er kommt auch nie zu spät.
Der Moment ist stets der beste, den Er wählt und Treue sät.
Dabei muß Er gar nicht kommen, denn Er ist ja immer da!
Auch wenn davon Du nichts merkest, ist er Dir im Dunkel nah!
Seine Gegenwart, gegeben, stets im Voraus, ist real.
Daher muß Er nicht erscheinen, um zu helfen in der Qual.
Er behält den Überblicke, auch im größten Chaos, stet,
hat das Ganze fest im Griffe, Seinem Wachen nichts entgeht.
Denn Er ist ein Gott des Friedens, nichts dem Schicksal überläßt.
Feinde können tun und lassen keine Schritte, wo Er fest
steht zu jenen, die Ihm dienen. Selbst in Esra zeigt Er das,
als verleumderische Briefe Seiner Feinde, voller Haß,
wollten Seinen Plan durchkreuzen, übersah Er nichts dabei,
nahm es alles lang zur Kenntnis, bis die Zeit gekommen sei.
Dann beweist Er, daß Er da ist, stets im richtigen Moment.
Darauf darfst Du voll vertrauen, daß Er diesen bestens kennt.
Wenn der Mut Dir dann abhanden, stärkt Er Dich zu neuem Tun.
Und Du wirst den Aufbruch spüren, denn der Herr wird nimmer ruh´n,
Deinen Kummer wegzunehmen, wenn die rechte Zeit ist da.
Er bewahrt Dich durch die Tiefen, Seine mächtig´ Hand ist nah.
Denn wer einem Seiner Kinder feindlich, böse ist gesinnt,
der wird keine Ruhe finden, Gottes Wille stets gewinnt.
Auge Gottes, Seinen Knechten ist es Sicherheit im Krieg.
Denn es folgt des Feindes Schritten. Gott behält den letzten Sieg.
Nichts und niemand kann Ihn hindern, Esra hielt´s den Feinden vor,
denn ihr schändliches Verleumden wurde ihnen Eigentor.
Deshalb sollst nicht resignieren, denn derselbe Gott bewacht,
jeden Deiner kleinen Schritte, hält die Treue, hat die Macht!
Doch Sein Plan mit Seinen Zeiten mag nicht Deiner sein, begreif´!
Und gedulde Dich ein wenig, bis der Plan, die Zeit sind reif!
Magst Du dies auch nicht verstehen, Dich in Lebenskämpfen wehr´n.
Dieses ist nicht Sein Verschulden, ist der Teufel doch nicht fern,
ebenso die eig´nen Sünden. Schiebst die Schuld zu oft auf Ihn,
statt Ihm einfach zu vertrauen. Dann bekommst Du Lebenssinn.
Deshalb: Sei und bleibe nüchtern, denn der Widersacher sucht,
wo er Fallen kann nur stellen, doch er ist ja längst verflucht.
Gott, Er weiß von Deinen Kämpfen. Alles Er in Händen hält,
daß Ihm daraus auch nicht eines, Seiner Kinder jemals fällt.
Fühl´ Dich nicht in Ferne Gottes, auch wenn Feinde schnaubt und brüllt.
So verworren auch die Lage, Jesus kennt das ganze Bild.
Er ist bei uns alle Tage, bis ans Ende dieser Welt,
so versprach Er Seinen Kindern, auch wenn eines manchmal fällt.
Darum: Fürchte Dich nicht weiter! Öffne Dich für Zuversicht!
Er ist Stärke Dir in Nöten, wenn die Welt zusammenbricht.
Seine Augen wollen leiten, Dich auf Deinem Lebenspfad.
Laß Dich darin unterweisen, wo Er Seine Pläne hat.
Denn es bleibt Ihm nichts verborgen, magst Du auch nichts fühlen nun,
darfst Du es im Herzen glauben, Seine Hand wird auf Dir ruh´n.
Seine göttlich´ Perspektive ist nicht der der Menschen gleich.
Was der Mensch in Oberfläche, sieht der Herr von Seinem Reich.
Mensch bewertet meistens anders, als es Gottes Weisheit tut.
Und er denkt, Er wäre passiv, doch Sein Auge nimmer ruht.
Auch die Jünger dachten menschlich, Jesus schliefe bei dem Sturm.
Sie bewiesen kleinen Glauben vor der Wellen hohem Turm.
Er bedrohte Wind und Wellen, plötzlich wurde es ganz still.
Solches tut der Herr bis heute, wenn Sein großer Plan es will.
Wo Du betest, es geschehe Gottes Wille, denk daran,
wo Dein Wille Dir im Weg steht, und bedenke eines dann:
Seine Zeit ist nicht die Deine, doch Er sitzt in Deinem Boot.
Darauf setze Deinen Glauben, auch in allergrößter Not!
Solcher Glaube heißt Vertrauen, ohne Wenn, bedingungslos,
auch wenn alles scheint verloren, Seine helfend´ Hand ist groß!
Solches hab´ ich oft erfahren, und bezeuge es Dir hier.
Er hat Treue stets bewiesen Seinen Kindern. Dank dafür!
„Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.“ aus 1.Petr 5
„Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ aus Mt. 28
„Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken.“ aus Ps. 46
„Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“ aus Ps. 32
„Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?“ aus Mt. 8
„Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.“ aus 1. Kor. 14
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Mundschutz gegen unbeherrschte Zungen
Bei der Schweinegrippe hieß es, daß mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung davon bedroht sei. Die Angst, daß sich diese oder eine andere Gefahr zu einer Pandemie entwickeln könnte, wächst bei vielen Menschen. - Der gläubige Christ wird dabei u.a. an die Worte in der Offenbarung Jesu Christi erinnert, in denen vorausgesagt wird, daß -> ein Drittel der Menschheit ihr Leben verlieren wird.
„Von diesen drei Plagen wurde getötet der dritte Teil der Menschen... - Und es wurden losgelassen die vier Engel, die bereit waren für die Stunde und den Tag und den Monat und das Jahr, zu töten den dritten Teil der Menschen.“ - aus Offb. 9
Auch Matthäus spricht über Seuchen als Vorboten bzw. Wehen der o.g. Zeit: „...und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen.“
Nicht nur die Schweinegrippe ist eine heimtückische Erkrankung, weit tragischer ist die geistliche Krankheit, die als Seuche der Sünde Menschen zugrunde richten kann. Auch sie führt zum Tod, jedoch zum ewigen Tod, sofern der von ihr befallene Mensch nicht rechtzeitig die Notbremse zieht und das ihm angebotene Heil in Jesus annimmt.
Bei der Schweinegrippe soll ein Mundschutz oder gar eine Gesichtsmaske verhindern, daß der eine den anderen durch Tröpfcheninfektion ansteckt. Was kann der Mensch nicht alles mit seinem Mund und seinen Worten anrichten, wenn er erst in Wort, dann meist auch in Tat die Beherrschung verliert!!! : „...aus ein und demselben Mund geht Loben und Fluchen hervor. - Denn wir alle verfehlen uns vielfach; wenn jemand sich im Wort nicht verfehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten.“ - aus Jak. 3 - „Nicht das, was zum Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen.“ aus Mt. 15 - „Die Zunge aber kann kein Mensch bezwingen, das unbändige Übel, voll tödlichen Giftes!“ - aus Jak. 3
Ob es dagegen wohl auch einen Mundschutz gibt? Es gibt ihn, und zwar in Gottes Wort und im Gebet! „HERR, stelle eine Wache an meinen Mund, bewahre die Tür meiner Lippen!“ - aus Ps. 141 - „Laß dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Mund weichen, sondern forsche darin Tag und Nacht, damit du darauf achtest, alles zu befolgen, was darin geschrieben steht.“ - aus Jos. 1
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Nur ein Bindestrich?
Er wird fertig mit sich selbst, davon ist er überzeugt.
Hat´ sich zweifellos im Griff, keinem Lebenssturm gebeugt.
Daß er einmal straucheln könnt´, zog er niemals in Betracht.
Überschätzte sich bewußt durch vermeß´ne Eigenmacht.
Glaubte seiner Stärke nur, traut´ sich zúviel Können zu.
War sich sicher - seiner selbst. - Viel zu groß, die feigen Schuh´.
Plötzlich - wie ein Zwischenruf - tönt im Sturm der Hahnenschrei.
„Merke auf, Du kleiner Mensch, denn ein Unglück kommt vorbei!
Wache auf, verschlafe nicht!“ - Eigenwille in Gefahr.
Hahnenschrei, er weckte ihn, als er nah´ dem Abgrund war.
„Schrecke auf und halte ein! Kehre um, bevor´s zu spät.
Ins Verderben rennst Du sonst, wenn der Hahn noch einmal kräht.“
Auf dem Friedhof krähen sie, Grabessteine voller Not.
Hörst Du sie? „Vergänglichkeit!“ Sei gewiß, sie bringt den Tod!
Bist Du Dir im Klaren schon, wo Du Ewigkeit verbringst?
Denke nicht, Du hättest Zeit, wenn Du mit dem Sterben ringst!
Nur ein Bindestrich verbleibt zwischen Zahlen auf dem Stein.
Ganzes Leben steckt darin. - Soll es DAS gewesen sein?!
„Aber sie wollten nicht hören noch ihre Ohren mir zukehren, sondern wandelten nach ihrem eignen Rat und nach ihrem verstockten und bösen Herzen und kehrten mir den Rücken zu und nicht das Angesicht.“ - Jer. 7 - „Wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ - aus Hebr. 9
Selbst das laute und deutliche, starke Dazwischenreden Gottes durch einen verheerenden Sturm oder Hurrikan wollen viele Menschen die Warnung einer drohenden Gefahr nicht hören. Und meist sind es genau die Menschen, die dann plötzlich fragen, warum Gott nicht eingreift, wo sie doch sonst nie nach Ihm fragen oder gar etwas von Ihm wissen wollen. In ihrer Vermessenheit erinnern sie sich oft erst in ihrer größten Not daran, daß es einen Gott gibt, weil sie plötzlich auf Halt angewiesen sind. In solchen Lebenshurrikans und -stürmen wird dem Menschen seine Hilflosigkeit und ohnmächtige Winzigkeit vor Augen geführt. Ein gewaltiger Zwischenruf Gottes, ein Hahnenschrei, der den Schlaf des Hochmütigen wecken soll. Ein deutlicher Ein-Griff ins Leben des Einzelnen, der sich in seiner falschen Sicherheit wähnte und plötzlich feststellen muß, daß er GAR nichts im Griff hat. Ob solche Zwischenrufe z.B. in Naturkatastrophen als Handeln Gottes erkannt werden? „Wenn er sprach und einen Sturmwind erregte, der die Wellen erhob, daß sie taumelten und wankten wie ein Trunkener und wußten keinen Rat mehr.“ - aus Ps. 107 - „Denn vom Herrn Zebaoth wird Heimsuchung geschehen mit Wetter und Erdbeben und großem Donner, mit Windwirbel und Ungewitter und mit Flammen des verzehrenden Feuers.“ aus Jes. 29
Wie schnell sind doch solche deutlichen Zwischenrufe vergessen, die in Überschwemmungen, Tsunamikatastrophen, Erdbeben, Feuersbrünsten, Sturmfluten, Erdrutschen oder Wirbelstürmen im Weltgeschehen den Menschen an seine Vergänglichkeit erinnern. Zwischenrufe, die die Menschen zur Umkehr mahnen wollen, ihnen ihre Nichtigkeit einerseits, und Gottes Allmacht andererseits vor Augen halten. - Und doch: Wie schnell gehen die meisten Menschen nach solchen Katastrophen zum Alltagsgeschehen über, so daß im wahrsten Sinne kein Hahn mehr danach kräht.
Bei einigen bedarf es eines solchen Dreinredens Gottes u.a. in Form von sog. Schicksalsschlägen, damit sie Gottes Ruf zur Umkehr vernehmen und nicht selten dann auch empfänglicher werden für das, was Gott ihnen damit sagen will. Auch weniger laute Zwischenrufe wie Geburtstage, Augenblicke der Gefahr oder Krankheiten können ein Mahnen Gottes sein, daß zur Umkehr aufruft. Ein liebevolles aber ernstes Dreinreden Gottes in die Unbekümmertheit, Unruhe, Hast oder auch Schläfrigkeit derer, die ihr Leben ohne Ihn dahinrennen... - Wer nimmt dieses Dreinreden Gottes in seinem Leben oder im weltweiten Geschehen noch wahr? Muß manch einer wirklich erst in tiefste Not geraten, vor dem Abgrund seines Lebens stehen, bevor er aus seinem Schlaf erwacht und innehält beim Verleugnen dessen, was um ihn herum geschieht?
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Padre nuestro
Padre nuestro que estás en el cielo, santificado sea tu nombre. - Venga a nosotros tu reino, hágase tu voluntad, en la tierra como en el cielo.
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. - Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Viele beten das Vaterunser ohne jegliche innere Beteiligung, es wird herunter gebetet, ohne die Worte in bewußter Ernsthaftigkeit oder gar von Herzen zu sprechen, wo doch schon „Vater“ eigentlich nur von einem Kind als Anrede gebraucht wird, und hier an Gott gerichtet ein Vertrauen zum Ausdruck bringt. „Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, daß wir Gottes Kinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.“ aus Röm. 8
Beim Herunterplappern ohne Bezug zeigt ein Beter, daß er sich weder als wiedergeborenes und bekehrtes Kind Gottes sieht, noch sich entsprechend verhält. Siehst Du Dich als Kind, wenn Du zum Vater im Himmel betest? - „Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.“ aus Joh. 3
Der Heilige Geist macht nicht nur einen Menschen zum Kind Gottes, sondern dieses „Kind“ wird auch in seiner Gesinnung von Ihm gestimmt und auf dem rechten Weg geleitet. - Als Jesus vor Seiner Kreuzigung in Gethsemane war, hat er das aramäische Wort „Abba“ für „Papa“ verwendet, um Seinem großen Vertrauen in Seinen Vater Ausdruck zu verleihen: „und sprach: Abba, mein Vater, alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir; doch nicht, was ich will, sondern was du willst!“ aus Mk. 14 - Durch Sein Erlösungswerk am Kreuz ist Jesus zur Brücke zum Vater geworden, was Er jenen bezeugt, die Ihm nachfolgen: „Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, daß ihr Freunde seid; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan.“ aus Joh. 15
„Unser Vater“ - ein Gebet für die Gemeinschaft der Christen. Leider gibt es heute viele Gemeinschaften, wo es geistlich eher lau und öde zugeht und der Auftrag Jesu zur Wortverkündung unter den Menschen nicht mehr „in“ ist.
Der Himmel, als Gottes Wohnort, ist für den Menschen, was die Herrlichkeit betrifft, kaum vorstellbar. Schon allein in Bezug auf den sichtbaren Himmel: „So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße!“ aus Jes. 66 - Oft wird leider in manchen Gemeinden lockere und damit falsche Vertraulichkeit Gott gegenüber zum Ausdruck gebracht. Schon den Ausdruck „Godi“ für Gottesdienst, halte ich persönlich für ehrfurchtentbehrend, weil dabei außer Acht gelassen wird, daß Gott heilig und machtvoll ist. Und da ist Kumpelhaftes m.E. mehr als fehl am Platze.
Nun zur ersten Bitte: „Dein Name werde geheiligt.“ - Zwar wurde Adam der Auftrag gegeben, den Tieren ihre Namen zu geben, doch wurde erst Moses am Dornbusch der Name des heiligen Gottes offenbart: „JHWH“ -> „Ich bin, der ich bin“ oder „Ich werde sein, der ich sein werde“. - Allumfassend über Raum und Zeit stehend, durch Jesus Christus in Seine eigene Schöpfung eingegangen, um das Trennende - die Sünde - zwischen Ihm und den Menschen durch das Erlösungswerk am Kreuz aufzuheben. „Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.“ aus 2. Mo. 20 - Mißbrauch des Namen des Herrn geschieht heute oft durch Vermischung von Religionen, Lästern und Spott. Dies ist Gott ein Gräuel!
Über den Menschen der Gesetzlosigkeit steht geschrieben: „Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.“ aus 2. Thes. 2
Geheiligt wird der Name des Herrn, wenn jene Menschen, die an Ihn glauben, ein geheiligtes Leben führen, durch das sie Ihm Ehre bereiten.
Gottes Reich, das kommen soll, haben die Propheten des Alten Bundes, Johannes der Täufer und Jesus selbst angekündigt. „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ aus Mt. 3 - Auch in der Pfingstpredigt von Petrus ist dieser Bußruf nachzulesen. (s. Apg. 2) Zunächst nicht sichtbar aber aufwachsend kam Gottes Reich bereits mit Jesus und Sein Wirken auf die Welt und später dann durch die Gründung der Gemeinde. Wenn Jesus wiederkommt, wird Gottes Reich für alle sichtbar aufgerichtet. Nach der Offenbarung kommt zunächst das Tausendjährige Friedensreich. Dort ist der Satan gebunden, und den Menschen wird es noch möglich sein abzufallen. Dann kommt der letzte Aufstand „Gog/Magog“, und danach wird Gott alles neu erschaffen - Himmel und Erde. „Siehe, ich mache alles neu!“ aus Offb. 21
Den Himmel auf Erden gibt es nicht. Menschen ohne Gott -> tierisches Dasein. Schon Daniel hat Raubtiere geschaut, deren grausame Gewalttätigkeit bezeichnend ist für die „Reiche auf Erden“. - Im Friedensreich, das Gott errichten wird, wird es keine Diktatur geben, sondern es wird das Reich des Messias sein.
Der erste, der gegen Gottes Willen rebelliert hat, war Luzifer, weil er sein wollte wie Gott. Tiefer als Satan kann kein Wesen fallen, denn er ist durch und durch böse und versucht in seiner verbleibenden Zeit die Menschen in seinen Sündenfall mit runterzuziehen, indem er die Schwachstellen des Einzelnen für seine Zwecke mißbraucht. Die Menschen wollen sich - ähnlich wie die ersten auch - gottgleiches Wissen aneignen, und übertreten damit Gottes Gebot, weil sie Ihn nicht über sich respektieren. Sie wollen wie Gott sein, was die Wurzel JEDER Versuchung ist! Eine tödliche Verbindung zwischen Versuchung und Lüge: „Ihr werdet nicht sterben“ - „Ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“. aus 1. Mo. 3
Was will Gott? „Daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis kommen.“ aus 1. Tim. 2 - Daß der Mensch aufgrund des Erlösungswerkes umkehrt, Buße tut über seine Schuld und nicht zuletzt auch seinen Auftrag erfüllt, das Evangelium zu verkündigen. „Das ist Gottes Wille, eure Heiligung.“ aus 1. Thess. 4 -> Ein Christ, der aufgrund seiner Wiedergeburt gerettet ist, soll daher Gott durch Jesus dienen, Ihm nachfolgen und den schmalen Weg gehen.
Während sich die ersten Bitten des Gebetes auf Gott und Seine Herrschaft beziehen, geht es bei den nächsten Bitte um den Menschen und sein Leben.
Das tägliche Brot:
Täglich -> griechisch: epiousion -> darüber seiend
Würde es zeitlich verstanden -> das, was danach kommt -> somit das Brot für morgen.
Räumlich gesehen -> das, was über dem Dasein ist -> somit zum Überleben notwenig.
