ramo de olivo

Golgatha

In Sein Eigentum, so kam Er. - Ach, der Jubel, er war groß,

zu Beginn. Und Jahre später? Dornenkrone war Sein Los.

 

Denn sie wollten Ihn nicht hören. Sich zu ändern, niemals, nie!

Grausam war der Spötter Freude. Er war Störer nur für sie.

 

Deckte auf die Egoisten, ihre Fälschung, ihren Trug.

Er war lästiger Entlarver. Davon hatten sie genug.

 

Und so griffen Sündenhände, schmutzig, sündig und befleckt,

nach dem Menschen ohne Tadel, den ein Makel nie bedeckt.

 

Seine Wahrheit zu ertragen - ihre Bosheit war zu groß.

Damals war es so wie heute. Und Er trug der Sünde Los.

 

Sündenhände, die so schuldig von der Lüge, von dem Mord,

Hände, die die Ehe brachen, Diebe, Huren, Homos. Not!

 

Kinderschänder-Sündenhände, Hände voll Betrug und Neid,

gierig, geizig, und bestechlich, lästerlich in stolzem Kleid.

 

Lieblos´ Schweiger, die es sahen, falsche Lehrer, freigedacht,

Illuminte, freie Denker, Eso-Irre, Geistermacht,

 

Sternendeuter, Zauberhexen, Reiche, Arme aller Art,

aller Rassen, aller Farben, Kluge, Dumme zart und hart.

 

Die von Gestern und von Heute, die von Morgen. Welch ein Fluch!

Ungezählte Sündenhände, blutgetränktes Totentuch.

 

Traten Gottes große Liebe mit den Füßen, löschten aus,

jenes Licht, das einst gekommen, in der Krippe armem Haus.

 

Alle wurden sie zu Mördern, Mordgesellen durch Verrat.

Liederliche Schmutzeshände, sie vollbrachten Kreuzestat.

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Von der sechsten bis zur neunten Stunde wurde Sonne blaß,

und ein Schleier tiefen Dunkels überdeckte all den Haß.

 

Denn in diesen dunklen Stunden, litt Er größte Schmerzens-Qual,

und die Welt, sie lag im Dunkeln, Nacht bedeckte Sündenmal.

 

Schatten wurden immer tiefer, undurchdrungen, schwarz wie Tod.

Erde bebte, Felsen sprangen, in des Heilands tiefster Not.

 

Grabessteine laut zerbarsten. - Still, in jener Todesnacht!

Doch der Mensch an jenem Kreuze rief zuletzt: „Es ist vollbracht!“

 

Grausam Dunkel hüllte endlich Seinen Leichnam bergend ein.

Kaltes Schweigen, schweres Lasten lag vor Seines Grabes Stein.

 

Hoffnungslos und unerbittlich, toderkrankte heile Welt,

ohne Licht und ohne Zukunft. Angst und Trauer überfällt

 

jene grausam stillen Stunden, Haß und Schweigen, Pate stand.

Bei dem letzten Strahl der Hoffnung hinter einer Grabes-Wand.

 

Tag bis heut´ zur Nacht geworden. Reines, Freies ist verbannt.

Wunden immer neu geschlagen, Finsternis im Seelenland.

 

Die Bestürzung, sie ist künstlich, und das Schweigen gleicht Verrat.

Trost ist gänzlich ausgeloschen, weil er keine Worte hat

 

für den schwarzen Regenbogen. - Sie verwandeln ihren Raum,

in die stinkenden Kloaken, systematisch, merken´s kaum...

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Doch am dritten, frühen Morgen, Welt verändert´ Er und Zeit

und die ganze Weltgeschichte. Denn der Tod verlor sein Kleid.

 

Und das Grab war aufgebrochen, und der Stein war fort geschafft.

Und die Frauen in der Trauer, sie bekamen neue Kraft.

 

Licht war in das Grab gedrungen, Todesmauer, sie zersprang.

Auferstehung von den Toten, war der Ruf, der daraus drang.

 

Und der Weg in eine Zukunft war geebnet, völlig frei.

Ja, sie sollten sich nicht fürchten, weil Er auferstanden sei.

 

Leere war im Grab zu finden, tod-los, grab-los! Jesus, Gott.

Und die Hoffnung war geboren aus der größten Todesnot.

 

Deshalb: Quäle Dich nicht länger! Dafür gibt es keinen Grund!

Deine Schuld, sie hängt am Kreuze, drum ergreife diese Stund´,

 

Lebensfülle zu ergreifen! Laß die Todesstarre los!

Denn die Klage des Entsetzens, sie ist nur den Spöttern groß.

 

Wer dem Mann am Kreuze folget, dem erstrahlt das Licht ins Herz,

Auferstehung, sie verwandelt auch den dunkel-tiefsten Schmerz!

 

Angst verschwindet. Freigesprochen ist der Schuldige, der glaubt.

Grenzen werden neu gezogen, Leid bestanden, Not beraubt.

 

Und Gemeinschaft kann entstehen, denn Besitz, er wird geteilt

wie die Hoffnung, die gemeinsam jeden Glaubenden ereilt.

 

Tränen können wieder lachen. Stärker wird, was mutlos war.

Denn der Tod, er hat verloren seine Macht auf immerdar.

 

Atme darum Auferstehung. Jesus lebt. Er lebt für Dich!

Darum bleibe nicht alleine. Laß die Eigenmacht im Stich!

 

Statt Dich weiter rumzuquälen, hilflos preisgegeben nur,

folge Jesus, dem Erlöser, und begib Dich auf die Spur

 

jener Klarheit, die Er lebte. Folge Seinem Siegesruf!

Wahrhaft ist Er auferstanden. Neues Leben Er erschuf.

 

Wo Du nein sagst, anzunehmen. Bleibt die Schuld, der Tod bei Dir.

In der Welt, die schon verloren, dunkel bleibt sie Dir dafür.

 

Er hat Golgatha besieget. Du hast Seine Garantie,

wenn Du einfach daran glaubest, lebst Du ewig, aber wie!

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Porque de tal manera amó Dios el mundo,

 

que ha dado a su Hijo ungénito,

 

para que todo aquel que en él cree,

 

no se pierda,

 

mas tenga vida eterna.

 

 

Juan 3, 16

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For God so loved the world

 

that he gave his only Son,

 

that whoever believes in him

 

should not parish

 

but have eternal life.

 

 

John 3, 16

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