Also bittet der Beter um das notwendige Brot - Grundnahrungsmittel - für heute, das er täglich braucht, und auch für das Nötige am morgigen Tag. Im Grunde ist es eine Bitte um Fürsorge auch in Bezug auf die Zukunft. Gleichsam wird damit jedes Schwelgen in Luxus abgelehnt, ebenso die Völlerei, was bei den „Werken des Fleisches“ in Galater als Fressen und Saufen, und damit als Sünde bezeichnet wird. - Der Mensch soll an dem Genüge haben, was er zum Überleben braucht. - Da die Verkündigung des Evangeliums, Mission, Armenspeisung und Diakonie zusammen gehören, geht es auch um die geistliche - also nicht nur „materielle“ - Nahrung bzw. Versorgung, wobei sich gegen übergeistliche Schwärmerei besonnen werden soll. Die Gute Nachricht und rettende Botschaft soll und darf den Menschen nicht vorenthalten werden, wobei Gott in Seiner Gnade und Barmherzigkeit auch an die irdischen Bedürfnisse der Menschen denkt.
Und vergib uns unsere Schuld...:
Was die Schulden betrifft, so soll der Beter, bevor er um Vergebung bittet, seinem Nächsten gegenüber vergebungsbereit sein. Vorher deshalb, weil in der wörtlichen Übersetzung „wie auch wir vergeben HABEN unseren Schuldigern“ steht, was auch Jesus in aller Deutlichkeit zum Ausdruck bringt: „Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ aus Mt. 6
Wenn also der Beter vor der Bitte an Gott um Vergebung seinem Nächsten NICHT vergeben hat, wird Gott ihm seine Übertretungen auch NICHT vergeben, daher sollte diese Bitte in dieser Hinsicht mehr als ernst genommen werden, da sonst in beide Richtungen weder Versöhnung noch Frieden stattfinden kann, auch nicht im Innern. Der Beter, der dies mißachtet, lehnt das Opfer Jesu am Kreuz ab, wenn er seinem Nächsten nicht vergibt!
Das oder der Böse (im Griechischen Dativ - der auch männlich übersetzt werden kann). Der Böse ist der Fürst der Finsternis, Satan, und das Übel bzw. die Boshaftigkeit steht mit ihm und seinem Einfluß auf die Menschen in engster Verbindung. Vor Beidem wird also um Erlösung, Befreiung, Errettung gebeten, dem Teufel einerseits und den Folgen seiner Wirksamkeit andererseits.
Klar können wir Gott darum bitten, daß wir keine Anfechtungen erleiden müssen, die - wenn sie erduldet werden - als bewährt, den Glauben sogar stärken können und wie geschrieben steht ein solcher bestandener Kampf am Ende „selig werden“ läßt und zudem zu mehr Geduld führt. - Hiob hat selbst in der größten Bedrängnis Gott nicht abgesagt, er ist nicht vom Glauben abgefallen, weil er mit den Versuchungen, die er vom Teufel ertragen mußte, trotz aller Not geistlich umzugehen wußte, wodurch sein Glaube gereifter und gewachsen hervorging und er Gott danach sogar noch näher stand als zuvor.
Nicht Gott ist derjenige, der in Versuchung führt, sondern der Teufel. Gott kann sie „nur“ zulassen. Der Teufel durfte das Leben von Hiob NICHT antasten! - Wenn der Beter sich bereits in einer solchen Anfechtung oder Versuchung befindet, kann und darf er Gott darum bitten, ihn von dieser zu erlösen. Im Grunde kann bei dieser Bitte des Vaterunsers das gesamte Buch Hiob gelesen werden, um zu erfassen, was die Bitte bedeutet. Denn Hiob konnte trotz seiner großen Not und Bedrängnis, noch als er sich mittendrin befand, sagen: „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt!“ aus Hiob 19 - Über Jesu Versuchung in der Wüste, schrieb ich bereits vorher -> s. Mt. 4 - Jesus hat in allen Versuchungen den Sieg über das Böse und den Bösen davon getragen. - Auch der Mensch ist geistlichen Angriffen ausgesetzt, gegen die er kämpfen soll.
Der Lobpreis am Ende des Vaterunsers soll Trost und Zuversicht geben.
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Schwerverbrecher vor Gericht
Schwerverbrecher, Massenmörder wollte Jesu Gnade nicht.
Lehnte ab, auf Knien zu rutschen. Dies vertrat er vor Gericht.
Hätte keine Gnade nötig. Christen nennt er feige nur,
würden jammern, gar nichts wagen. Er verachtet´ solches stur.
Würde Gott ihn dennoch ziehen zur gerechten Rechenschaft.
Stünde er für Taten g´rade, und dann würd´ er halt bestraft.
Niemand bräuchte er als Löser, der ihn rettet vor Gericht.
Jesu Tod an jenem Kreuze, so was wollte Sünder nicht.
Diese selbstgerechte Haltung, er vertritt sie lebenslang.
NACH dem Urteil, hier auf Erden, wurd´ ihm plötzlich Angst und Bang´.
Der Prozeß, er wurde rechtlich diesem Schlächter dann gemacht.
Als Gerechtigkeit gefordert, hat er feig´ sich umgebracht.
DAS, obwohl genau er wußte, welche Möglichkeit er hat´,
Jesu Gnade anzunehmen. Richten tat er sich anstatt
hier in seine Erdenleben. Täter´s Furcht vor Gott zu groß.
Feige nannte er, die glauben. Selber stellte er sich bloß,
denn die Strafe von dem Richter hier auf Erden, wollt´ er nicht,
gradesteh´n für seine Taten, dazu ließ der Mut im Stich.
Doch der Strick, er wird nicht reichen, denn gerichtet wird er DOCH!
Mörder, die sich feige hängen, kriegen ihre Strafe noch...
Gott läßt Seine Sonne scheinen, über Böse, Gute auch.
Und für beide läßt Er´s regnen. Denn der Mensch ist nur ein Hauch,
der verachtet Seine Güte, Seine Langmut und Geduld.
Buße will der Täter keine, trägt am Ende selbst die Schuld.
Selbstgerecht sich selbst zu richten, hebt die schlimme Tat nicht auf.
Ton muß Töpfer anerkennen. Kleiner Mensch, so nimm´s in Kauf!
Mantel der Gerechtigkeit erwarb allein der Kreuzesmann.
Wer sich damit läßt bekleiden, den verdammt Er nicht sodann.
Denn in diesem großen Mantel, findet größter Sünder Platz.
Um Vergang´nes abzulegen, und bekommt den großen Schatz
der Gerechtigkeit geschenket, die ihm Schmuck und reines Kleid.
Merkt ihr nicht, ihr Selbstgerechten, wie so ungerecht ihr seid?
„Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ aus Mt. 5 - „Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet?“ aus Röm. 2 - „Die Güte des HERRN ist's, daß wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende.“ aus Klg. 3
Wie diesen Menschen, gibt es weit mehr, als wir annehmen können, die auch DANN Jesu Erlösungswerk für sich nicht in Anspruch nehmen, wenn sie keinen Ausweg mehr für sich sehen. Sie müssen nicht mal ein großes Verbrechen begangen haben, sondern leben einfach nach dem Motto, niemanden zu scheuen und Recht zu tun. Die meisten täuschen sich am Ende doch, denn der Mann in obiger fiktiven „Geschichte“ hat seine Selbsttäuschung und Selbstgerechtigkeit am Ende durch Selbstmord bestätigt, kurz nachdem er vor dem menschlichen Gericht für schuldig erklärt worden war. Und das, obwohl er vorher so laut getönt hatte, daß er alle Christen für feige hielt, die die Gnade Jesu für sich in Anspruch nehmen. Mit seinem Handanlegen ans eigene Leben hat er durch seine Feigheit gezeigt, daß er eben NICHT gerade steht, für all jene Morde, die ihm vorgehalten und nachgewiesen wurden. - Doch Gott hat andere Maßstäbe und Schiedssprüche als der Mensch! „Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.“ aus Röm. 3
Da Gott das gesamte Universum in Seiner Hand hält, will er auch, daß die Menschen Buße tun, IHM Recht geben. Über Jesus heißt es: „Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen; dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.“ aus Hebr. 1 - O.g. Schwerverbrecher ist „nur“ einer von vielen krassen Beispielfällen. Es gibt auch ganz „normale“ Namens-Christen, die es ablehnen, Buße zu tun, und nach dem Slogan leben: „Tue recht und scheue niemand.“ Sie haben sich ihre eigenen Gesetze und Richt-Linien zurecht gebastelt. Gottes Wort achten sie nicht. Andere wiederum nehmen Gottes Richtlinien als Grundlage, um sie NUR gegen andere zu verwenden. In beiden Fällen setzen sie auf ihre eigene Selbstgerechtigkeit, die für die Ewigkeit ganz und gar nicht ausreichen kann. Das kann nur die durch Jesu Erlösungswerk am Kreuz geschenkte Gerechtigkeit, sofern der Mensch seine Schuld erkennt, Buße tut und dieses Erlösungswerk annimmt!
„In deinen Augen sind wir unrein geworden, selbst unsere guten Werke sind bloß ein schmutziges Kleid. Wegen unserer Sünden sind wir wie verdorrtes Laub, das zu Boden fällt und vom Wind weggeblasen wird.“ aus Jes. 64
Das Angebot Jesu: „Denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet.“ aus Jes. 61 - „So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. - Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott ist es doch, der rechtfertigt! Wer will verurteilen? Christus ist es doch, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt!“ aus Röm. 8
Wer sich diesen „Mantel der Gerechtigkeit“ schenken läßt, der darf das alte, beschmutzte und zerrissene Kleid der Vergangenheit ablegen! „Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.“ aus Offb. 19
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Kosmokrator
Kriege, Terror, Gewalt, sie nehmen zu.
Der Mensch ist nicht klüger geworden, zum „Besseren“ haben sich nur seine Waffen entwickelt. Aber der sog. „Hoffnungsträger“ wird´s schon richten, denn schließlich gibt es genug Menschen, die immer noch glauben, mit ihm würden die Chancen steigen, daß nun mehr auf Diplomatie statt auf Waffen gesetzt würde. Als ob er den Frieden in diese Welt bringen könnte. Realität sieht anders aus. Auf irgend etwas muß der Mensch ja hoffen können, wenn kein Glauben an Gott da ist, auf den er ja, wenn dann mal wieder ´was Schlimmes passiert ist, so gerne die Verantwortung und Schuld schiebt, als ob Gott selbst die Bombe in die Hand genommen hätte... und nicht die Täter, die ihre unschuldigen Opfer in die Luft gehen lassen. - Das Böse in dieser Welt ist auf Satan zurückzuführen, dem Fürsten dieser Welt. - Jesus ist Friedensfürst. Wer Ihm nachfolgt, stellt sich nicht in den Machtbereich und die Herrschaft des Bösen. - Jesus ist weit größer als der Fürst dieser Welt!
„Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt. Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeder Geist, der bekennt, daß Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, daß er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt. Kinder, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist. Sie sind von der Welt; darum reden sie, wie die Welt redet, und die Welt hört sie. Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; wer nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.“ aus 1. Joh. 4
Wie ist soviel Terror möglich, Unterdrückung, Haß und Neid?
Feinde werden noch brutaler. Krieg im Innern bringt das Leid.
Ohne festen Gottesglauben kommt kein Frieden in die Welt.
Nicht ´mal durch den Hoffnungsträger, dessen Rolle NOCH gefällt.
Globus voller Krisenherde. Menschen lernten nichts dazu
aus dem Leid vergang´ner Zeiten, und sie finden keine Ruh´.
Klagen Gott für all die Schrecken selbstgerecht und bitter an,
wo der Mensch sich frei entscheiden, alles tun und lassen kann.
Doch der Feind, er ist derselbe, wüten wird er immer mehr
in der letzten Zeit der Erde. Satan ist des Bösen Herr.
Tot sein kann ein Mensch durch Sünden, das, obwohl er weiter lebt.
Physisch ist er noch am Leben, geistlich ist er tot und webt,
ausgewirkt auf seine Taten, mit am Ablauf dieser Welt;
fremd dem Bunde der Verheißung, ohne Gott auf sich gestellt.
Ausgeschlossen, weil er Jesus nicht als seinen Retter sieht;
so der Hoffnung und dem Leben aus Entscheidung selber flieht.
Wahrhaft trostlos, ohne Christus, ohne Gott ist die Bilanz.
Ihr Verstand ist so verfinstert, daß entfremdet bleibt ihr Tanz
durch das Leben, durch das Dunkel. Die Entscheidung ist bewußt.
Sie verhärten ihre Herzen und ersticken an dem Frust.
Wo der Mensch ist ohne Jesus, wird beherrscht er von dem Tod,
von der Sünde und dem Fürsten dieser Welt und bleibt in Not.
Ungehorsam ist die Folge. Doch die Bibel sagt´s voraus:
Kosmokrator mit Dämonen herrschen von dem Kosmos aus.
Jesus Christus abzulehnen, Ungehorsam gegen Gott,
bringt den Menschen abzuhängen von dem Satan und dem Tod.
Dieser herrscht mit großem Einfluß auf die Völker dieser Welt.
Wirkt sich aus auf Einzelmenschen, auf Familien und entstellt
die Gesellschaft, die Nationen durch Konflikte, Herde, Krieg.
Er hat sie herbeigeführet, denn der Böse will den Sieg
über Gott und über Menschen. Und es liegt ´was in der Luft,
wie sie alle sagen, spüren. Doch sie bleiben in der Gruft,
wollen nichts von allem wissen. Offenbarung spricht es aus,
daß am Ende dieser Zeiten, er geworfen wird mit Graus
auf die Erde. Dementsprechend nehmen Terror, Kriege zu.
Und die Welt, sie wird durchdrungen von Dämonen ohne Ruh´.
Was im Großen schon geschehen, es geschieht persönlich gleich
durch den Streit, Gewalt und Trennung im privaten Kleinbereich.
Unzufrieden und zerworfen irren Menschen ohne Halt,
träumen Harmonie und suchen Irreales, Sehnen kalt.
Wollen Gutes und verändern. Tausendmal wird nichts daraus!
Denn solange sie nicht glauben, kommt die Seele nicht nachhaus´.
Wende kann es nur noch geben mit dem Blick auf Golgatha,
wo Vergebung ist zu finden, die für alle Menschen da.
Jesus wird ja wiederkommen. Was nicht möglich schien, wird wahr.
Leben werden, die es glauben, ewig, herrlich, wunderbar!
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„...deren Verstand verfinstert ist und die entfremdet sind dem Leben Gottes, wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verhärtung ihres Herzens.“ aus Eph. 4
s. Offb. 12 -> „Satan wird auf die Erde hinabgeworfen“
„Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.“ aus Eph. 6
„...auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.“ „...daß ihr in jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen von der Bürgerschaft Israels und fremd den Bündnissen der Verheißung; ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt.“ „Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht — aus Gnade seid ihr errettet! - und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus.“ aus Eph. 2
„Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden.“ aus Ko. 1
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Wehe dem,
der - nach der Entrückung der Gemeinde der Gläubigen an Jesus Christus - zurückbleibt, wenn Jesus selbst die sieben Siegel des Gerichtes öffnen wird...!
„...und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns und wer kann bestehen?“ aus Offb. 6
Wohin geht die letzte Reise? Kennst Du schon Dein letztes Ziel?
Wieviel Du herumgekommen, zählt dann nämlich nicht mehr viel!
Wo Du überall gewesen - keine Seele fragt mehr nach!
Wohin geht die letzte Reise Deines Lebens, und DANACH?
Vieles magst Du wissen, können, wollen, lassen, hoffen, tun.
Doch was nutzt Dir alles Wissen, wenn die Seele kann nicht ruh´n?!
Willst Du warten bis zum Sterben? Dann, wer weiß, ist´s schon zu spät!
Sterben OHNE Jesus Christus, bleibt ein quälendes Gebet!
Wo im Leben Du entscheidest, OHNE Jesus es zu geh´n,
wird das Sterben ringend einsam, auch wenn and´re um Dich steh´n.
Menschenhand, sie wird nicht wärmen, wenn der Todeshauch berührt.
Letzte Strecke mußt Du gehen, ganz allein und ungeführt.
Was Du DANACH wirst er-leben, das entscheidest Du allein!
Wird das Grab mit seinem Dunkel Deine letzte Stätte sein?
In der Finsternis gefangen, wo die Seele ewig schreit?
Oder bist Du zu dem einen, klaren Glaubensschritt bereit?
Überdenk´ es nicht zu lange, denn Du kennst die Stunde nicht!
Wenn der Herr wird wiederkommen, für die einen zum Gericht,
für die andern wird Er kommen als der Heiland, der sie bringt
zu der Heimat für die Seele, deren Lied nie mehr verklingt...
Lukas sechzehn, ab Vers neunzehn, dort erfährst Du, welches Los,
beide Seiten wird ereilen. Und der Unterschied ist groß...!
Keinesfalls zu überwinden. Lies es, und Du wirst versteh´n.
Die Entscheidung Deines Lebens, kannst Du ihre Folgen seh´n?
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Es ist höchste Zeit!
„Wer Ohren hat, soll hören...!“
In der Offenbarung Jesu Christi lesen wir zu Beginn, was Jesus durch die Sendschreiben den sieben Gemeinden in Kleinasien, der heutigen Türkei, zu sagen hat. Wie oft höre ich selbst in Kirchen und bibeltreuen Gemeinden noch, daß von der Offenbarung von Johannes gesprochen wird, und frage mich, ob diejenigen Gottes Wort wirklich ernst nehmen. Ein oberflächliches Lesen des Heiligen Wortes Gottes kann eine Gefahr bergen, von der später noch die Rede sein wird. Wer also bisher die Bibel nur lau und halbherzig überflogen hat, den wird genaues Lesen so einiger Verse wohl nicht nur in Erstaunen versetzen...
-> „Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll; ...“ aus Offb. 1 - „Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch, den Propheten, zuverlässig mitzuteilen, was auf die Gemeinden zukommt.“ aus Offb. 22
Den prophetischen, mahnenden wie aufbauenden Blickwinkel der einzelnen Schreiben auf die Zukunft sollte jeder, der sich mit der Prophetie in der Bibel beschäftigt und auseinandersetzt, tunlichst nicht außer Acht lassen!
Da wir die verschiedenen Zeitalter innerhalb der Bibel bereits vorher näher betrachtet haben, werde ich hier nicht weiter darauf eingehen, daß es sich hier um das Ende der Zeitalter, -> die Gemeinde handelt, wie u.a. im ersten Korintherbrief nachzulesen ist. Daß die Entrückung, von der an anderer Stelle bereits eingehend die Rede war, jederzeit stattfinden kann, wird in jedem einzelnen der Sendschreiben deutlich. -
„Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, daß niemand deine Krone nehme!“ aus Offb. 3
Thyatira, finst´res Mittelalter, Bonifazius, Rom?
Die katholische Epoche? Daraus eine Gruppe von
Menschen, die die falschen Lehren dieser Kirche abgelehnt,
als Bekehrte sie verließen, kleiner Rest, der hier erwähnt...
Zwischen Jesus und Gemeinde wird der Klerus eingestellt.
Falsche Lehre, denn er wurde als Instanz von Mensch gewählt.
„Den anderen in Thyatira, die dieser falschen Lehre nicht gefolgt sind ...“ aus Offb. 2
606 n. Chr. - 1517 n. Chr.?
Jenen, die an Jesus glauben, jenem kleinen Überrest,
wird geschrieben, daß sie halten, was sie haben, treu und fest!
Das System der Staateskirche, es bleibt weiterhin besteh´n.
Laßt euch darum stets ermahnen, die Gefahren drin zu seh´n!
Apostolische Epoche ging zu Ende. Danach kam
etwas siebzig Jahr´ nach Christus, die Gemeinde, die vernahm,
erste Liebe nicht zu haben zu dem Einen, Jesus Christ.
Deshalb soll sie Buße üben, wo sie abgefallen ist.
Erste Werke soll sie bringen, Ephesus, und stehen fest,
die die Blender stets erkannte, doch die erste Liebe läßt.
70 n. Chr. - 170 n. Chr. - nachapostolische Gemeinde
Hiernach wurde die Gemeinde lang verfolgt und schwer gequält,
unter all den römisch´ Kaisern blieb sie standhaft und erhält,
wo sie treu war bis zum Tode, Lebenskrone einst geschenkt,
denn sie hat sich reich erwiesen, als in Armut sie bedrängt.
Smyrna, Menschen, Überwinder, viel gesegnet, leidgeplagt.
Werden zweiten Tod nicht schmecken, wo die Treue nicht versagt.
170 n. Chr. - 312 n. Chr. Verfolgung der Gemeinde, römische Kaiser
In der nächsten Zeit, Epoche herrschte Kaiser Konstantin.
Klerikalisierte Kirche. - Die Gemeinde zeigte Müh´n,
standzuhalten, loszulassen, was der Bileam gelehrt.
Wo sie wohnte - Thron des Satans - blieben viele nicht versehrt
von der Unzucht, Götzenopfern. „Tue Buße!“, Pergamus.
Scharfes Schwert, es wird Dich treffen, wo Du abfällst ganz zum Schluß.
312 n. Ch. - 606 n. Chr.
Sardes bzw. die evangelische Kirche und Thyatira bzw. die katholische Kirche - eine Zeit, in der beide parallel laufen. Während die katholische Kirche ihre unbiblischen Lehren fortsetzt, wird die evangelische Kirche immer weniger Beziehung zu Jesus Christus haben, so daß die katholische Kirche ihren großen Einfluß in der Welt nutzen wird, bis - ohne Vorwarnung für die Gottlosen - Jesus plötzlich wiederkommt.
Wiederhergestellt, erneuert, so wird Sardes dargestellt.
Martin Luther schlug die Thesen gegen Rom vor aller Welt.
Sardes werden harte Worte zur Ermahnung hier gesagt,
denn sie ist dabei zu sterben! Werke werden angeklagt.
Deshalb soll sie stärken jenes, das der Herr für tot befand.
Soll erwachen, Buße üben und bewahren, was erkannt.
Wenig´ Glieder der Gemeinde, sind noch nicht so stark befleckt.
Reformierte Kirchen haben Gottes Worte oft verdreckt.
Vieles wurde abgelehnet, was im Wort geschrieben steht,
daß sie nichts mehr recht erkannten, weil der Heil´ge Geist nicht weht.
Wer sich nicht mehr vorbereitet für die Wiederkunft des Herrn,
der wird selbige verpassen, weil sie Ihm nicht angehör´n.
Denn sonst würden sie ja wachen, daß der Dieb nicht kommt zur Nacht.
Kirche ohne die Bekehrung geht verloren. - Darum wacht!
„Wenn du nun nicht wachst, so werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.“ aus Offb. 3
1517 n. Chr. - 1700 n. Chr. (immer mit Blick auf das prophetische Wort, auch in Bezug auf die heutige Zeit)
Aufforderung zu Wachsamkeit und Nüchternheit -> s. 1. Thess. 5 „Von den Zeiten und Zeitpunkten aber braucht man euch Brüdern nicht zu schreiben. Denn ihr wißt ja genau, daß der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie nämlich sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte; ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht an noch der Finsternis. So laßt uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern laßt uns wachen und nüchtern sein! Denn die Schlafenden schlafen bei Nacht, und die Betrunkenen sind bei Nacht betrunken; wir aber, die wir dem Tag angehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil. Denn Gott hat uns nicht zum Zorngericht bestimmt, sondern zum Besitz des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben sollen.“
Siebzehnhundert dann nach Christus, Auftrag Jesu, Weltmission.
Evangelium wird verkündet, viel Erweckung war der Lohn.
Kleine Kraft bei großen Werken. Niemand diese Türe schließt.
Die Gemeinde hat bewahret Jesu Worte, froh begrüßt.
Hat die Botschaft weit verbreitet, ohne Leugnen, treu und fest.
Philadelphia, Gott bewahret, wer Sein Worte wachsen läßt.
Viele kamen zur Gemeinde, wo zuvor der Glaube fehlt´.
Und sie mußten klar erkennen, daß sie Jesus selbst erwählt.
Zeit der ernsten Rückbesinnung auf die Wahrheit, Gottes Wort.
VOR der Stunde der Versuchung, wird bewahrt der kleine Ort,
der an Jesus Christus gläubig, Seiner Wiederkunft vertraut,
gegen alle, die da lügen, weil auf Satan sie gebaut.
Wer bereit ist für Entrückung, wird sich schützen vor dem Feind,
der sich während der Versuchung mit dem Bösen ganz vereint.
Zwischen zwei formellen Kirchen und Systemen steht sie fest,
die Gemeinde, die in Jesus, sich von nichts beirren läßt.
Die aus vielen Kreisen kommen, und zu Jesu Leib gehör´n,
lassen sich vom Antichristen durch die Täuschung nicht betör´n.
Denn die Welt wird überlistet, wird betrogen und verführt.
Wird als Tier sich dann entlarven, das wie Hitler herrscht, regiert.
Ähnlich grausam, ähnlich taktisch, diktatorisch bis zuletzt.
Die Gemeinde wird entrücket, VORHER, und bleibt unverletzt.
„Siehe, ich komme bald; halte fest, was du hast, damit dir niemand deine Krone nehme!“ aus Offb. 3
1700 n. Chr. - 1900 n. Chr.
Anmerkungen zu, bzw. weitere Bibelstellen in Bezug auf das „VOR“ im Zusammenhang mit der Entrückung:
„...und um seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns errettet VOR dem zukünftigen Zorn.“ aus 1. Thess. 1
„Wieviel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn VOR dem Zorn errettet werden!“ aus Röm. 5
Und hier an die o.g. Gemeinde gerichtet: „Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren VOR der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird...“ aus Offb. 3
Wer also dieses „vor“ noch als „aus“ auslegt, mag sich fragen, ob „man“ jemanden „aus“ oder „vor“ etwas bewahrt...
Es ist höchste Zeit!
Laodizea
1900 n. Ch. bis ...?
Da es über die Gesinnung Laodizea´s einen gesonderten Teil geben wird, werden hier, ebenso wie bei den anderen Gemeinden, „nur“ die in dieser Aufgliederung wesentlichen Punkte genannt.
Die Gemeinde in der Endzeit - neunzehnhundert bis zuletzt,
hat auf liberale Lauheit ihren Abfall schon gesetzt.
Ihre Werke - Gott ermahnet - sie sind weder kalt noch heiß.
Außen Überfluß in allem, der vom Mangel nicht mal weiß,
wie erbärmlich ist ihr Innen und wie elend, bloß und blind.
Sie kann NUR gerettet werden, wenn sie auch geläutert sind,
und durchs Feuer sind gereinigt, dann, so sagt es Gott, nur dann!
sieht Er dieser Menschen Schande als bereinigt wieder an.
Doch sie müssen es erkennen, und bis heute sind sie blind,
denn sie folgen ihren Sünden, lebend schon verloren sind.
Manche wird Er überführen, and´re wieder züchtigt Er.
Wo sie redlich Buße üben, schenkt Vergebung auch der Herr.
Es ist Zeit! Die Welt in Wehen. Uhr ist abgelaufen bald!
Erdentage sind gezählet! Hör´ die Worte, mache Halt!
Sicher kannst Du mich verspotten, denn ich folge Jesus Christ,
der für mich an jenem Kreuze für die Schuld gestorben ist.
Meine Hoffnung ist gegründet, niemand nimmt sie wieder weg!
Sicher kannst Du mich verlachen und bewerfen auch mit Dreck.
Was ich sage oder schreibe, Jesus Christus führt die Hand.
All die Worte würden fehlen, wäre nicht das feste Band.
Ja, ich weiß, ich bin erlöset, doch mir liegt zutiefst daran,
daß Du auch die Rettung findest, denn das wahre Leben kann
Jesus Dir alleine geben! DESHALB freut´s mich, daß Du liest
oder diese Worte hörest, und es dann von selbst beschließt,
welches Angebot Du wählest. - Gottes Wort, es rettet Dich
von der Sünde, von den Leiden, denn Er läßt Dich nicht im Stich!
Jedes Wort, das ich hier sage, das ist DAS, was Gott verspricht,
wird nicht leer gewesen bleiben. Er bewirkt und macht es licht.
Und Er steht vor Deiner Türe. Und Er klopfet wieder an.
Und wer Seine Stimme höret, um sein Herz zu öffnen dann,
den wird Jesus selbst besuchen, und Er hält mit ihm das Mahl.
Wofür wirst Du Dich entscheiden?! Nun hast Du die Qual der Wahl...!
„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir. Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“ aus Offb. 3
„Genauso ist es mit dem Wort, das ich spreche: Es kehrt nicht unverrichteter Dinge zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und führt aus, was ich ihm auftrage.“ aus Jes. 55
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Es hat geklopft...
Du hörst die Stimme. Sei bereit!
Verweil´ nicht in der Dunkelheit
der Wüste, in Gefangenschaft.
Die Stimme ruft in Deine Nacht.
Sie warnt und fordert laut Dich auf
zur Buße Deiner Sünden Lauf.
In Deiner Seele nicht zu Haus´,
- der leeren Einsamkeiten Graus -
verweilst und wanderst Du verirrt,
und fühlst verbannt Dich und verwirrt.
Betrübnis lastet wie ein Stein
auf Deinem Herzen, Deinem Sein.
Das Leid, es schreit aus all der Tat,
die selber es verschuldet hat.
Der Kummer nagt, so kalt und hart,
wo vieles bliebe ihm erspart
an jenem, da Kontroll´ versagt´
und der Charakter ungeplagt
die Schuld beging. Das ist ihr Los!
Der Schlund der Sünde, wüstengroß!
Du sprichst sie klein, Du machst Dir vor?
Du feiger Narr, Du armer Tor!
Die Sünde unterliegt der Macht,
die Satan immer neu entfacht.
Der Fürst der ew´gen Finsternis,
er bringt zu Fall, und sei gewiß:
Solange Du die Sünde tust,
solange Du im Feuer ruhst
des Todes! Beides Leib und Geist,
sie bleiben einsam und verwaist;
und das nicht nur zur Lebens-Zeit.
Der Tod, er brennt in Ewigkeit!
Du hörst der Liebe Stimme NOCH.
Sie ruft vom Himmel, kennt Dein Joch.
Sie will Dir Trost sein auf dem Pfad,
auf dem sie Dir im Trotzdem naht.
Denn Jesus, Er vergißt Dich nicht!
Wo Deine Schuld, war Sein Gericht!
Denn Gott, Er liebt die Menschen sehr,
drum gab er Seinen Sohn auch her
für Dich, für mich, für alle Welt,
damit sie nicht ins Dunkel fällt.
Das Kreuz, es hat die Nacht erhellt,
damit Dein Leben ewig hält.
Er gab Sein Leben für Dich her,
für das, was Du verursacht, schwer.
Du hast die Wahl, Du legst sie fest,
wo Du Dir selbst Dich überläßt.
Das Elend in der Wüste will
Dich ja als Opfer. Sei nur still!
Denn Du bist Täter jeder Tat,
die keiner sonst verschuldet hat!
Sie ruft, die Stimme, hörst Du sie?
Wo Sehnsucht zwingt Dich in die Knie?
Du schläfst, sie klopft an Deine Tür.
Vergebung will sie schenken Dir!
Wo Schatten Sonnenlicht erstickt,
da braucht es Reue, die erblickt
ihr schuldbeflecktes Seelenkleid.
Zum Himmel schreit: „Es tut mir Leid!“
Die Buße reicht nicht im Gericht.
Sie spricht nicht frei vom Schuldgewicht.
Das kann für Dich nur Golgatha,
wo Jesu Kreuzestod geschah.
Und dann, erst dann, bist Du versöhnt,
wo Deine Schuld Ihn hat verhöhnt.
Drum nimm im Glauben dieses an!
Das Wüstenleben endet dann.
Die Lebens-Wege ebnen sich.
Und Er, Er läßt Dich nicht im Stich!
Drum schaff´ die Stolpersteine fort,
dann wird es licht am wüsten Ort.
Und wenn Dir dunkle Täler blüh´n,
die Selbstgefälligkeit muß flieh´n!
Genau wie sonstiger Konflikt,
gelöst, bereinigt nicht erstickt.
In Ordnung bringen, kein Verzug!
Denn diesen lebtest Du genug!
Die Stimme bleibt, Du hörst ihr Wort.
Sie schenkt Dir Hoffnung, bleibt Dir Hort,
sofern Du frei Dich ändern läßt,
zieht Frieden in Dein Wüstennest.
Und dann erlangst Du Sicherheit,
und lebst nicht die Vergänglichkeit.
Und ob die Welt mit sich entzweit,
vernimm den Ruf zur Ewigkeit!
Ein Lebenshaus, auf Sand gebaut,
es hat die Wüste nur geschaut,
wo jeder Durst zuletzt erstirbt,
obwohl die Stimme ihn umwirbt.
Wenn Jesus kommt, Er ´spätet nicht,
dann kommt Er sichtbar zum Gericht,
in Seiner Macht und Herrlichkeit.
Der Mensch, er halte sich bereit!
Wohl denen, die im Glauben sind,
die nimmt Er gnädig an als Kind.
Die Werke zählen vor Ihm nicht.
Es ist der Glaube! Dem verspricht
der Gottessohn von Golgatha
die Herrlichkeit, die keiner sah.
Er steht auch JETZT vor Deiner Tür
und klopfet an. Es liegt an Dir.
Du hörst ja Seiner Stimme Wort,
und willst Du nicht, so schick´ Ihn fort.
Mit denen, die Ihm aufgetan,
da hält er Abendmahl fortan...
Die Tränen wischt Er ihnen fort.
Es ist der Friede Heimatort.
frei nach Offb. 3, 20:
„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an.
Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun,
zu dem werde ich hineingehen
und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“
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Yes, HE can !
„Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein?“ aus 1. Mo. 18
Daß dem Herrn nichts unmöglich ist, haben nicht nur Sara und ihr Mann Abraham erfahren dürfen, sondern auch Elisabeth, die Mutter von Johannes, dem Täufer, konnte diese Erfahrung machen. - Auch wir dürfen diese Aussage für uns in Anspruch nehmen! In Bezug auf unsere Grenzen, Schwachstellen und in Zeiten persönlicher Not, dürfen wir uns - wie ein Kind - vertrauensvoll im Gebet an den Herrn wenden und Ihm sagen, was uns bedrückt und gleichzeitig gewiß sein, daß für Ihn nichts unmöglich ist! Seine Worte haben nämlich Kraft zu verändern und die Seele von ihren Wunden zu heilen. Er kann bewirken, daß wir geistlich gesund werden, um zu wachsen. Und das mit Garantie! -> „So soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.“ aus Jes. 55
Garantie, sie liegt in Jesus. - Gottes Wort, es hat die Kraft,
einen Menschen frei zu machen. Solches hat Er oft geschafft!
Denn Sein Wort, es ist wie Regen, der der Erde Wasser gibt,
ihr zu helfen, daß das Pflänzlein sich im weiter Wachsen übt.
Und genauso bringt Sein Worte geistlich Leben bald hervor.
Dazu hat Er es bestimmet, Jesus ist das Eingangs-Tor.
Wir sind nur die Knechte, Boten, die im Glauben helfen mit,
um Sein Friedensreich zu bauen. Engel braucht Er dafür nit;-)
Auch Visionen oder Träume, sind nicht nötig. Denn Sein Ruf
gilt für Dich und mich, als Kinder, die Er doch als solche schuf.
Und es sollen alle hören, bis ans Ende dieser Welt,
von der heilend´ Kraft des Wortes. Dem ist alles unterstellt!
Und es ist Ihm nichts unmöglich! Dessen sei Dir ganz gewiß!
Laß Dich drum mit Ihm versöhnen! Und es heilt der Wunde Riß.
frei nach 2. Kor. 5
Heute las ich in Psalm 107: „Er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie.“ - Welch eine kraftvolle und wunderbare Perspektive doch für die Menschen darin liegt! Veränderung, Gesundung und Befreiung von verderblichen Bindungen, dazu hat Sein Wort die volle Kraft! Denn: „Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?“ aus Jer. 23 -
YES, HE CAN!
Für jeden gilt Sein Angebot! Dagegen sind die Angebote der Welt in Bezug auf den geistlichen Hunger völlig wertlos, denn sie können diesen Hunger nicht stillen. Gottes Wort hingegen dringt durch, ist machtvoll, und NICHTS und NIEMAND kann Ihn hindern, Sein Wort auch zu erfüllen! Die Verheißung hat Er uns gegeben, daß nämlich Sein Wort Kraft hat, den Menschen in seinem Inneren heil zu machen. „Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre.“ aus 1. Joh. 3 - Heilung bedeutet eben auch, daß die Werke des Bösen, d.h. die Macht der Sünde, vernichtet werden, welche die Menschen versklavt und gefangen hält und überall Elend und Zerstörung auf der Welt verbreitet und Wunden hinterläßt.
Bei manchen äußert sich dies durch Bitterkeit, Herzenswunden, Spott, Ablehnung, zerstörerische Bindungen und Abhängigkeiten oder dem Verbergen des inneren Leides hinter einer gleichgültigen Fassade. - Was jene Menschen tun können und die Pflicht haben zu tun, die Ihm im Glauben nachfolgen? Die Augen aufmachen, den rechten Blick bekommen für jeden einzelnen Menschen, der uns im Leben in den Weg gestellt wird. Denn: „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.“
Also, Mensch -> Stell´ Dein Licht nicht unter einen Scheffel!
Das Wirken eines Gläubigen muß sichtbar und deutlich erkennbar werden wie ein Licht im Dunkeln. Und es ist eine Herausforderung, mitzubauen am Friedensreich Gottes und von Ihm gebraucht zu werden mit jenen Gaben, die er uns geschenkt hat. Gleichzeitig ist es aber auch eine Aufgabe, mit welcher der gläubige Christ mit Ernsthaftigkeit wahrzunehmen beauftragt ist, nämlich dort, wo er steht und berufen ist, Licht zu sein und zwar mit all seinen Begrenzungen und Schwachpunkten. Auch DIE sind für den Herrn kein Hindernis. - Natürlich ist der wahrhaftige Weg der Nachfolge kein Wochenendspaziergang, sondern mit persönlichen Opfern verbunden. Doch wer bereit ist, diesen Weg zu gehen, durch dunkle Täler und schwierige Zeiten, dem gilt Sein Versprechen: „Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.“ aus Ps. 126
„Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ - aus Lk. 1
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Stellung beziehen!
Die Datierung uns´rer Zeit,
sie bezieht sich nah und weit
auf den Tag wo Jesus Christ,
unsrer Welt geboren ist.
Der gebor´ne Gottessohn,
Er verließ für uns den Thron,
kam ins Elend dieser Welt,
die der Sündenlast verfällt.
Zur Erkenntnis für das Heil,
zur Vergebung in das Gräu´l.
Einzig aus Barmherzigkeit
hat Er nicht das Kreuz gescheut.
Wer in Todesschatten weilt,
Finsternissen nicht enteilt,
denen leuchtet Er als Licht,
weil Er Frieden uns verspricht.
Selbstlos Vorbild durch Sein Tun.
Deshalb dürfen wir nicht ruh´n,
die Ihm folgen, in der Tat
das zu geben, nach dem Rat,
den Er uns als Auftrag gab,
Not zu lindern bis zum Grab,
jenen Menschen beizusteh´n,
die sich als verstoßen seh´n.
Hilfsbedürftig, traurig sind,
denn in jedem wohnt ein Kind.
Täter der Barmherzigkeit
schlichtend wirken, dort wo Streit.
Zeit und Gaben setzen ein,
Segen für die Welt zu sein,
Gegenspieler abzuwehr´n,
Zweifelsäer halten fern.
Denn der Gegner stets versucht,
wo er gute Tat verflucht;
greift den Glauben böse an,
ob er ihn nicht brechen kann.
Doch das Werk von Golgatha,
das was dort für uns geschah,
wirkt sich aus, es gilt uns ja.
Fordert ´raus und ist uns nah.
Stellung heißt es zu bezieh´n!
Nicht ins eig´ne Ego flieh´n.
Keine Zone ist neutral,
außerhalb gibt´s keine Wahl.
Denn der Weg zur Seligkeit,
Jesus hält ihn nur bereit.
Widersacher wertet ab,
wütet, tobt im Terror-Trab
durch Massaker, Angst und Leid.
Unermeßlich ist sein Streit.
Er bedient sich für den Plan
mancher bösen Menschen dann.
Leitet irre, wo er kann,
richtet so Verderben an.
Doch wer Jesus folgen will,
der besiegt das Böse still.
frei nach Lk. 1, 77-79
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Die Scheinheiligkeiten der Katholischen Kirche
Die Katholische Kirche, die Maria verehrt, statt Jesus als Gottheit anzubeten - die Katholische Kirche, die Menschen verurteilt, statt die Sünde - die Katholische Kirche, deren Machthaber meinen, Sünden vergeben zu können, obwohl sie genau wissen, daß dies einzig Jesus Christus kann - die Katholische Kirche, die durch fanatischen Zwang und Druckausübung einen Menschen, der gesündigt hat, durch ihre Irrtümer vom Glauben abhält, statt ihm die Frohe Botschaft, das Evangelium, zu verkündigen wie es Jesus gelehrt hat und nicht, wie es ihre selbstgebastelten -> antichristlichen Gesetze durch Androhung des Fegefeuers etc. erpresserisch und eigenmächtig erzwingen wollen, wird sich - vor allem in Bezug auf den LETZTEN Satz folgender Bibelverse - Gottes heiligem Gericht stellen müssen! ! !
„Denn es ist unmöglich, Menschen, die Gott einmal mit seinem Licht erfüllt hat und die ihm dann den Rücken kehren, dahin zu bringen, daß sie sich Gott wieder zuwenden. Sie haben doch schon die Gaben des Himmels gekostet und den Heiligen Geist empfangen. Sie haben erfahren, wie zuverlässig Gottes Wort ist, und haben schon die Kräfte der kommenden Welt gespürt. Und dann haben sie trotzdem Gott den Rücken gekehrt und haben damit den Sohn Gottes noch einmal ans Kreuz genagelt, sich selbst zum Gericht, und ihn öffentlich zum Gespött gemacht.“ - aus Hebr. 6
Weder Papst, noch Bischöfe, noch Pastoren und ganz sicher nicht Maria! - können die Menschen von ihren Sünden befreien! Ein Mose war dazu ebenso wenig in der Lage, wie es ein Buddha oder Mohammed ist. - Indem die Katholische Kirche aber dennoch durch ihre -> gefährlichen Irrtümer die Souveränität und Heiligkeit Gottes mit Füßen tritt, tolerante Mittelwege und faule Kompromisse mit der Welt eingeht, um ihre eigene Macht zu erhalten, stellt sie sich ganz klar GEGEN Gottes Wort, das solche Scheinheiligkeit und Heuchelei auf´s Schärfste verurteilt und sogar mehrfach deutliche Warnungen dagegen ausspricht!
Warum die katholische Kirche sich anmaßt, daß Bild von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, derart verzerrt darzustellen, zeugt von ihrer -> antichristlichen Gesinnung. Von den Schriftgelehrten und Pharisäern wurde Jesus ja auch abgelehnt, während sogar Andersgläubige und Sünder Ihn aufnahmen und mit Ihm Gemeinschaft hatten! Jesus ging zu den Armen, Schwachen und Sündern, während die heuchlerischen Pharisäer nichts besseres zu tun hatten, als Ihm Fangfragen zu stellen, sich zu recht-fertigen und solche Menschen, die nicht nach ihren Dogmen handelten zu verurteilen und zu erniedrigen. Sobald jemand anfängt, aufgrund seines Glaubens ein Recht zu fertigen -> AUFMERKEN, da ist meist was faul! - Denn: Sowohl über den Glauben als auch eine innere Überzeugung kann gesprochen werden, OHNE daß es in Streitigkeiten ausartet, was für Vertreter der Katholischen Kirche ja bezeichnend ist -> das ABLEHNEN Andersgläubiger. Jesus hat Andersgläubige NIEMALS abgelehnt, wohl aber die Sünde. Viele Katholiken aber lehnen den Andersgläubigen ab, und das ist nur eine von vielen Irrwegen, die NICHTS mit der Bibel zu tun haben, und sich NICHT auf Gottes Wort gründen!
Der gläubige Christ hat wohl den Auftrag, Gottes Wort zu verkündigen und davon abweichende Irrwege aufzuzeigen, er hat aber NICHT das Recht, Andersgläubige durch fanatische Selbstgerechtigkeit abzuurteilen!
Wer solche Irrtümer lehrt und sich dabei Christ nennt, ist KEIN wirklicher Christ, auch wenn er von allem, was die Bibel lehrt weiß, es aber verdreht und verzerrt und vor allem andere damit hineinzieht, sie verführt und auf den falschen Weg bringt. - Gott selbst hat uns von dem -> Fluch des Gesetzes befreit, indem Er Seinen Sohn sandte. Er selbst hat uns auch von dem Fluch des Gesetzes erlöst, indem Er Jesus Christus auf die Erde geschickt hat, und damit sind wir unter Seine -> GNADE gestellt! Wobei Freiheit nicht mit Toleranz gleichzusetzen ist.
Von den sog. Sündern ist Jesus damals vielfach offen aufgenommen worden, aber die Pharisäer und Schriftgelehrten haben Sein Gebot der Nächstenliebe durch ihre eigene Gesetzlichkeit abgelehnt. - Noch einmal, nicht der Mensch, egal welcher Religion er angehört, darf vom gläubigen Christen verurteilt werden, sondern die Sünde! Die Katholische Kirche aber verurteilt den Menschen. - Wer nicht für Jesus ist, der ist - wie Er es selbst sagt - gegen Ihn. „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich, und wer mir nicht sammeln hilft, der zerstreut.“ aus Mt. 12 - Warum wohl werden die katholischen Kirchen immer leerer??!!
Klare Stellung zu beziehen, - DAS will Jesus, unser Herr.
Denn Er ging ja stets auf´s Ganze. - Keine Mittelwege mehr!
Ob die Katholische Kirche, sich folgenden Wortes und dessen Konsequenzen überhaupt bewußt ist?! „Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“ aus Offb. 3
Die ganz und gar UNBIBLISCHEN Dogmen der Katholischen Kirche in Bezug auf Maria, die ja im Grunde zu einer Gottheit hochstilisiert werden soll, weil sie angebetet wird, bedeutet nichts anderes als -> Gott dadurch die alleinige Ehre zu rauben, ebenso wie Jesus, dem von Gott gesandten Erlöser!
Wenn ein Papst Johannes Paul II die Verehrung von Maria dermaßen überhöht, daß er sich anmaßt zu behaupten, Maria wäre entsetzt, wenn sie wüßte... , dann ist DAS nichts anderes als -> ABERGLAUBEN!
Ja, was sagt denn eigentlich Maria dazu? Sie selbst bezeugt doch in aller aufrichtiger Herzensdemut den Herrn als ihren Heiland, den sie lobpreist! „Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes.“ aus Lk. 1 - Sicher, sollen wir ihr Andenken bewahren, aber nicht mehr!!!
Jesus verurteilte ALLE frommen Heucheleien und Scheinheiligkeiten auf´s Schärfste, ebenso wie er die äußerlichen Zeremonien ablehnte! Ihm kommt es einzig auf die Aufrichtigkeit des Herzens an und die aus dem Glauben resultierenden TATEN der Nächstenliebe! „...daß ihr des Herrn würdig lebt, ihm in allen Stücken gefallt und Frucht bringt in jedem guten Werk und wachst in der Erkenntnis Gottes und gestärkt werdet mit aller Kraft durch seine herrliche Macht zu aller Geduld und Langmut.“ aus Kol. 1
Die unbiblischen Forderungen und das heuchlerische Getue der Katholischen Kirche -> VERABSCHEUT Jesus zutiefst! Und Er warnt nicht nur einmal deutlich davor! „Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! Ihr reinigt sogar noch das Äußere von Becher und Schüssel. Aber was darin ist, habt ihr euch in eurer Gier zusammengestohlen. Ihr blinden Pharisäer! Sorgt zuerst dafür, daß es mit dem Inhalt des Bechers seine Richtigkeit hat, dann wird auch sein Äußeres rein. Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! Ihr seid wie weiß angestrichene Gräber, die äußerlich schön aussehen; aber drinnen sind Totengebeine und alles mögliche Ungeziefer, das unrein macht. So seid ihr: Von außen hält man euch für fromm, innerlich aber steckt ihr voller Heuchelei und Ungehorsam gegen Gott. Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! Ihr baut den Propheten wunderschöne Grabmäler und schmückt die Gräber der Gerechten.“ aus Mt. 23
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Unbiblische Marienverehrung und geistlicher Ehebruch
Sich ein Friedensreich zu bauen - dieser Welt gelingt es nicht.
Auch der zweite Turm von Babel - er wird fallen, wenn Gott spricht.
Reich aus Ton gemischt mit Eisen - solches Reich hat kein Bestand.
Eine Einheit ohne Wahrheit - bricht in Jesu Richterhand.
Menschen wollen Götter heißen, wollen höher sein als Er.
Wenn die Sicherheit am größten, überfällt Verderben schwer.
Bei all den Geschehnissen der letzten Tage dieser Welt hat die römisch-katholische Kirche ihrer Finger im Spiel und mischt kräftig mit. - Es war eine Papststatue, unter der die Verfassung der EU in Rom unterschrieben wurde, in der die Worte „Gott“ und „Christ“ nicht vorkamen. Was hat der Vatikan mit der Vereinigung von Europa zu tun? Nach Aussage des Papstes hat sowohl er, als auch der „Heilige Stuhl“ den Prozeß dieser Erweiterung unterstützt. Unüberhörbar hat es Karol Wojtyla nicht nur einmal begrüßt, daß sich dieser Vereinigung - gemeinsam mit den Katholiken in ganz Europa - gestellt wird, und zwar auf dem Weg zu einer Welt. Sein Nachfolger äußerte sich ähnlich, und das schon in 1995. Der Einfluß der katholischen Kirche ist also nicht nur in diesem Zusammenhang nicht zu unterschätzen.
Eine Frau, mit Sonn´ bekleidet, Mond zu ihren Füßen steht.
Auf dem Haupte eine Krone mit zwölf Sternen. Flagge weht...
Näheres zu dieser Frau -> s. Offenbarung 12
In der Bibel gibt es ganz klar -> KEINEN ! Anhaltspunkt dafür, daß o.g. Erscheinung - wie es die katholische Kirche gern deutet - die „Mutter Gottes“ darstellt. Hier widerspricht sich die katholische Kirche, wenn sie einerseits die „sündlose Empfängnis“ Maria´s lehrt und andererseits im erwähnten Text von „Geburtswehen“ geschrieben steht. Nach dieser falschen Auslegung vonseiten der katholischen Kirche, geht diese davon aus, daß Maria die Herrin von Europa sein soll. - Otto von Habsburg stand - als überzeugter Katholik - nicht nur dem „Orden vom Goldenen Vlies“ vor, sondern auch der o.g. Paneuropa-Union. - Schon im Dezember 1941 hatte Papst Pius XII. den Appell ausgegeben „ein neues Europa und eine neue Welt aufzubauen“. Und wie viele „spiritistische Phantome“ (s. Slade), die dann als sog. „Marienerscheinungen“ bezeichnet wurden, sollen zu einer Vereinigung Europas und der Welt aufgerufen haben, wie so oft -> über die Medien. - In Bezug auf Marienverehrung ist Papst Benedikt XVI. auch nicht besser oder gar „reformatorischer“ - wie manche meinen - als seine Vorgänger. Da kommt ein normaler Mensch daher, der sich Papst nennt und sich anmaßt, anderen Menschen unter bestimmten Voraussetzungen einen Ablaß im Hinblick auf ihre zeitlichen Sündenstrafen im Fegefeuer zu versprechen.
Und kurz vorher spricht er in Bezug auf die sog. „Himmelfahrt Marias“ davon, daß Maria wie Jesus in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen worden sei, und bittet sie auch noch um Beistand für die Sünder. Warum er die Bibel nicht beim Wort nimmt und etwas aussagt, was nirgends im Worte Gottes zu finden ist, sei dahin gestellt. Woher er wissen will, daß Maria - wie Gott - jedem Menschen nahe sein soll und die Herzen der Menschen kenne, das hat er sicher irgendwann mal übernommen, zumal er ja katholisch geprägt ist. Er ist aber offenbar, aus welchen Gründen auch immer, davon überzeugt, daß Maria Gebete hört. Wer ihm DAS erzählt hat, müßte „man“ ihn selbst mal fragen, denn in der Bibel ist davon NICHTS zu lesen. - Nicht an Maria soll sich der gläubige Christ wenden, sondern an Jesus Christus selbst! Und wo steht eigentlich, daß Maria Anteil an der Macht des Sohnes und Seiner Gottheit hätte???!!!
Geistlicher Ehebruch
Babylon, es hängt zusammen mit dem alten Babel-Bau
Zur Person des Antichristen kommt das Babylon zur Schau.
Wird mit ihm zusammen wirken - das System der letzten Zeit.
Babylon, die große Hure hält sich lange schon bereit,
jenem Antichrist´ zu dienen. Abgefallen ist die Welt
von dem Gott, der sie erschaffen, weil sie sich an Satan hält.
Auf allen Gebieten wird die Einheit der Welt angestrebt, politisch, wirtschaftlich, bei den Religionen werden mehr und mehr Kompromisse geschlossen, und am Ende wird dann die antichristliche, einheitliche Anbetungsreligion die Welt beherrschen.
Was hat Rom mit der Hure Babylon zu tun?
„Hier ist Weisheit gefragt und ein Verstand, der zu deuten versteht! Die sieben Köpfe bedeuten ebenso viele Hügel: die sieben Hügel, auf denen die Frau sitzt. Sie stehen aber auch für sieben Könige. Davon sind fünf gefallen, einer herrscht noch, und der letzte ist noch nicht erschienen. Wenn er kommt, darf er nur kurze Zeit bleiben.“ - aus Offb. 17
Die wörtliche Bedeutung von „katholisch“ -> „allumfassend“, eine Selbstbezeichnung, die tief blicken läßt, vor allem in Bezug auf den Anspruch und der weltweiten Einflußnahme der katholischen Kirche in Verbindung mit Rom und der Weltherrschaft, ebenso wie im Hinblick auf das Papsttum, sowie die Jurisdiktionsgewalt über die katholischen „Machthaber“. Und nicht nur über die wird dem Papst von den Katholiken die oberste Gewalt gegeben, Recht zu sprechen, da er als „Vertreter Christi und Petri“ angesehen, ja vielfach geradezu angebetet wird.
Und Latein ist ihre Sprache, - Würdenträger voller Glanz.
Scharlach, Purpur, reiche Stoffe - Kalb, wo dreht sich heut´ der Tanz...?!
„Die Frau trug ein purpur- und scharlachrotes Gewand und war mit Gold, kostbaren Steinen und Perlen geschmückt. In ihrer Hand hielt sie einen goldenen Becher.“ aus Offb. 17 - „Gießt ein Getränk in ihren Becher, das doppelt so stark ist wie das, was sie für euch bereithielt. Gebt ihr so viel Schmerzen und Trauer, wie sie sich Glanz und Luxus geleistet hat. - Sie war es gewohnt, sich in feinstes Leinen, in Purpur- und Scharlachstoffe zu kleiden. Sie schmückte sich mit Gold, kostbaren Steinen und Perlen.“ aus Offb. 18
Bis zum 2. Vatikanischen Konzil trug der Papst 3 Kronen, die aufeinandergesetzt waren -> „Tiara“! Und wie viele Kunstschätze besitzt Rom doch! „...trunken vom Blut der Heiligen...“ aus Offb. 17 - Und wie viele Gläubige wurden erst von der römischen Staatsmacht, dann durch die Inquisition getötet? Rom - Vorreiter der interreligiösen Ökumene, bei der die Religionen antichristlich vermischt werden sollen zu einer Einheitsreligion der Welt? - Die „Hure Babylon“ bezieht sich m.E. auf ALLE Irrlehren und falschen Religionen, zumal in der Offenbarung von „Abgefallenen“ die Rede ist und es sowohl bei den Katholiken als auch bei den Protestanten falsche Christen gibt, genauso wie bei den Orthodoxen oder anderen Religionen. - Die „Hurerei“, von der in Offenbarung die Rede ist, bezieht sich in diesem Zusammenhang auf den -> geistlichen Ehebruch derer, die der Welt dienen wollen und irgendwo vielleicht ein wenig auch Gott, also auch all jene, die von der Bibel abweichen oder selbstgerechte Dogmen erheben oder die Bekehrung ablehnen, sowie die, die die Kraft der Vergebung durch das Blut Jesu Christi leugnen oder Ihn als Gott nicht anerkennen, und nicht zuletzt all die Menschen, die Andersgläubige aufgrund ihres Glaubens an Jesus Christus verfolgen. Also ist nicht nur Rom, sondern die gesamte abgefallene Kirche, und damit auch alle anderen Konfessionen gemeint, die mit der Welt liebäugeln, sich mit ihr verbünden, und damit geistlichen Ehebruch begehen, wobei Rom aufgrund seines großen Einflusses schon eine Schlüsselrolle als „Verführer“ spielt.
Gott schaut weder auf Äußerlichkeiten noch auf die Denomination eines Menschen, sondern auf´s Herz und die Echtheit des Glaubens! „Schaue nicht auf sein Aussehen, noch auf seinen hohen Wuchs, denn ich habe ihn verworfen! Denn der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an!“ aus 1. Sam. 16
Einerseits die Brautgemeinde. - Sie ist Christus untertan.
And´rerseits die große Hure - stellt sich unter Satan´s Bann,
denn sie will von Jesu Wahrheit - nichts mehr wissen, folgt dem Tier.
Welt vereint sich mit derselben. DAS geschieht im Jetzt und Hier.
Die Gemeinde - Organismus - ist durch Gottes Geist geprägt.
Und die Hure gleicht der frommen - Maske, die sich selbst zerschlägt,
durch den Druck und all die Zwänge, - die sie andern auferlegt,
und sich dabei fern von Glauben - und von Gottes Wort bewegt.
Denn sie schmückt sich mit Gewändern, - voller Reichtum, Macht und Gold.
Die Gemeinde wird erniedrigt, - ihr Verachtung nur gezollt,
geht durch irdische Verfolgung - in die Herrlichkeiten ein,
während Kirchen - abgefallen - innen leer und tot wie Stein.
Während die Hure Babylon mit dem Geist der Zeit geht, paßt sie die Brautgemeinde diesem nicht an!
Die Brautgemeinde Jesu:
„Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.“ aus 1. Joh. 2
„Verschafft euch nicht Gold noch Silber noch Kupfer in eure Gürtel, keine Tasche auf den Weg, noch zwei Unterkleider noch Sandalen noch einen Stab! Denn der Arbeiter ist seiner Nahrung wert.“ aus Mt. 10 - „Alle aber auch, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden.“ aus 2. Tim. 3 - „...im Glauben zu verharren, und sagten, daß wir durch viele Bedrängnisse in das Reich6 Gottes hineingehen müssen.“ aus Apg. 14
„Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“ aus Röm. 12 - „Ihr seid das Salz der Erde. - Ihr seid das Licht der Welt. - Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Haus sind. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten. - Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen! Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel.“ aus Mt. 5
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Die Hure Babylon:
„...bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voller Gräuel und Unreinheit ihrer Unzucht. - Komm! ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an den vielen Wassern sitzt, mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben, und von deren Wein der Unzucht die, welche die Erde bewohnen, trunken geworden sind.“ aus Offb. 17 - „...ist die große Stadt, welche die Königsherrschaft über die Könige der Erde hat. - Wie viel sie sich verherrlicht hat und üppig gewesen ist, so viel Qual und Trauer gebt ihr! - Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und riefen weinend und trauernd und sprachen: Wehe, wehe! Die große Stadt, in der alle, die Schiffe auf dem Meere hatten, reich wurden von ihrer Kostbarkeit! Denn in einer Stunde ist sie verwüstet worden. - Denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben alle Völker1 getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden.“ aus Offb. 18
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Für die Brautgemeinde Jesu, ist Er einzig nur ihr Herr.
Keine Religionsvermischung! Keine Kompromisse mehr!
Ihre Treue gilt dem Jesus, der für sie am Kreuze hing,
dem Erlöser, Sohne Gottes, der für sie durch Qualen ging!
Die Gemeinde fällt auf falsche Lehrer, Wunder niemals rein,
denn sie baut auf Gottes Worte, stellen sich auf diese ein.
Und sie wartet, daß der Heiland einmal plötzlich wiederkehrt.
Dahin sind sie Wegbereiter, tragen weiter, was Er lehrt.
„Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!“ aus Apg. 4 - „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ aus Joh. 14 - “...und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.“ aus 2. Tim. 3 - „So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“ aus Mt. 28 - „...indem ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt. - Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. - so hütet euch, daß ihr nicht durch die Verführung der Frevler mit fortgerissen werdet und euren eigenen festen Stand verliert!“ aus 2 Petr. 3
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Hure mischt die Religionen, heidnisch´ Götzen folgt sie tot,
Das wird ihr Verhängnis werden. Seelen ewig in der Not.
Sie verführt die Namenschristen zu derselben Hurerei,
bringt dieselben in Bedrängnis, zieht den bösen Fluch herbei.
Hure lenkt durch falsche Wunder, irre Lehren and´re ab.
Dafür werden sie gerichtet. Ewig wird ihr letztes Grab.
Sie bereitet Antichristen seinen gottlos´ Frevelweg.
Religiöse Gaukelwerke, Trug und Gräuel-Blende-Steg.
„Denn das Land ist dem Herrn untreu geworden und hat sich der Hurerei hingegeben!“ aus Hos. 1 - “Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.“ aus Mt. 24
Den Abgefallenen sei gesagt: Der Antichrist wird sie für seine Zwecke mißbrauchen, um sie am Ende vollends fallen zu lassen! Ein sog. religiöses Einheitssystem wird er innerhalb der Globalisierung errichten, und darunter alle Religionen und Ideologien zu vereinen versuchen, indem er die Wahrheit Gottes und Seines Wortes umgeht.
Wer etwas über die einzige, da wahre Einheit erfahren möchte -> s. Johannes 17
Diejenigen, die Jesus im Glauben nachfolgen, werden ihm auch in der antichristlichen Zeit die Treue halten! -
Die von der Brautgemeinde Abgefallenen wollen Einheit, bequeme Selbstverwirklichung und Frieden, und lehnen dafür die Wahrheit und den Glauben an Jesus ab. Aber Liebe ohne Wahrheit ist nicht möglich!
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Von wegen Hand reichen!
Durch die Globalisierung auch innerhalb des Christentums werden leider oftmals die unglaublich vielen Irrtümer der Lehre der katholischen Kirche einfach hingenommen, ohne darauf hinzuweisen, daß sie sich GEGEN das Wort Gottes richten. Nicht selten schleichen sich solche Irrtümer auch in bibeltreue Gemeinden ein...
Auch wenn noch so viele Protestanten, Reformierte oder andere in der heutigen Zeit der katholischen Kirche durch faule Kompromisse und falsch-verstandene Toleranz die Hand reichen, eine sog. Einheit und damit Vermischung der Religionen ist - laut Gottes Wort - ganz klar zum Scheitern verurteilt! Wo Maria verehrt wird und Jesus nicht Mittelpunkt der Gemeinde ist, kann keine wahre Einheit entstehen! Der Versuch, sich auf die Worte „...damit sie alle eins seien“ aus Joh. 17 zu berufen zeigt in der Realität, daß dieses Namenschristentum in der scheinheiligen Pharisäer- und Schriftgelehrtenart bereit ist, die Sünde nicht beim Namen zu nennen und Götzenanbetung zu tolerieren. Je länger und intensiver Wackelkandidaten in diesem Zusammenhang unter Druck gesetzt werden, desto leichter sind sie verführbar und bereit, sich für diese Gehirnwäsche mißbrauchen zu lassen.
Solch´ gemeinsam´ Kasse machen mit dem Mörder und dem Dieb, (s. Joh. 10)
ist den Jesus-, Gottesleugnern durch Versuchung g´rade lieb.
Denn sie rufen nach Maria, lassen Jesus außen vor,
und verschließen ganz die Türe zu des Himmelsreiches Tor.
Suchen and´re Heuchelwege, des Gehirnes Wäsche blüht,
Macht zu haben über and´re, die sich Gottes Wort entzieht.
Nicht die Menschen der katholischen Kirche, sondern ihre Lehre und ihr System ist - laut Bibel - zu verurteilen, weil sie Gott nicht bei Seinem Wort nimmt, dies bewußt tut und ihre Lehre dem Prüfen der Bibel niemals standhalten kann! Wer einmal ganz unvoreingenommen die Bibel liest, wird bald feststellen müssen, daß an KEINER Stelle etwas Positives über die katholische Kirche gesagt wird, sondern ihre Irrtümer mehr als deutlich verworfen werden!
Jesus hat sie aufgenommen, all die Sünder, tut es heut,
und Er setzte sich zusammen an die Tische dieser Leut´!
Und was taten Pharisäer und die Schriftgelehrten nur?
Murrten über solches Handeln, Nächstenliebe - keine Spur!
Jesus akzeptiert die Menschen, Sünde toleriert er NICHT!
Heute toleriert „man“ beide, weil „man“ Macht sich von verspricht.
Alle werden aufgenommen und belassen, wie sie sind.
Abzutreiben, Unzucht leben, alles toleriert „man“ blind.
„Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. Flieht die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch sonst begeht, ist außerhalb des Leibes; wer aber Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören!“ aus 1. Kor. 6
Wer durch Lesen Gottes Wortes solche Sünden selbst erkannt,
sie mit Seiner Hilfe aufgibt, dem vergibt Er seine Schand´!
„Wer seine Schuld verheimlicht, dem wird es nicht gelingen, wer sie aber bekennt und läßt, der wird Barmherzigkeit erlangen.“ aus Spr. 28 - „...und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
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Denk- und Leb-Bares?
Wenn ein jeder, der gesättigt,
und im Überflusse lebt,
seinen Zehnten davon gäbe,
wär´ ein Vorrat schnell gewebt,
aus dem alle schöpfen könnten,
wo der Speise wär´ genug,
und wo alle trinken dürften
aus demselben vollen Krug.
Denn es ist uns ja verheißen,
daß, wenn solches würd´ gescheh´n,
würden auch die Himmelsfenster,
aufgetan und offen steh´n.
Und der Segen daraus würde
runterregnen, Fülle pur!
Niemand wird dazu gezwungen.
Geben aus dem Willen nur,
der nach eigenem Vermögen,
jenen zehnten Anteil gibt,
und den Nächsten wie sich selber,
freien Herzens gerne liebt.
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Sinn-Los?
Er hat sich - als Philosoph - sein gesamtes Leben lang damit befaßt, nach dem „Sinn“ des Lebens zu suchen... um am Ende seines Lebens ohne Sinnfindung scheitern zu müssen, weil er an den falschen Orten danach gesucht hatte, um zuletzt -> keinen Sinn gefunden zu haben.
Ein paar seiner Irrwege versuchten sich vergeblich an diversen Herangehensweisen des gedanklichen Ergründen-Wollens der für jeden Menschen unerreichbaren Erkenntnisse über Vergänglichkeit, Sein und Ewigkeit... Aus seinen selbst gebastelten Labyrinthen, fand er schließlich keinen Ausgang mehr, weil er sich -> im eigenen Kreis gedreht hatte... denn seine Schlüsse stellten sich als Trug-Schlüsse heraus. Der Schlüssel für die Tür zum wirklichen Sinn des Lebens - er hatte ihn in der Hand - aber er war zu feige, ihn in die richtige Tür zu stecken. Er hätte ihn ja „ausprobieren“ können, um zu sehen, ob er paßte...
Hier und da fühlte er eine Affinität zum Buddhismus. Klar, daß ein Gefühl nicht ausreicht, um den wahren Sinn des Lebens zu finden, sind Gefühle doch so unbeständig wie die Menschen selbst. Er meinte zwar, daß er einen Gott nicht kennen würde - Tatsache aber war, daß er DEN Gott nicht kennenlernen WOLLTE! Denn seine einzige Wahrheit lag verirrterweise im Nicht-Sinn. Er hat sich also einem möglichen Sinn total verweigert und ihn somit nicht zugelassen! Solchen „Glauben“ konnte er akzeptieren, weil er gar keinen Glauben hatte, und er sich mit seinem Un-Glauben äußerst unbehaglich fühlte, weil er ihn innerlich in Un-Ruhe versetzte, was er natürlich abstritt und sich damit um so mehr im Widerspruch verfing, ja sich selbst darin - an eigene Ketten gelegt - gefangen nahm.
Welch Sinn-ent-Leer-te Sinn-Los-igkeit!
Neben dem ganzen esoterischen Kram ist auch der Buddhismus eine Irrlehre, die sich im Nirwana verirrt, verfängt, einsperrt, und an die totale Nichtexistenz glaubt, ein Irr-Weg, der OHNE Hoffnung bleiben muß! Im Grunde ein Weg in die Irre des inneren Gefängnisses!
Auch Salomo hat sich - erfüllt mit der Weisheit Gottes - viele Gedanken über das Leben und dessen Sinn gemacht, und das bereits vor über 900 Jahren vor Christus. Seine Aufzeichnungen sind im Predigerbuch nachzulesen. - Er kommt zu dem richtigen Schluß, daß das Leben DANN ohne Sinn bleiben muß, wenn der Geber DES Sinns darin nicht vorkommt. „Ich, der Prediger, war König über Israel zu Jerusalem und richtete mein Herz darauf, die Weisheit zu suchen und zu erforschen bei allem, was man unter dem Himmel tut. Solch unselige Mühe hat Gott den Menschenkindern gegeben, daß sie sich damit quälen sollen.“ aus Pred. 1 - Und genau so ist es: JEDE Philosophie, die Gott nicht mit einbezieht, sondern IHN ausklammert, kann zu keinem sinn-vollen Ergebnis kommen, und ist nichts weiter als ein mühsames „Geschäft“: „Alles Reden ist so voll Mühe, daß niemand damit zu Ende kommt. Das Auge sieht sich niemals satt, und das Ohr hört sich niemals satt.“ aus Pred. 1
Keine Philosophie vermag all das, was Gott geschaffen hat, Seine Beweggründe, Vergängliches oder Unvergängliches, Elemente oder Ursachen gänzlich mit Worten zum Ausdruck zu bringen. Denn: Der Sinn eines Lebens ist nur in DEM zu finden, der dieser Sinn selber ist -> in Jesus Christus! Und nur in IHM kann DIE Antwort zu allen Fragen nach DEM Sinn und Ziel des Seins und Lebens gefunden werden! - Kein Wunder, daß Salomo deshalb von anderen Machthabern nicht nur wegen seiner Wortgewalt, Intelligenz, seines Einflusses und Reichtums bewundert wurde, sondern vor allem wegen seiner Weisheit!
Doch auch er hatte die Beziehung zu Gott verloren...
Alle Ziele, die er in seinem Leben mit so großem Erfolg erreicht hatte, die Bewunderung, die er von so vielen Menschen, die ihm zu Füßen lagen, geschenkt bekommen hatte, all das ergab plötzlich keinen Sinn mehr in seinem Leben. Zu diesem Punkt der Erkenntnis mußte er irgendwann gelangen, weil der Gott des Lebens in Salomos Plänen nicht mehr vorkam: „Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne?“ aus Pred. 1 - Alles hatte Salomo im Überfluß, alles, was ein Mensch sich nur wünschen könnte! Jenen unerfüllten und unerfüllbaren Überfluß, der satt macht, übersatt, weil alles ausprobiert wurde, das sich am Ende doch nicht gelohnt hat, weil Gott, der Herr des Lebens darin nicht vorkam, ER ausgeklammert wurde. Ein Leben ohne IHN ist ein Leben ohne Erfüllung, egal in welche Richtung der Mensch auch suchen mag. Im Predigertext bezeugt er wer weiß wie oft, daß alles nur eitel Schein ist, jede Mühe umsonst, sinnlos, und am Ende nichts Bleibendes daraus hervorgeht: „Ich sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war alles eitel und Haschen nach Wind.“ aus Pred. 1 Das war sein Fazit nach allem, was er erlebt, vermeintlich erkannt und erfahren hatte. Große Werke, Genuß, riesige Häuser, Parks und Weinberge, Diener, Viehherden, Gold und Silber, jede Menge Zeitvertreib und nach Bedarf ein Ausruhen, Macht und alles, was sonst noch sein Herz begehrte, er konnte es sein „Besitz“ und „Haben“ nennen.
„Als ich aber ansah alle meine Werke, die meine Hand getan hatte, und die Mühe, die ich gehabt hatte, siehe, da war es alles eitel und Haschen nach Wind und kein Gewinn unter der Sonne.“ aus Pred. 2 - war seine ent-täuschte Feststellung am Ende und damit alles, was ihm geblieben war. Er war des Lebens müde geworden und hatte resigniert. Seine einsame Verzweiflung, kummervolle Leere und schlaflosen Nächte machten ihn total depressiv. „Darum verdroß es mich zu leben, denn es war mir zuwider, was unter der Sonne geschieht, daß alles eitel ist und Haschen nach Wind. Und mich verdroß alles, um das ich mich gemüht hatte unter der Sonne, weil ich es einem Menschen lassen muß, der nach mir sein wird. - Da wandte ich mich dahin, daß ich mein Herz verzweifeln ließ an allem, um das ich mich mühte unter der Sonne. - Alle seine Tage sind voller Schmerzen, und voll Kummer ist sein Mühen, daß auch sein Herz des Nachts nicht Ruhe findet. Das ist auch eitel.“ aus Pred. 2
Doch wie wir nachlesen können, blieb Salomo bei dieser Erkenntnis- und Sinnlosigkeit nicht stehen, sondern kam zur Besinnung und gedachte des Herrn! „Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur daß der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“ aus Pred. 3
Und Du? Bist Du auch dabei, in Deinem Herzen etwas unterdrücken zu wollen, und Dich statt dessen mit anderen Dingen überhäufend einzulullen, dem Schein noch Nahrung zu geben, um ihn wahren zu können? Leidest Du unter anhaltenden Depressionen, Ängsten und Schlaflosigkeit oder anderen abgrundtiefen Dunkelheiten, Leeren, Einsamkeiten oder (An-)Klagen? Leidest Du auch unter diesem Trugschluß und Deinem Schein-Heil? - Keine Philosophie, Evolutionstheorie oder sonstige Geschäfte und Angebote, auch nicht sämtliche Religionen auf der ganzen Welt, die nicht auf Gott und Sein Wort gründen, können Dir den Sinn für Dein Leben geben, der EINZIG im Bewußtsein der Ewigkeit liegt und damit ohne Gott nicht möglich ist! Selbst die Atheisten können dieses Bewußtsein nicht auslöschen! Denn es bleibt - wenn Du mal ganz aufrichtig und tief in Dich hineinhorchst - IMMER eine Unsicherheit in Dir. Und allein diese Unsicherheit, die Dich irgendwie unruhig werden läßt, ist ein BEWEIS für die Ewigkeit, damit auch ein BEWEIS für die Existenz Gottes und in Folge der BEWEIS, daß es DEN Sinn des Lebens gibt!
Warum blieb denn für den, zu Beginn angeführten Philosophen das Leben am Ende ohne Sinn, d.h. sinn-Los? Weil er nicht dahinter gekommen war, daß er eben diesen Gott der Ewigkeit gebraucht hätte! Denn ER ist die einzige Antwort, vollkommene Liebe und Fülle, der dem Leben DEN Sinn geben kann. Deshalb kommt Salomo zu dem Schluß: „Und über dem allen, mein Sohn, laß dich warnen; denn des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren macht den Leib müde. Laßt uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen.“
Der Mensch kann erst dann GANZ sein, wenn er Gott gefunden hat, denn ohne IHN wird ihm immer irgend etwas fehlen! Gott hat Seine Ewigkeit in die Herzen der Menschen eingeprägt und sich in Jesus offenbart, der sämtliche Seiner Gebote vollkommen erfüllt hat! Wer sich Jesus zuwendet, der findet auch den Sinn seines Lebens. Kein Werk kann das Gebot des Glaubens an Jesus Christus ersetzen! „Da fragten sie ihn: Was sollen wir tun, daß wir Gottes Werke wirken? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat.“ aus Joh. 6
Dazu gehört einzig glaubensvolles Anvertrauen. Das bezeuge ich hiermit, denn mein Leben ist durch dieses Anvertrauen mit Wert und Sinn erfüllt. Viele Menschen, auch sog. Philosophen, Wissenschaftler und andere vermeintlich Gebildete habe ich beim Sterben begleitet und dabei die wahrsten Wunder erleben dürfen. Und einige von ihnen FANDEN am Ende DEN Sinn, und das -> obwohl sie ihr gesamtes übriges Leben ohne diesen Sinn verlebt hatten...
Du mußt nicht auf der ruhelosen Suche bleiben und noch mehr Ent-Täuschungen sammeln, um am Ende müde vom Leben zu resignieren, außer Du willst weiterhin in Ohnmächtigkeit Deinen Weg zuende gehen und Dich dabei weiter ver-irren...
Denn -> Jesus lebt! Auch für Dich!
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Bewaffnet besiegt !
„Denn wer ist dieser unbeschnittene Philister, der das Heer des lebendigen Gottes verhöhnt?“ aus 1. Sam. 17
Ja, wer ist er, dieser Mann mit seinem Gefolge...?
Der eine - ein ältlicher erfahrener Krieger - trug einen Helm, um sich zu schützen, obwohl er drei Meter hoch war, und sein Kopf, als er fiel, nunmehr 3 Meter tiefer fallen mußte;-) Er trug bronzene Schuppenpanzer und Schienen als Beinschutz, um trotzdem zu fallen. Sein zentnerschwerer Panzer diente ihm nicht als Schutz, sondern schmetterte ihn nieder und zerquetschte dabei seinen Körper, als er fiel. Sein Schwert, das so dick war wie ein Weberbaum, trug aufgrund seiner Last dazu bei, schneller zu stürzen. Er war beladen, gepanzert und bewaffnet mit blankem Haß und benötigte deshalb einen Schildträger, weil er sich selbst, aufgrund all der Bürde, die er sich waffenmäßig zu- und auferlegt hatte, nicht mehr zu schützen vermochte... vor einem winzigen Stein aus einem Bach...!
40 Tage lange drohte er, bleckte die Zähne, forderte heraus, verhöhnte den Glauben seines Gegenübers, schüchterte ein mit seinem Haß und versuchte, Angst und Schrecken zu verbreiten, allein aufgrund seiner, ihn fast selbst niederdrückenden Maske eines Verlierers...
Der andere war von kleiner Größe, unscheinbar, jung und schön, der mit Krieg nichts am Hut hatte. Ihm wurde vertrauensvoll aufgetragen (ausgelost;-)?) seinen Brüdern durch Nahrungsmittel Stärkung zu bringen und den Vorgesetzten gut zu stimmen... Seine Brüder hielten ihn zwar für einen kleinen Wichtigtuer, aber er erkundete die kriegerische Lage und Vorgehensweise seiner Gegner genau, indem er Augen und Ohren offenhielt und so exakt über die List des kriegerischen Heeres Bescheid wußte...
“Was hab ich denn getan? Ich habe doch nur gefragt.“ (aus 1. Sam. 17)
Mehr hatte er nicht getan, und doch war es genug, um jene heimtückischen Täuschungsmanöver heraus zu finden, deren Wissen auch dazu beitrug, ihm und den Seinen zum Sieg zu verhelfen... Denn er wußte, daß Feigheit und Heimtücke IMMER Hand in Hand gehen, eine Tatsache, die er sich für seinen Kampf ohne Waffen dienen ließ...;-)
Nun standen die beiden sich gegenüber. Daß der
“Hohe” dem “Kleinen”
voller Verachtung und Hohn entgegentrat, als sich dieser ihm in den Weg stellte, um ihm Paroli zu bieten, und ihn auch noch selbsterkannt und verächtlich fragte, ob er denn ein Hund sei, daß so ein kleiner Bursche ihm mit einem Stab, fünf Steinen aus einem Bach und einer Schleuder in den Weg stellte, konnte den Tapferen nicht schrecken. Im Gegenteil. Furchtlos stellte er sich dem vermeintlich stärkeren Feigling, Blender und Schwächling entgegen... und als dieser mitsamt seines feigen Heeres im Hinterhalt ihn auslachte, seinen Gott verspottete und ihm seinen geballten Hohn entgegen donnerte, blickte ihn der Junge kurz an, lächelte;-) über ihn und sagte mit gefestigter Stimme und standhafter Haltung:
„Du trittst gegen mich an mit Säbel, Spieß und Schwert. Ich aber komme mit dem Beistand des HERRN, des Herrschers der Welt, des Gottes, dem das Heer Israels folgt und den du verhöhnt hast. Er wird dich heute in meine Hand geben , daß ich dich erschlage und dir den Kopf abhaue und gebe deinen Leichnam und die Leichname des Heeres der Philister heute den Vögeln unter dem Himmel ... damit diese ganze Gemeinde innewerde, daß der HERR nicht durch Schwert oder Spieß hilft; denn der Krieg ist des HERRN und er wird euch in unsere Hände geben.“ (s.o.)
Dabei war im ganzen Land bekannt, daß der Junge einen Bären erschlagen, und ihm dessen Beute unversehrt aus seinem Maul entrissen hatte...
Als nun der übermächtig erscheinende Krieger mitsamt seinem Heer ihm entgegentrat, nahm der Junge seine Schleuder zur Hand, legte einen Stein hinein und zielte direkt auf des doppelzüngigen Feiglinges Stirn. Und er traf... mitten hinein in die Stirn, so daß der Verhöhner - wie ein jämmerlicher Wurm - mit seinem Gesicht auf die Erde hinab stürzte und nicht nur zu Fall, sondern auch zu Tode kam. Mit der Waffe des so gefallenen Verlierers - dem Schwert - beugte sich der Junge über den Besiegten, der in seinen letzten Zuckungen lag, und hieb ihm damit den doppelzüngigen Kopf ab...
Als das Heer der charakterlosen Mitläufer den schmählich, entehrt und unrühmlich Überlisteten und Besiegten am Boden liegen sah, ergriffen sie die Flucht, weil ihr vermeintlich Stärkster nun überwältigt und ent-Macht-et war! Den doppelzüngigen Kopf des Ent-Haupteten aber nahm er mit als Beweis dafür, daß Gott seinen Knecht nicht im Stich läßt, wenn er für die gerechte Sache eintritt und - mit den Waffen eines Hirtenjungen - kämpft.
Auch die Goliaths von heute nehmen sich oftmals allzu wichtig, und werden so von einem unscheinbar erscheinenden David in ihre Schranken gewiesen... weil sie nix weiter sind als ein winziges Etwas im großen Universum, und somit wach;-)gerüttelt werden, wann immer sie ihre vermeintlich höhere Stellung (3 Meter) auf Kosten anderer hochzuhalten versuchen.
Und auch heute noch kämpft David für die gerechte Sache, im vollen Bewußtsein darüber, daß die vermeintliche Überlegenheit seiner Gegner nur Schall und Rauch, Maske und Schein ist. Seinen Gegnern kann es somit gar nicht gelingen, ihn einzuschüchtern, weil er sowohl um ihre Schwächlichkeiten, wunden Punkte und heimtückischen Pläne weiß, als auch um seine eigene Stärke, die er auch aus seinem Glauben zieht, weil er schon ganz oft in seinem Leben erfahren durfte, daß Gott eingreift und Seine gerechte Sache zuende bringt, sowie er auf dessen Seite ist, der dafür gerade steht. Nicht nur auf Davids Seite stand dieser Gott, sondern auch auf der Seite von Liesken Müller, die auf ihn baut, und die ebenso mit einem einzigen Stein in der Lage ist, einen Goliath aus dem Weg zu schaffen, indem sie ihren Blick weg vom Gegner und hin zu ihrem Herrn richtet.
Und nicht nur dieser David hat seitdem weit mehr als einen Jonathan als guten Freund und Begleiter gefunden... mit dem er einen Bund schloß, gegen den auch seine Feinde nicht ankommen können...
Mag sein, daß auch der heutige David - wie es im Wort ja geschrieben wird - gedemütigt und verfolgt wird, aber auf eines kann er sich hundertprozentig verlassen, nämlich daß seine Gegner ihm nichts anhaben können. Denn er spricht zu denen, die an ihn glauben: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Mt. 28, 20
David kämpfte nicht für sich, sondern er kämpfte für Gottes Sache. Daher steht er auch für diese Sache ein und gerade, weil sie weit mehr Frucht bringt, als ihm zu erkennen möglich sein wird. Ganz egal, wie groß auch die Erniedrigungen und Angriffe sein mögen, ganz gleich, wie sehr die Gegner auch über ihn lachen und spotten mögen, er weiß einen viel Stärkeren an seiner Seite, dem sie nichts anhaben können, sondern ihm, und den Davids von heute, die nötige Kraft, Gewißheit und Hoffnung gibt, durchzuhalten und für das „Gute“ - sich selbst achtend - einzustehen. Denn jede Unterlegenheit ist nur scheinbar und daher vorübergehend, die Kälte des Herzens eines Goliath wird aber immer am Ende zu Fall kommen.
Menschen wie David, die zunächst als unscheinbar betrachtet werden, benutzt Gott als Werkzeug, um seine Herrlichkeit und Macht unter Beweis zu stellen. Für den „kleinen“ Mann ist kein Gegner zu stark, als daß er es nicht mit Gottes Hilfe mit ihm aufnehmen könnte. Seine einzige Waffe ist die des Vertrauens darauf, daß alle Welt erkennen wird, daß Gott der Herr ist!
Der gute Hirte - Ps. 23
"Ein Psalm Davids." Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.“
Sein Auftrag: „Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.“ Mk. 16, 15
Sein Wort: „Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ 1. Joh. 5, 4
„Es sei vor ihm stille alle Welt!“ Hab. 2, 20
„Alle Welt fürchte den HERRN, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnet.“ Ps. 33, 8
Das Totenreich drunten erzittert vor dir, wenn du nun kommst. Es schreckt auf vor dir die Toten, alle Gewaltigen der Welt, und läßt alle Könige der Völker von ihren Thronen aufstehen,
Jes. 14, 9
„So laßt nun euer Spotten, auf daß eure Bande nicht fester werden; denn ich habe von einem Verderben gehört, das von Gott, dem HERRN Zebaoth, beschlossen ist über alle Welt.“ Jes. 28, 22
„Der HERR hat offenbart seinen heiligen Arm vor den Augen aller Völker, dass aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.“ aus Jes. 52
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2009
Die Jahreslosung 2009
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Was bei den Menschen unmöglich ist,
das ist bei Gott möglich.
Lukas 18, 27
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Christus spricht:
Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben;
niemand
kommt zum Vater
denn durch mich.
Johannes 14, 6
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Vertraut den neuen Wegen
und wandert in die Zeit!
Gott will, daß ihr ein Segen
für seine Erde seid.
Der uns in frühen Zeiten
das Leben eingehaucht,
der wird uns dahin leiten,
wo er uns will und braucht.
Klaus Peter Hertzsch
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Geisterfahrt in den Wahn-Sinn
oder -> Babelbabel
Willst Du hoch und immer höher,
wird die Seele Dir nur weher,
denn ER holt Dich wieder runter,
und Du purzelst nicht mehr munter.
Wer verstiegen sich verstiegen,
den wird ER zurechte biegen...
Sie wollten sich doch bloß einen Namen machen..., Phari und seine vermeintlichen Freunde, rückgratgebeugt lauerten diese Pharies sogar einander auf, schwitzten sich müde, schoben schwer von einer Stelle zur anderen, und blieben trotzdem an der selben Stelle fest geleimt... Abgestumpfter Blick, nicht hören-wollende Ohren, jeder den Sinn nur auf sich gerichtet, zerschnitten sie Einsamkeitsfelsbrocken, um diese dann von einem Ort zum selben aufeinander zu schichten. Immer heißer wurde es, immer mühsamer, mit trockener, heraushängender Zunge hetzten sie sich gegenseitig (auf) den Ich-Turm der Macht hinauf, den sie sich selber zum Bauchnabel-Ziel gesetzt hatten, denn ihr Name sollte größer und mächtiger sein, als alle anderen... Babelbabel...
Und Schmali weiß, wo Babelbabel herrscht, da entstehen Mißverständnisse, nicht etwa „nur“, weil die Leute nicht mehr die gleiche Sprache sprechen, sondern vor allem, weil - würden sie dieselbe Sprache sprechen - ihre Motive sie zu nutzen, lediglich deren Mißbrauch diente. Wenn nämlich eine kleine Gruppe Knechte versucht, das gemeinsame Ziel der Weltherrschaft mit unlauteren, ja gewaltsamen Mitteln zu erringen, nur um Macht über alle anderen zu haben, dann ist Schluß mit lustig! Wer Geltung sucht - gleich welcher Form sie auch sein mag - der begibt sich in ihre Abhängigkeit, und statt Macht zu erhalten, gibt er sie auf, um seiner Geltungssucht die Macht über seinen gesamten inneren und äußeren Menschen zu verschaffen, ... raffenraffen...
Statt also zu erreichen, Macht über andere zu bekommen, indem diese klein gemacht werden, macht sich der so Strebende selber zum Wurm, der ent-machtet vor seiner Geltungssucht im Schlamm kriecht... Sowas soll vorkommen, wenn der Mensch sich nur auf sich selber verläßt und seine Pläne ohne Gott macht..., versucht, sich ein ewiges Denkmal zu errichten oder sein Leben zu versichern. Dann wird nämlich aus diesem, nach Unabhängigkeit Machtstreben ganz schnell ein Allmachtseifer, ...geifergeifer...
Ein so denkender und handelnder Mensch ist süchtig danach, sich selbst zu beweisen, ...gleißengleisenkreisen... und sucht dabei, sämtliche Konkurrenz, mit allen, ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, gewaltsam aus dem „Spiel“ zu vertreiben, ... reibenreiben... Dabei tut er so, als wären seine vermeintlichen Mitstreiter, Roßreiterroßreiter, alle gleichberechtigt, holdrio... In Wirklichkeit sitzt er aber fett und bequem auf seinem kleinen, aus Stroh und auf Sand gebastelt wie gebauten Hochsitzturm, der Wurm, und schaut dabei zu, wie er die Rücken nichtsahnender Menschen für seine Ziele immer weiter niederbeugt. - Nichtsahnend? Ja, denn er bläut ihnen ein, daß ja am Ende alle gleichberechtigt ein Stück des Kuchens abbekommen würden, des Kuchens der Macht, ... Satan lachtlachtlacht... Denn er will SICH selbst einen Namen machen, indem er Namenlose für seine Zwecke ver-Gewalt-igt... und vereinnahmt... Globalballaballa, ... Toleranztanztanz,... Ignoranzfirlefanzganzranz
Vermessene Grenzenlosigkeit, ruhmsüchtige Selbstherrlichkeit, machtgierige Maßlosigkeit, ... Streitschreit...
Sissyphus der Menschenverachtende, der auf seinem Weg nach oben, alles und jeden seinem taubstummblindegelähmten Haß-Ziel „Mein Kampf“ unterordnet, trampeltrampel...
Gierige Unzufriedenheit, als Freiheit verkleidete Gefangenschaft, grenzenlose Bodenlosigkeit, holdrio, die sich unter dem Deckmäntelchen der Selbstverwirklichung verbirgt, versteckt hält, ...fälltfälltzerschellt...
Sie tragen die Zahl 666 auf ihrer Stirn, ihren Wagen, den Telefon- und Kontonummern... das steigert ihr Selbstbewußtsein, ... Lustbewußtfrust... Und wenn dann das eigene Limit lustvoll wie freilos überschritten wurde, dann kommt das riesengroße, abgrundtief lauernde Loch der Leere, ... gähngähn... Und sofort muß der nächste Turmbau jagend und glaub-taub-staub ins Auge gefaßt werden, und sie machen sich - in und bei vollem Bewußtsein - dabei kaputt, puttputt...
Auf Deinem Höhenflugtrug ist der Absturz in die Selbstzerstörung vorprogrammiert, ...kapiertkopiert.
Du willst den Himmel, Gebimmel? Respekt befleckt? Dann scheint die Wahrnehmung Deiner selbst aber ziemlich gigantisch, augenwischvomtisch... Wem willst Du damit etwas beweisen, heißeeisenkreisen? Bei Deinem Himmelssturm, Du Wurm? Wo Deine gigantomanische Errungenschaft Dich selbst nur schafft, hinrafft, begafft... weil Du im Grunde damit nur Deine Lebens- und Liebesunfähigkeit beweist und zur Schau stellst, fällst...erhellst-erhältst... und mit Deinem Größenwahn die falsche Bahn erwischt hast... heimgesucht, verflucht, ... fast verpaßt...
Fast?
Klar, denn Dir dürfte doch klar sein, daß es genau diese oben beschriebene Machtgier von Menschen war, die Jesus ans Kreuz geschlagen und genagelt hat.... An Statt Deiner Missetat.
Statt die grandiosen Stufen rauf nach Babel, die geplante Scheiter-Leiter in den Karrierehimmel, nochmal Gebimmel, hinaufzuhimmeln, brauchst Du im untiefenreichen Wesensgrunde eigentlich nix weiter zu tun, als die Richtung Deiner Bewegung zu ändern und statt zu kaschieren -> kapieren! Statt weiter auf-wenden -> not-wenden! Denn -> Übermut tut selten gut, und zeigt nix weiter als Deine überhebliche Angst, die Dich lähmt und handlungsunfähig macht. - Außen stark, innen Quark. - Abwärtsspirale... Finale, wo Vernunft schrumpft und der Leblosstrudel wird zum nassen Pudel. -
Oder: Du machst so weiter wie bisher, aber dann schmink´ Dir den Klimawandel und ein Steuer-Herumreißen-Können der Wirtschafts-und-Finanzkrise gleich ab... trabtrab. Denn auf Deiner Ehr´ geizenden Geisterfahrt hast Du ja schließlich selbst die Geister gerufen... und merkst nicht ´mal, daß Du Dich auf dem falschen Dampfer befindest, Du eigennütziger Holzweg-Wurm, Du kleiner Turmnichtsnutz... trutztrutz.
Da kommt dann nämlich ganz fix der Babelbabel wieder auf Dich herab gestürzt, und dann kannste plötzlich nix mehr verstehen, und versuchst in der Folge jeden und alles, wer oder was auch immer Dir nicht geheuer ist, auszug-grenzen, weil es Dir durch die Totalverwirrung inmitten all der Babeler nicht gelingen will, diese mit zu vereinnahmen, Sprengtdenrahmen... was zur weiteren Folge hat, daß Du gegen sie in den Kampf ziehst, um sie zu bekämpfen, weil Du derjenige bist, der sich seine Macht-Los-igkeits-Sucht selber ausge-Sucht hat, Spagatimspinat.
Eine ganz andere Möglichkeit wäre -> Du hörst dem Anderen zu - soll erlernbar sein, sofern Du Recht-Haber laberlaber, ihn in seinem Denken, Fühlen, Anders-geprägt-Sein überhaupt verstehen WILLST, und die ganze Chose ´mal aus seinem Blickwinkel zu betrachten versuchst, was nicht nur Deine Ego-Zentrik relativieren, sondern vor allem Deinen Horizont erweitern würde. Jedes Miteinander basiert auf Verständigung, die auf Respekt gründet, ohne den Andern trennend vereinnahmen zu wollen. Dazu müßtest Du „nur“ seine Anders-Art-igkeit akzeptieren lernen und manchmal auch auszuhalten bereit sein. Könnten eigentlich auch die Politiker ´mal andenken... oder so, daß Sprache auf Verständigung bzw. auf Verstehen-Wollen grundlegt, und zwar verbindend und lebensfördernd statt trennend und zerstörend. Babel ist nix anderes als verwirrende, konkurrierende, selbst gewählte, da mit der Macht spielende Verständnis-Los-igkeit.
Echte Gemeinschaft gibt es nur unterm Kreuz!
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Rache...
kann wirklich „süß“ sein, wenn Böses mit Gutem vergolten wird...
Wieder so ein Spruch, den Schmali sich irgendwann mal aus seinem Lexikon auf einen Zettel notiert hat, und den fand er heute rein zufällig in seiner Zettel-Wirtschaft, zumal er ja an Zufälle nicht glaubt;-) Steht ja auch nix davon in seinem Lexikon drin, das sich nicht ohne Grund -> Evangelium nennt und sich bestimmt in fast jedem Haus befindet, hier und da sicher von einer zentnerschweren Staubschicht bedeckt...;-)
Und da steht doch tatsächlich heute auf seinem Zettel...
„Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“ (Mt. 6,12)
Ist wirklich wahr, stand da! Kam ihm auch irgendwie gelegen, da so einige Mitmenschli in seiner Umgebung bereits 5 bis zig Male versucht haben, ihm ein Beinchen zu stellen, und das, obwohl er ihnen bereits deutlich nahe gelegt hat, daß sich das absolut nicht lohnt, weil er kurzerhand den Spieß rumdreht, und dann liegen die Lichterlein aber ganz fix auffe Schnüß. Sie versuchen es dann zappelnderweise immer mal wieder, aber schwupps, landen sie wieder auf ihrem Bauchnabel, den sie ansonsten den ganzen Tag so voll amaryllismäßig hingerissen betrachten... -> ;-)
Und weil Schmali weiß, daß ihm vergeben wurde, und zwar von Jesus Christus persönlich, da kann er das auch nur DANN aufrichtig beten und Vergebung für sich annehmen, wenn er dasselbe auch anderen zukommen läßt, sonst kommt er nämlich ganz schnell in die Bredoullie ... Also muß er angebrachterweise auch bereit sein, anderen zu vergeben, sonst kann er nämlich Jesus nicht mehr in die Augen schauen... geschweige denn weiter beten...
Bis hierhin hat er das ja auch alles verstanden, aber jetzt kommt es knüppeldick:
„Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.“ (aus Lk. 6)
Steht auf seinem Zettel noch mit drunter. Da mußte er sich heute morgen erst mal hinsetzen und tief Luft holen. Der letzte Teil dieses Satzes geht ja noch, denkt er so bei sich, der zweite... Hm, den hat er ja heute schon unter sein Gedicht geschrieben, aber der erste, der mit dem Lieben, Menschenskinder nichnoch, da weiß er wirklich noch nicht, wie er das anstellen soll;-)
Und bei all dem ist er sich auch darüber im Klaren, daß so was in der heutigen Gesellschaft nicht mehr „in“ ist. Was gab es da nicht alles - allein am Heiligen Abend - in den Families für Zoff, holdrio! Da war nix mit Weihnachtsbäckerei, unterm Baum lagen rundherum Geschenke, angefüllt mit Weihnachtsstreitereien. Und die Vorsätze von Silvester, hat er sich auch sagen lassen, die sind heute schon verpufft. Wenn die Leutz mal die Silvesterknaller am 16.01., also heute loslassen würden - und zwar für jeden Vorsatz ein Knaller - das hörte ja nicht mal mehr bis in die Nacht hinein auf zu knallen... So nach dem Motto: Knall, Puff, Uff, - Vorsatz all verpufft. Ein echter Knaller eben;-) - Aber das ist ja in den meisten Fällen auch vorsätzlich, so ein Vorsatzgedöns, damit diese Vor-Sätze, dann auch vorsätzlich einen Satz machen, ob nach vorn, sei dahin gestellt;-)
Und jetzt stehn sie da, all die Pharis..., haben sich noch mit Küßchen links, Busserl rechts vom alten Jahr und den alten Vorsätzen verabschiedet, und sind sich heute wieder völlig fremd. Schmali würde sagen ent-fremdet. Trifft er doch tatsächlich auch noch beim Einkaufen die Frau vom Phari, die ihm sogleich auf die Nase quetschte, ihr Mann hätte sie verletzt, und nun hätte sie das Recht, sich an ihm schadlos zu halten, sich zu rächen, und ihn ebenso zu verletzten. Woher sie das Recht nimmt, hat sie allerdings nicht verraten...
Und wer hätte das Recht, gerecht zu urteilen? - Der, der sich ein Bild von allem und jedem machen kann, oder? Wenn Deine Kinder sich streiten, wie würdest Du urteilen, wenn Du ihr Vater wärest? Schließlich hast Du sie ja BEIDE lieb. Würdest Du nicht beide nach ihrem jeweiligen Vergehen zurechtweisen? Die einen mögen dies als „Strafe“ ansehen, die anderen nehmen es als Zurecht-Weisung an... also als Hinweis bzw. Regelung, der/die zurecht erfolgt, damit ein gemeinschaftliches Miteinander „funktionieren“ kann. Eine recht verstandene Zurecht-Weisung bezieht sich grundsätzlich auf das Wohlergehen aller Beteiligten, meint Schmali...
Und ein Vater versucht doch auch die Beweggründe beider Seiten zu ergründen, bevor er zurecht weist, ebenso wie er nach Ergründen zu erkennen vermag, wer von beiden seine Tat wirklich bereut... Erst DANN kriegt der eine oder andere von ihm aber wirklich zurecht die Leviten gelesen, host mi?;-)
Wie unvollkommen menschliche Urteile sind, ist ja an jedem menschlichen Rechtssystem zu erkennen, wo Vergehen oftmals unbestraft bleiben oder Unschuldige zu Unrecht bestraft werden.
Da der Vater im Himmel sich aber nicht bestechen läßt - wie die Menschli-Kinder das durch Vorteilnahme so gern tun - und Er - als Vater - alle gleich lieb hat, wird Sein Urteil allein schon deshalb gerecht ausfallen. Mag sein, wie Schmali es ja bereits im obigen Gedicht schrieb, daß sich das Ganze mühlenmäßig länger hinziehen kann, aber zu der gegebenen Zeit, meist wenn der Betreffende am wenigsten damit rechnet, kommt halt immer die gerechte Quittung, auf der steht -> Heute wirst Du zur Rechenschaft gezogen. Oder morgen oder so... auf jeden Fall wirst Du gezogen, ... zur Rechenschaft, und zwar noch in diesem Leben! Klar, könnte jetzt wieder Phari kommen und meinen: „Ja, und was, wenn ich vorher bereut habe?“ Damit wollte sich ja David auch schon aus seiner mehr als verzwickten Lage herhaus schlingeln. Seine „Strafe“ fiel zwar - nachdem er Reue gezeigt hatte - nicht entsprechend seiner begangenen Tat hoch aus, aber sie fiel dennoch aus, wenn auch abgemildert. Wär´ ja noch schöner, wenn jeder holdrio drauflos sündigen könnte, danach mal eben bereut, und dann ebenso holdrio weiter sündigt. Als wenn Reue ein Freibrief wäre...
Am Ende muß sich jeder - so oder so - seinen Taten stellen, ob er will oder nicht. Da ist dann Schluß mit „man darf sich bloß nicht erwischen lassen...“ - Ist nicht! Da kriegen Du und ich, ihr und wir, einen blankgeputzen Spiegel vorgehalten, in dem alles sichtbar wird, vor allem das, was so gerne verborgen gehalten wird. Und wer da hinein schauen müssen wird, der wird auch zwangsläufig erkennen müssen, wo er wie seinem Nächsten Schaden zugefügt, und ihn mißachtet hat. Vor allem DANN, wenn NICHT bereut wurde, was den Schaden betrifft.
Jedes Nicht-Bereuen führt früher oder später zu selbst-zerstörerischen Verhaltensweisen wie z.B. Rach-Sucht, die zu den Haupt-Wesensmerkmalen des Fürstes der Finsternis zählt, dem Vater der Lüge. Er ist süchtig nach dieser Rache und sucht sie, wo er nur kann, weil er sich an Gott dafür rächen will, daß er seine Stellung im Himmel verloren hat, und nun beständig dagegen und gegen Gott rebelliert, indem er die Menschen zu Fall zu bringen sucht. Er kann es eben nicht ertragen, daß nicht er, sondern Gott die Herrschaft hat.
Rache NICHT auszuüben kann nur einer entsprechenden -> Geisteshaltung entspringen.
Darum fügt JEDER, der auf Rache sinnt, sich selbst am meisten Leid zu... früher - oder später!
Mit Rache ist allerdings nicht die Verteidigung zu verwechseln, die einen Schutz vor Angriffen darstellt. Das „WIE“ einer Verteidigung kann ganz einfach auch im Gebet geklärt werden, und dann hat „man“ keinerlei Rache mehr nötig, zumal jede Rache auf den Rächer selbst zurückkommt und sich meist noch schlimmer an ihm rächt, als sein Rachesinnen es sich je ausmalen könnte.
Und jetzt kommt endlichst der hüpfende Punkt, warum Schmali heute gerade diesen Zettel aus seiner Wirtschaft erwischt hat...;-)
„Vergeltet Böses nicht mit Bösem, und gebt Beleidigungen nicht wieder zurück! Im Gegenteil, segnet eure Beleidiger, denn Gott hat euch dazu berufen, seinen Segen zu empfangen.“ (aus 1. Petr. 3)
Das sitzt!
Und Schmali möchte den halt gern „empfangen“, diesen Segen, und da muß er halt durch die unhohle Gasse durchgehen und eben auch diesen Segen dem Andern wünschen, vor allem dem, der ihn beleidigt oder geschadet hat...
Für jeden, der diesen Segen auch „empfangen“ möchte, kann es motivierend sein, eben anders mit seinen Beleidigern umzugehen, als diese es erwarten bzw. als es ohne diesen Segen in den meisten Fällen der Fall wäre. Auch das kann im Gebet geklärt werden, wenn es um die Re-Aktion geht... Schmali macht das immer so, daß er gerade für DIE betet, die ihn am meisten verletzt haben, deshalb kann er auch immer so gut durchschlafen und hat - zusammen mit der morgendlichen halben Zitrone, die er -> cool und lässig gänzlich verspeist - super gute Abwehrkräfte;-) Was er dann sagt, wenn er betet? Na, er wünscht diesen Mitmenschen, daß sich ihre Lebensumstände SO zum Guten verwandeln, daß sie es gar nicht mehr nötig haben, andere zu verletzen. - Und deshalb hat er dem Phari auch gesagt, daß er - wenn er zum Abendmahl geht - Folgendes zu bedenken hätte:
„Wenn du zum Altar gehst, um Gott deine Gabe zu bringen, und dort fällt dir ein, daß dein Bruder oder deine Schwester etwas gegen dich hat, dann laß deine Gabe vor dem Altar liegen, geh zuerst hin und söhne dich aus.“ (aus Mt. 5)
Das saß auch bei Phari dann so richtig... aber richtig tief und feste;-) Und jetzt kommt der andere Punkt, der noch springender hüpft als der erste schon...:
„Wenn dein Bruder - und das gilt entsprechend für die Schwester - ein Unrecht begangen hat, dann stell ihn zur Rede, und wenn er es bereut, dann verzeih ihm. Selbst wenn er siebenmal am Tag an dir schuldig wird, sollst du ihm verzeihen, wenn er kommt und sagt: Es tut mir Leid!“ (aus Luk. 3)
Sowas soll auch eine vorbeugende Wirkung haben, und zwar gegen eine Mauer von Mißverständnissen, ist wirklich wahr... oder so. Das Ganze funktioniert natürlich nur DANN, wenn danach auch nix nach-getragen wird...
Aber eins hat Schmali dem Phari dann doch noch näher erklären müssen, denn Phari meinte doch tatsächlich, seine Entschuldigung müßte angenommen werden. Muß nicht! Denn das ist allein eine Angelegenheit zwischen dem, der diese Entschuldigung NICHT annimmt und seinem „Gewissen“, d.h. es unterliegt seiner Verantwortung, und auch da hat der Boß ein Auge drauf...
Der, der sich entschuldigt hat, ist seiner Verantwortung nachgekommen und kann daher frei seines Weges gehen, nämlich frei von jeglichem Groll. Warum? Weil er beiseite legen kann, was seinen Tag ansonsten verdunkeln könnte. Auch eine Form des Los-Lassens... findet Schmali, weil er dann keine negativen Gedanken mehr hat und sich mit den schönen Seiten, die das Leben zu bieten hat, beschäftigen kann. Er hat nämlich keinen Bock darauf, irgendwelche Wolken vor die Sonne zu schieben, und deswegen befreit er sich, indem er sagt: „Es tut mir Leid.“ Und zwar ohne dabei zu erwarten, daß der Andere sich auch entschuldigt oder seine Entschuldigung annimmt! Wer im Gebet genau hinhorcht, der nimmt ganz genau wahr, ob und wann er sich zu entschuldigen hat... - Als Stephanus gesteinigt wurde, hat er zuletzt noch Gott darum gebeten, seinen Peinigern dieses Vergehen NICHT anzurechnen. DAS ist Größe!
Und die wohl niemals zu übertreffenden Worte sagte Jesus am Kreuz: „Vater, vergib ihnen! Denn sie wissen nicht, was sie tun.“ (aus Lk. 23)
Deshalb hat Schmali dem Phari auch den Rat-Schlag durchschlagend gegeben, auf der Hut zu sein, weil er genau weiß, welchen Zweck Phari mit dem Nähren seines Zorns und seiner Rachegedanken verfolgt, nämlich zu zerstören...
„Der Satan soll uns nicht überlisten. Wir wissen doch genau, was für Absichten er verfolgt!“ (aus 2. Kor. 2)
Das würde hundertpro passieren, wenn Phari nicht auf der Hut wäre... und dieser Satan reibt sich die Hände, wenn Menschen nicht bereit sind zu vergeben...
„Wenn ihr aber den andern nicht vergebt, dann wird euer Vater euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ (aus Mt. 6)
KEIN Mensch ist in der Lage, wirklich glücklich zu sein, der nicht bereit ist zu vergeben, denn er wird seinen Groll und seine Verbitterung, vor allem aber seinen Neid auf die, die vergeben können, mit sich durchs Leben schleppen, eine Last, die dermaßen niederdrückend ist, daß ein Aufschauen zu den lebenswerten Dingen nicht mehr möglich ist.
Ein Mensch, der nicht vergeben kann, kann auch nicht lieben!
Nun hat Schmali aber für heute wirklich genug geschrieben, aber eines möchte er doch noch aus seinem alten „Lexikon“ zitieren:
„Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen, und wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Dann wird es ihm bald Leid tun, dein Feind zu sein, und der Herr wird dich belohnen.“ (aus Spr. 25)
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Völliger Unsinn
zu glauben, diese Furcht würde in irgend einer Form elend machen!
Sowas meinen vielleicht die Pharis, klar, die sind ja auch der Ansicht, daß ihre Traurigkeit zum täglichen Pflichtbrot gehört, fromm wie sie sind...
Wäre SEIN Ziel mit uns - SEINEN Geschöpfen - nicht das „Glück“ gewesen, warum hat ER uns dann das gesamte Füllhorn des Guten und Schönen gegeben, und nicht nur das, was eben gerade notwendig ist?
ER hätte uns ja auch bloß das Nützliche geben brauchen, und doch hat ER uns die angenehmen Dinge geschenkt und auch die schönen. - Menschenskinder, schaut euch doch mal um! Ihr findet immer so viele Beweise dafür, daß es - für euch - keinen Gott gibt. Ich finde tausendmal mehr Beweise, DAß es ihn gibt! Würde ich all die Sterne, Bäume und anderen vollkommenen Schönheiten - allein in der Natur - hier aufzählen, ich hätte gar keine Zeit mehr für irgend etwas anderes... weil ich Tag und Nacht schreiben müßte über all die Dinge, die klar beweisen, daß es Gott gibt!
Und wozu ist das alles da? Weil wir es brauchen? Nein, weil Gott selbst uns damit bewiesen hat, daß ER IST! Und weil ER uns damit zeigen will, wie lieb ER uns hat! ER hat uns all diese wunderschönen Dinge geschenkt, damit wir uns an ihnen freuen und sowas wie glückliche Menschen sein können. Nicht ER ist es, der all das zerstört...
SEINE Glück bringenden Absichten wird nur der bezeugen können, der IHN aus Herzensgrund sucht und findet. Und wenn er IHN gefunden hat, darf er kosten von der Fülle der Schönheit, die ER uns geschenkt hat. In meiner Herzensstube habe ich IHM eine eigene Wohnung hergerichtet, so daß SEIN Geist darin wohnen kann. Da brauche ich gar nicht erst in Kirchen gehen, die von Menschen gemacht sind... weil ich auch so - mit IHM in meinem Herzen - glücklich bin! SEINE Wege sind immer gut für einen, auch wenn sie einen manchmal über Berge und Täler führen, die wir heute nicht verstehen, aber dann verstehen werden dürfen, wenn wir reif genug dafür geworden sind, manchmal erst viele Jahre später...
Für mich ist nicht das Grab die letzte Ruhestätte! Und ich verstehe oft das ganze Gezappel vieler Menschen nicht, die das Grab als Endstation sehen. Wozu rackern sie sich dann im Leben so ab, wenn doch - für sie - sowieso alles für die Katz ist?! Ein sinnloses Gezappel, das sie da aufführen!
Ich werde derweil schon jetzt - in diesem Leben - einfach von dem kosten, was uns in übermäßiger Fülle geschenkt ist, werde mich daran freuen, und einfach glücklich meiner Wege gehen. Vielleicht kann ich ja jemanden anstecken mit dieser Freude, ihn an die Hand nehmen und mit ihm durch die Wiesen wandern, mit ihm Blumen pflücken und sie in sein Haar stecken...
Komm doch mit!
Die Vollendung solcher Herrlichkeit steht uns ja noch bevor! Kaum auszudenken, daß ein Mensch dann NOCH mehr Glück geschenkt bekommen kann, als er es hier - im Erdenleben - schon erfahren darf...!
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Was Du nicht willst ...
Du urteilst über die Gefühle,
des Anderen und kannst doch nie
genauso fühlen wie der Andre.
Vergeblich ist des Urteils Müh´.
Und hinter jedem guten Worte,
vermutest Du die arge List.
Dem Andern willst Du gar nicht trauen,
wo Selbstvertrauen Mangel ist.
Du fragst nach Sinn und andern Dingen,
und das Gegebene verblaßt,
den Zug, als solches es zu nehmen,
den hast Du leider längst verpaßt.
Denn wärst Du zeitig eingestiegen,
dann fügtest Du dem Andern zu,
genau dasselbe, das Du wünschtest,
daß er es auch mit Dir so tu.
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Kommunikation
Eine fruchtbare Kommunikation läßt dem Andern die Möglichkeit, anders zu denken. Je öfter eine Ansicht wiedergekäut wird, um dem Andern rechtfertigend zu widersprechen, desto deutlicher zeigt „man“ ihm, daß „man“ ihn nicht respektiert. Oft wird nicht erkannt, daß vermeintlich gegenteilige Meinungen im Grunde eine gemeinsame Basis haben, auf der durch akzeptierenden Austausch eine lohnende Diskussion möglich wäre.
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Neid-immun
Willst Du unbefangen bleiben,
tu´ es sichtbar, Dir zum Schutz;-)
Neider tun sich daran reiben,
machen´s sich zum Eigennutz,
Deine Worte zu verdrehen,
denn sie neiden Deinen Mut,
redlich Deinen Weg zu gehen.
Hierin liegt der Neider Wut,
denn sie können´s gar nicht leiden,
daß Du offen bist und echt.
Deinen Spiegel tun sie meiden,
denn er setzt sie auß´ Gefecht.
Bleibe trotzdem so lebendig,
keck und herzlich wie Du bist.
Damit bleibst Du immer wendig,
und durchschaust die arge List.
Denn es zählt zu Deinem Wesen.
Drum verbieg´ es nie für die,
die Dich deshalb nur beneiden,
weil Du anders bist als sie.
Anerkennung derer, die Dir
Gutes gar nicht gönnen tun,
ist Dir allewege sicher!
Somit bleibst Du neid-immun.
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"Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?"
Von den christlich-ethischen Wurzeln und Wertvorstellungen entfernt sich unsere Gesellschaft mehr und mehr, und das Abweichen von der Grundlage, Gottes Wort, wird immer weiter. Dabei ist der Mensch auf die göttlichen Offenbarungen angewiesen! Denn: „Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk wild und wüst; aber wohl dem, der auf die Weisung achtet!“ aus Spr. 29 - Ohne Offenbarung nimmt der Mensch, die Familie, ein Volk Schaden; der Mensch braucht sie, um zu existieren. Wer meint, es ohne sie zu können, wird die Folgen auch tragen müssen.
Es wird auf eigene Träume vertraut, die manchmal vielleicht berechtigt sein mögen, aber Gottes Wort nicht ersetzen können, erst recht nicht, wenn sie mit diesem nicht in Einklang sind. Was daraus folgt, ist, daß viele Menschen immer weniger Orientierung haben, Halt verlieren, und Gut und Böse bzw. Recht und Unrecht kaum mehr unterscheiden können, was den zwischenmenschlichen Bereich entweder sehr schwierig und in einigen Fällen sogar beinahe unmöglich gestaltet. „Verwildert das Volk“ heißt es im o.g. Spruch, und es wird nach Ursachen gesucht, manchmal verzweifelt. Dann ist von Bildungsmangel oder fehlender Integration die Rede, und nach sog. Leitbildern wird umsonst Ausschau gehalten.
Solch ein „Zerfall“ wird in der Bibel für die letzte Zeit vorhergesagt. Ob der Mensch dies nicht erkennt oder in vollem Bewußtsein nicht wahrhaben will, sei dahin gestellt. Dabei will Gott durch Sein Wort die Beziehungen der Menschen doch in Ordnung bringen, Fragen des Lebens klären, und das Zusammenleben regeln, Trost und Hoffnung bei Kummer schenken... - Nietzsche hat diese Hilfe bewußt abgelehnt, weil er annahm, Gott sei tot. Er leugnete Seine Existenz und daher auch die Offenbarungen. Entsprechend sah auch sein Lebensende aus: Jahrelanges Siechtum, einsame Verlassenheit im Wahnsinn. -
Jedes Leben endet tragisch, wo keine Gottesoffenbarung ist, ganz gleich, wie es nach außen hin auch wirkt. Zweifel? Wer über viele Jahre auch in der Sterbegleitung tätig war, wird sehr wohl krasseste Unterschiede wahrnehmen können, wo das Angewiesensein des Sterbenden auf Gottes Offenbarung am deutlichsten zum Ausdruck kommt!
Wozu dann noch Visionen und Träume? „Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.“ aus Hebr. 1 - In Jesus kam Gottes Offenbarung zum Abschluß, weil Er das Ziel derselben ist, dem nichts mehr hinzugefügt werden kann! „Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht.“ aus Offb. 22
Die nach Wunder süchtigen damaligen Juden wurden auch von Jesus zurechtgewiesen, als sie Zeichen und Wunder sehen wollten. „Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie
sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.“ aus Lk. 16 - Mit Verweis auf die Bibel lehnte Jesus dies ab, denn auf das Wort sollten sie achten, weil es mehr nicht
braucht.
„Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?, spricht der HERR.“ aus Jer. 23
Träume -> Stroh, da ohne Inhalt und Bedeutung für´s Glaubensleben.
Gottes Wort -> Weizen/Korn -> Brot des Lebens.
„Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ aus Joh. 6 - Und er sagt auch: „Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeugt.“ aus Joh. 5
Klar, Gott kann auch unter ganz gewissen Umständen Träume gebrauchen, das soll ja an dieser Stelle gar nicht abgestritten werden -> siehe Hiob 33, ab Vers 14 ff. - Doch sie sollen nicht zum Maßstab werden, weil sie allzu leicht ins Schäumen geraten...
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laos dikeia
„Wir sind reich und bestens versorgt; uns fehlt nichts. Aber ihr wißt nicht, wie unglücklich und bejammernswert ihr seid, elend, blind und nackt.“ aus Offb. 3
Der selbstgefällige Selbstbetrug der Übersättigten, die sich für unabhängig halten. Sie meinen, sie hätten alles und bräuchten nichts mehr... bis, ja, bis ein Schicksalsschlag, eine Krankheit, Trennung, Krise und zuletzt das Sterben sie einholt bzw. sie davon heimgesucht werden, und sie ihre Jämmerlichkeit und Abhängigkeit nicht mehr verleugnen können... Solange es ihnen äußerlich vermeintlich gut geht, solange wenden sie sich nicht an Gott. Sobald sie sich aber in einer abgrundtief verzweifelten Lage befinden, klagen und jammern sie was das Zeug hält. Oft schickt sie der Herr in genau solche verzweifelten Situationen hinein, um ihnen die Gelegenheit aufzuzeigen, daß sie sich an Ihn wenden können. Aber der selbstzufriedene Stolz und selbstgerechte Hochmut stehen ihnen meist im Wege, so daß sie zuletzt einem sich im eigenen Schmutz windenden Wurm gleichen, der sich in seinem eigenen Sündendreck vor lauter Lauheit und Gewohnheit nur noch vor sich selbst ekelt. - Gott wird solche lauen - sich im Stillstand befindenden - Gewohnheitschristen, die Er absolut verabscheut -> ausspeien!
Manche werden „nur“ betrogen. Der Betrug ist schlimm genug.
Andere betrügen selber. Viele leben Selbstbetrug.
Laos, Volk und dann dikeia heißt die Volksgerechtigkeit.
Laue Menschen, Endzeit-Christen dieser letzten Erdenzeit!
Außen reich und übersättigt, innen oberflächlich, lau.
Lebensstandard: maßlos, gierig. Größenwahn und Narrenschau.
Diesen Menschen fehlte Wasser. Eine Quelle war nicht da.
Und so waren sie gezwungen, es zu holen fern und nah.
Heißes Wasser von den Nachbarn, kaltes von des Berges Höh´n.
Doch zuhause angekommen konnt´ es nur noch lau besteh´n.
Und sie rühmten sich des Mammons, stolz der heilen Kunde auch,
der berühmten Augensalbe. Nur im Innern - Schall und Rauch.
„Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch heiß bist. Ach, daß du kalt oder heiß wärst! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.“ aus Offb. 3
Heiß und brennend, kühn-dynamisch, kühl-erfrischend, still und echt.
Beides läßt das Wort ja gelten, nur das Laue heißt es schlecht
und verabscheut solche Wege. Namenschristen sind Ihm Graus.
Solche stumpfen Jammerlappen speit Er bei Gerichte aus.
Wie oft ist doch vom sog. „goldenen Mittelweg“ die Rede. Vor allem träge Gewohnheitschristen suchen diesen Mittelweg der abgestandenen, abgestumpften Lauheit. Schließlich besitzen sie alles im Überfluß und sind daher, wenn es um geistliche Dinge geht, mit nichts zufrieden. Formale Erstarrung, Anpassung an die Mit-dem-Strom-Schwimmer und Selbstzufriedenheit sind die Folge der Lauheit. Solche Haltung ist dem Herrn zuwider. Er verabscheut diese rückgratlosen, egozentrischen Menschen in ihrer Halbheit, Selbstgefälligkeit und ihrem Ungehorsam Seinen Geboten gegenüber. Von solchen Namenschristen, die mit der Welt gehen, und dabei all das tolerieren, was die Bibel klar als Sünde bezeichnet, die sogar - zu allem kompromißbereit - mit dieser Sünde liebäugeln oder sie am Ende begehen, und es als „nicht so schlimm“ abtun, heißt es, daß sie zuletzt aufgrund ihres geistlichen Selbstbetruges „ausgespuckt“ werden, weil das Bild, das sie von sich haben, das genaue Gegenteil von dem Bild ist, daß Gott von einem echten Christen hat.
Was nutzt der Reichtum, wenn der, der ihn hat, nicht gesegnet ist?
„Wenn wir also Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen. Die, die unbedingt reich werden wollen, geraten in Versuchung. Sie verfangen sich in unsinnigen und schädlichen Wünschen, die sie zugrunde richten und ins ewige Verderben stürzen. Denn Geldgier ist die Wurzel alles Bösen. Manche sind ihr so verfallen, daß sie vom Glauben abgeirrt sind und sich selbst viele Qualen bereiteten.“ aus 1. Tim. 6
Verächtliche Arroganz
Ein weiteres Merkmal der Lauheit bei vielen der sog. Endzeitchristen besteht darin, daß sie sich selbst beim Beten auf ihren ach so guten Werke beziehen und gleichzeitig andere, die sie geringer achten, in ihrer Arroganz abschätzig behandeln. „Er sagte aber zu einigen, die sich anmaßten, fromm zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.“ aus Lk. 18
Auch diese Heuchler, deren Gesinnung nur auf materielle Werte sowie das Diesseits ausgerichtet ist, werden als lau bezeichnet und werden keine Rechtfertigung vor Ihm finden, ihre hochmütigen Gebete werden nicht erhört. Der Reichtum der o.g. Endzeit-Gemeinde gründete neben dem Finanzwesen auf die Herstellung von Textilien und Heilkunde (hier wird die Augensalbe hervorgehoben, von der noch die Rede sein wird). Eine eigene Wasserversorgung besaßen sie nicht. Das heißt, ihr äußerer Zustand glich ihrem inneren, geistlichen Zustand, wie das heute in den Gemeinden und Kirchen ebenso der Fall ist.
„Ich rate dir, daß du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist.“ s.o. - Ihr Fachwissen in Bezug auf Gold reicht vor Gott nicht aus, denn vor ihrem letzten Gericht, werden sie geprüft werden bzw. durchs Feuer gehen müssen, sofern sie errettet werden wollen. Deshalb wird in o.g. Worten ihre innere Armut hervorgehoben, weil sie nicht echt waren, sondern sich ihrer Selbstherrlichkeit immer wieder gegenseitig versicherten und sich darin sonnten. Keine bleibenden Werte waren und sind bei diesen lauen Namenschristen vorzufinden! „Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird's klarmachen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen.“ aus 1. Kor. 3
Damals wurden in dieser Stadt viele schwarze Stoffe hergestellt und getragen. Daher werden diese Lauen auch aufgefordert, „weiße Kleider“ von Gott zu „kaufen“, weil sie keine Gerechtigkeit in sich trugen, sondern sich in ihrer Selbstgerechtigkeit gegenseitig blendeten: „...und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird.“ s.o. - Gerechtigkeit aber läßt sich nicht erkaufen, sondern kann nur aus Gnade erworben werden, indem sich der Christ im Glauben an Jesus Christus an Sein Erlösungswerk am Kreuz hält. Die meisten Christen meinen fälschlicherweise, sie kämen nur durch sog. gute Taten in den Himmel. Dem wird klar und deutlich nicht nur an dieser Stelle widersprochen!!! Gott wird beim letzten Gericht die Werke eines jeden Menschen prüfen, und wenn sie dem Feuer nicht standhalten, handelt es sich um verspielten Lohn, wobei dieser Mensch so gerade noch mit dem nackten Leben davon kommen kann, wie es Gottes Wort sagt. Die o.g. Schande der eigenen Blöße wird dann nämlich beim sog. Preisgericht bei jedem einzelnen Menschen offenbar. Mit ein Grund, warum der Christ immer wieder daran erinnert und gemahnt wird:
NICHT ZU RICHTEN! -> „Darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbar machen wird.“ aus 1. Kor. 4 - „Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.“ aus 2. Kor. 5
Salbe gegen Augenwischerei - Letzte Chance?
Wer sich nur mit sich beschäftigt, ist für and´res völlig blind.
Denn er sieht nur seine Wege, die nicht Gottes Wege sind.
Augensalbe soll´n sie kaufen, denn sie bleiben sonst so blind,
weil sie ständig Augen wischen, Heuchler und Bigotte sind.
Selber stellen diese Lauen ihre Augensalbe her,
doch sie wollen nichts mehr sehen. Das verurteilt Gott, der Herr!
Was die Gegenwart bezeuget, daß sich Gottes Wort erfüllt -
Davor schließen sie die Augen, wahrzunehmen nicht gewillt.
Geistlich ist ihr Blick erloschen, ihre Sichten ganz verengt.
Kurze Sichten ohne Einsicht. - Jesus haben sie verdrängt.
„Salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst!“ aus Offb. 3
Der Gesichter Kreis wird enger. Ferne nehmen sie nicht wahr.
Ihr fixierter Blick aufs Heute frißt das Morgen ganz und gar.
Jesus steht vor ihrer Türe, doch sie machen ihm nicht auf.
Ahnen, Er wird wiederkommen. Dennoch nehmen sie in Kauf
mit den Sünden lieb zu äugeln, ganz bewußt und trotz Verbot.
Wenden sich bezweckt zum Bösen, gegen Gott und Sein Gebot.
Praktizieren üble Taten, wissentlich und skrupellos.
Lassen ihre Seele siechen, stellen ihre Nacktheit bloß.
„Wer sagt, daß er im Licht ist, und doch seinen Bruder haßt, der ist noch immer in der Finsternis. - Wer aber seinen Bruder haßt, der ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen verblendet hat.“ aus 1. Joh. 2
Und sie können nicht mehr lieben, denn sie sehen nur noch sich.
Finsternis in ihren Herzen. Gottverlassen. Einsam schlich
eine wüste, tiefe Leere in ihr Leben, den Verstand.
Sklaven ihrer Eigensüchte. In Gefangenschaft verbannt.
Ihre Werte sind verlogen. Ihre Maße - Selbstbetrug.
Diese laue Grundgesinnung überführte Herr genug.
Doch sie lehnen jede Buße für die Sünde gänzlich ab
und verspielen letzte Chance, die der Herr den Lauen gab...
„Eure Reichtümer werden dann verfault sein, eure Kleider von den Motten zerfressen, und eure Schätze verrostet. Und dieser Rost wird euch anklagen und euer Fleisch wie Feuer verzehren. Ihr habt in den letzten Tagen der Welt Reichtümer angehäuft. Ihr habt den Leuten, die auf euren Feldern gearbeitet und eure Ernte eingebracht haben, den verdienten Lohn vorenthalten. Das schreit zum Himmel! - Euer Leben auf der Erde war mit Luxus und Vergnügen ausgefüllt. - Klagt nicht übereinander, sonst muß Gott euch verurteilen. Der Richter steht schon vor der Tür.“ aus Jak. 5
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Hölle
Nicht wenige Menschen machen sich über die „Hölle“ lächerlich oder versuchen mit allen Mitteln, sie zu verharmlosen. Wie oft hört „man“ Sprüche wie: „Ich bin durch die Hölle gegangen“ oder „Das war die Hölle“, ohne daß jene, die diese Sprüche benutzen überhaupt eine Vorstellung von der schrecklichen Realität der Hölle haben, mit der das größte Leid hier auf Erden nicht annähernd vergleichbar ist. „Wehe der Welt wegen der Anstöße zur Sünde! Denn es ist zwar notwendig, daß die Anstöße zur Sünde kommen, aber wehe jenem Menschen, durch den der Anstoß zur Sünde kommt!“ - aus Mt. 18 - Fast alles, was wir der Bibel über die Hölle entnehmen können, hat Jesus selbst gelehrt, denn keiner hat jemals so eindringlich und viel über diesen „Ort“, der auch als „zweiter Tod“, „Feuersee“, „ewiges Verderben“, unauslöschliches Feuer“ bezeichnet wird, gesprochen und gewarnt wie Er. Schließlich kam Er auf die Welt, um die Menschen vor der Hölle zu bewahren.
„… und in das höllische Feuer geworfen wirst, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.“ - aus. Mk. 9
Bei Jerusalem gab es eine Feuerstätte im „Tal des Wimmern“ - Ge-Hinnom. Nicht nur der Abfall der Stadt wurde dort abgeladen und verbrannt, sondern dies geschah am Tag und bei Nacht, so daß das Feuer ohne Unterbrechung brannte. Zudem wimmelte es dort von Würmern, die sich durch die Abfälle fraßen. Ebenso wurden damals an diesem Ort unreine Leichen verbrannt, sowie Verbrecher, die hingerichtet worden waren. Auf griechisch heißt dieser Ort „Ge-Henna“ - der Inbegriff für die Hölle.
„Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich über mich und sende Lazarus, daß er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme!“ - aus Lk. 16 - „… aber die Kinder des Reiches werden in die äußerste Finsternis hinausgeworfen werden; dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.“ - aus Mt. 8
Der Gedanke an die Hölle sowie die Bilder und Symbole, die dafür gebraucht werden, verursachen bei vielen DEN Schrecken überhaupt, zumal die Bilder gar ausreichen, sich die Realität der Hölle auszumalen. Jesus selbst gebrauchte einige Symbole zur Beschreibung der Hölle, so daß der Gottlose sich im Jenseits wünschen wird, dem Zorn des Allmächtigen irgendwie entgehen zu können, was dann aber nicht mehr möglich sein wird. - Wer das Nein zu Gott als Harmlosigkeit abtut, hat sich vom Leben selbst gewollt und bewußt getrennt, denn die Hölle ist DER Endpunkt, für den es keinen Ausweg mehr gibt, eine ewige Qual, in der der Sünder mit allem weiterexistieren muß, was er im Leben gewesen ist und getan hat. Die Konsequenz für ein Leben ohne Jesus hat er dann zu tragen. Er hatte die Wahl, was Gottes absolute Gerechtigkeit bezeugt, denn es geht Ihm um die Rettung des Einzelnen. Für die grausame Qual entscheidet er sich schließlich selbst.
„Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß jedermann zur Buße finde.“ aus 2. Petr. 3
Gott hätte Seinen Sohn nicht zur Erlösung der Menschen auf die Erde geschickt, wenn es die Hölle nicht gäbe, durch die dann jene Gerechtigkeit wiederhergestellt wird, die es auf Erden so oft nicht gab. Denn Gott kann und wird die Sünde in Seiner heiligen Gegenwart niemals tolerieren, weil sie Seiner Liebe widerspricht. Jene Menschen, die sich von Gott nicht vergeben lassen WOLLEN, werden in der Ewigkeit von Ihm getrennt sein: „Diese werden als Strafe ewiges Verderben erleiden fern vom Angesicht des Herrn und fern von der Herrlichkeit seiner Kraft.“ - aus 2. Thess. 1 - Wer Jesus Christus ablehnt, begibt sich dadurch in die ewige Gottesferne und damit in den ewigen Tod, woraus es weder Hoffnung auf Veränderung der Lage noch ein Entrinnen gibt. „Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ - aus Hebr. 9
Der Reiche in der bekannten Geschichte von Lazarus, hatte - als er sich bereits in der Verlorenheit befand - den einzigen Wunsch, daß seine Familie mit der frohen Botschaft Gottes bekannt gemacht würden. Ein Wunsch aus dem Munde eines auf Erden geizigen und egoistischen reichen Mannes: „...daß du ihn in das Haus meines Vaters sendest – denn ich habe fünf Brüder –, daß er sie warnt, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen! Abraham spricht zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; auf diese sollen sie hören! Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun! Er aber sprach zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer aus den Toten auferstände!“ - aus Lk. 16
Der gläubige Christ weiß, welche große Verantwortung er in diesem Zusammenhang zu tragen hat, seine Mitmenschen mit dem Evangelium in Berührung zu bringen, es ihnen zu verkündigen und für sie zu beten. Das ist die wichtigste Auf-Gabe eines jeden Christen, der in der Nachfolge Jesu steht! Auch weiß er, daß eine Lässigkeit als große Unterlassungssünde gilt, ebenso wie dies für sog. verpaßte Gelegenheiten der Fall ist. Denn es geht hier nicht um irgend etwas, sondern um den ewigen Verbleib - entweder in der ewigen Herrlichkeit oder in der ewigen Verdammnis.
„Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ - aus Mk. 16
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ramo de olivo

